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  • Insbesondere junge Erwachsene mit Beschwerden nach Corona-Infektion gesucht 
  •  „ASAP – Assistierter Sofortiger Augmentierter Post-/Long-COVID Plan“ soll Grundlagen für multidisziplinäre Versorgungskonzepte schaffen und wird vom Freistaat Bayern mit mehr als einer halben Million Euro gefördert

Wer nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 immer noch an Folgen wie Konzentrationsstörungen, Angstzuständen, Luftnot und anhaltender Erschöpfung leidet, benötigt passende Behandlungen, da eine Post-/Long-COVID-Erkrankung vorliegen kann. Doch die Wege dorthin sind oft nicht klar. Besonders schwierig sind sie, wenn die Betroffenen nicht gut an eine hausärztliche Versorgung angeschlossen sind. „Junge Erwachsene, die z. B. für ein Studium oder die Ausbildung von zu Hause weggezogen sind, haben oft keinen festen Hausarzt. Und es sind auch viele von Post- und Long-COVID betroffen, bei denen die Akutphase der Infektion mild verlaufen ist, sodass sie damals keinen Arzt aufsuchen mussten“, berichtet Carina Kolb, Koordinatorin des ASAP-Forschungsprojektes in der Dr. Becker Klinikgruppe. „Eben diese Erkrankten, die drohen, in eine Versorgungslücke zu rutschen, können an unserem Forschungsprojekt teilnehmen und damit von einer unterstützenden Begleitung profitieren.“ Gleichzeitig helfen sie den Forschenden dabei, passende Konzepte für die Versorgung von Post-/Long-COVID zu entwickeln.  

Interdisziplinäre Untersuchungen, klare Therapieempfehlungen

Wissenschaftlicher Kooperationspartner für das ASAP-Projekt ist die Jacobs University Bremen. Hier werden die Studienteilnehmer:innen mithilfe von Lotsinnen ausgewählt. Für die Interventionsgruppe schließt sich das Assessment in der Bad Windsheimer Dr. Becker Kiliani-Klinik an. Hier findet über drei Tage eine ausführliche Abklärung durch Ärzte, Psychologen und Therapeuten statt, es erfolgen technische Untersuchungen von Nervensystem, Herz, Lunge und Blut. Am Erde ergibt sich aus den zusammengetragenen Ergebnissen eine klare und individuelle Behandlungsempfehlung für die Teilnehmenden, wie z. B. Bewegungstherapie, Atemübungen oder stationäre bzw. ambulante neurologische, kardiologische, pulmologische oder psychosomatische Rehabilitation. Die Behandlungsempfehlung im ausführlichen Patientenbrief ist dann die Grundlage für eine zielgerichtete, multidisziplinäre sektorenübergreifende Versorgung. 

Infektion muss nachweisbar bestanden haben, Teilnehmende sollten aus Bayern kommen

Das ASAP-Projekt gehört zur Förderinitiative „Post-COVID-Syndrom“ und wird vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit mehr als einer halben Million Euro gefördert. Seit Mai durchlaufen erste Studienteilnehmer:innen in der neurologischen Abteilung der Dr. Becker Kiliani-Klinik das Assessment. Weitere Teilnehmende werden noch gesucht; das Projekt läuft bis Ende des Jahres. Voraussetzungen dafür sind unter anderem, dass die COVID-19-Erkrankung nachgewiesen wurde und ein Wohnsitz in Bayern besteht.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Teilnahme finden Betroffene unter: asap.dbkg.de

Dr. Becker Kiliani-Klinik

Die Dr. Becker Kiliani-Klinik in Bad Windsheim führt qualitätsgeprüfte Rehabilitationsmaßnahmen für Patient:innen mit neurologischen, orthopädisch-/traumatologischen sowie neuro-onkologischen Erkrankungen durch. Jährlich werden in der Klinik rund 3.400 Patient:innen auf höchstem medizinischem Niveau therapiert. Ein Behandlungsschwerpunkt ist die neurologische Frührehabilitation für neurologisch schwerstbetroffene Patient:innen. Seit 2006 ist die Klinik außerdem anerkanntes Multiple-Sklerose-Zentrum. www.dbkg.de/kiliani-klinik

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