Die Kieler Woche macht sich im Verbund mit den Sylter World Cups im Wind- und Kitesurfen für den Klimaschutz stark. blue life sports heißt die neue Speerspitze, die Vorbild wie Multiplikator sein soll und jedermann zum Mitmachen motiviert. Ziel ist nicht nur die Klimaneutralität von Großevents.

„Es ist schon fünf nach zwölf“, warnt der weltweit anerkannte Kieler Klimaforscher Mojib Latif eindringlich. Gleichwohl ermutigt der Wissenschaftler die Menschheit, nicht aufzugeben im Kampf gegen den Klimawandel. „Deshalb müssen wir jetzt aufklären und alle Aktiven, Fans und Gäste der Kieler Woche und darüber hinaus emotional wachrütteln, um eine Schwarmintelligenz für diese Krise zu erzeugen“, sagt Organisationsleiter Dirk Ramhorst.

Für die Umsetzung wurde blue life sports ins Leben gerufen. Angelehnt an das Umweltprogramm der Vereinten Nationen sollen Gäste sensibilisiert sowie mit praktischen Tipps geschult und inspiriert werden. Dafür hat sich die Kieler Woche mit den ebenfalls sehr zuschauerträchtigen World Cup-Regatten im Windsurfen und Kitesurfen auf Sylt zusammengeschlossen. Ramhorst: „Die Strahlkraft dieser Events nutzen wir für eine breite Öffentlichkeit. Die Thematik wollen wir auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene diskutieren.“

Der Regattachef aus Dänischenhagen an der Ostsee baut auf die Neutralität des Sports und das positive Umfeld seiner Wettkämpfe. „Der Sport bietet eine ideale Plattform, Jung und Alt ungeachtet ihrer Herkunft, Denkweisen und Zugehörigkeit zu vereinen, um den Status quo in punkto Klimabelastung zu hinterfragen und das scheinbar Unmögliche noch möglich zu machen“, so Ramhorst. Sein Team wolle die enorme Begeisterung für die Kieler Woche nutzen, damit jeder Einzelne begreife, wie er Klimaschutzmaßnahmen in sein tägliches Leben integrieren könne.

Das Engagement der Kieler Woche in punkto Nachhaltigkeit ist bereits seit mehreren Jahren groß. Müllvermeidung, Plastikverzicht und Mehrwegbehältnisse sind verbindlich. Die Versorgung erfolgt soweit es geht mit regionalen Produkten. Der Papierverbrauch in der Regattaverwaltung wurde drastisch reduziert, und bei der Mobilität auf emissionsarme Lösungen geachtet. Last but not least werden auch die Partner und Sponsoren nach diesen Kriterien ausgesucht und mitgenommen. Seit 2019 trägt die Kieler Woche das Platin-Level-Zertifikat des Programms Clean Regattas der internationalen Initiative Sailors for the Sea – die höchste Auszeichnung. Von den Erfahrungen profitieren auch weitere Events, die gerne beraten werden.

Mit dem Ziel, unterm Strich klimaneutral zu agieren, entspricht die Kieler Woche einer Maßgabe des gesamten Landes Schleswig-Holstein. Auf dem Weg dorthin muss noch mehr getan werden. Allein durch die Anreise zu einem Großevent, ob als Aktiver oder zuschauend, entsteht ein enormer CO2-Fußabdruck, der letztlich den Veranstaltern zugerechnet wird. Das Investment in einen Mangrovenpark soll künftig im besten Fall sogar deutlich mehr als „nur“ kompensieren. Ein Kraftakt ohne Frage, aber ein lohnender. Denn wir haben nur diese eine Welt!

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