Dagmar Scherf wurde 1942 in Danzig geboren, wo sie ihre ersten drei Lebensjahre verbrachte. Die Familie floh 1945 nach Mittelfranken, und so wuchs sie im Altmühltal auf. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule in München und wurde 1973 an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz mit einer Dissertation über die Lyrik Johannes Bobrowskis promoviert. Danach lehrte sei ein Jahr in Bristol und wurde für acht Jahre Verlagslektorin in Frankfurt am Main. Seit 1981 arbeitet Dagmar Scherf als freiberufliche Schriftstellerin. Von 1982 bis 1982 war sie Vorsitzende des VS Hessen.

Dagmar Scherf veröffentlicht Lyrik, Erzählbände, Romane, Kinderbücher, Sachbücher, Hörspiele und Theaterstücke. In den letzten Jahren kamen Libretti für Musicals dazu. Dabei interessiert sie sich besonders für die Hexenverfolgung im Amt Homburg. Sie will mit literarischen Mitteln über die soziologischen und psychologischen Hintergründe aufklären. 

Hier eine Auswahl ihrer Veröffentlichungen:

  • Dunkelheit und Engagement. Zur Gestaltung des Geschichtsbezugs in der Lyrik Johannes Bobrowskis, Mainz 1973. – Überarbeitung erschienen im Klett Verlag, Stuttgart 1975 (unter ihrem Geburtsnamen Dagmar Deskau.); 
  • Der Ritt auf dem Zaun. Hexentexte. Edition Gisela Meussling, Bonn 1985;
  • Hexenherz und Hängebauch. Erzählungen. Köln 1988, jetzt Edition Gisela Meussling, Bonn;
  • Homburger Hexenjagd oder Wann ist morgen? VAS Verlag, Frankfurt/Main 2000;
  • Der Teufel und das Weib. Aspekte einer Kulturgeschichte des Bösen. VAS Verlag, Frankfurt/Main 2002;
  • Die Regenfahrkarte. Gedichte. Edition Octopus, Münster 2003;
  • Ach, dein Lachen, Lorelei! Untergründige Erzählungen. Edition Octopus, Münster 2006;
  • Veilchenbluten. Was der Krieg mit mir machte und ich aus ihm. Eine literarische Autobiografie. VAS Verlag, Bad Homburg 2013;
  • Requiem für eine Hexe (Libretto), UA 2013 in Bad Homburg.
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