Am Sonntag, den 19. Juni um 11:30 Uhr wird im Schloss vor Husum die Sonderausstellung ULRIKE ANDRESEN „…zum Verbleib“ feierlich eröffnet. Die Malerin und Grafikerin Ulrike Andresen (1949 bis 2006) schuf ein realistisch anmutendes Werk, das in seiner formal-geklärten Bildgestaltung eine einnehmende Reduktion auslöst. Gesichter, gelegentlich auch Landschaften, wurden nicht zuletzt in der Tradition der Popart, auf die zentralen Ausdrucksträger, etwa die Augen oder den Mund reduziert, Figuren in ihrem Erscheinungsbild auf einen formalen, auf den ersten Blick oft rätselhaft anmutenden Kernbestand eingeschränkt. Ulrike Andresen betrachtete Wirklichkeit nicht länger als bekannt. Vielmehr wird das Reale vor den Augen des Betrachters entdeckt und neuerlich unverstellt dem Kontext des Bildes zugeführt. Und das auf gänzlich unterschiedliche Weise: psychisch, physisch, psychisch wie gesellschaftlich kritisch, wobei nicht zuletzt das große Konvolut der persönlichen Bildporträts eine Vermittlerrolle einnahmen.

Ulrike Andresen wurde 1949 in Iserlohn geboren. Sie studierte von 1968 bis 1974 Gestaltung an der Fachhochschule Kiel, ferner von 1977 bis 1983 Freie Kunst bei Kai Sudeck an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit als Malerin und Grafikerin war sie hauptberuflich Kunsterzieherin und Studienrätin u.a. an Gymnasien in Büsum und Hamburg. Ulrike Andresen starb am 23.08.2006 in Heide

Die Sonderausstellung ist in der Dachgalerie im Husumer Schloss bis zum 4. September 2022 zu sehen.

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