Seit dem 1. Juni gilt das 9-Euro-Ticket. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben nun die ersten Wochen des neuen Angebots ausgewertet. Und die Ergebnisse zeigen: Die Berliner*innen haben große Lust auf den Nahverkehr. Bisher rund 1,25 Millionen verkaufte Tickets übertreffen alle Erwartungen, mit 37 Prozent Anteil am Vertrieb sind die digitalen Kanäle besonders stark. Die Nachfrage nach Bussen und Bahnen von Deutschlands größtem Nahverkehrsunternehmen ist im Vergleich zum Mai um 16 Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei rund 96 Prozent der Vor-Corona-Zeit. Erste Marktforschung zeigt: Rund sieben Prozent der Ticketkäufer*innen waren Autofahrer*innen ohne bisherige ÖPNV-Nutzung.

Rund 15 Prozent der bis einschließlich Sonntag, 19. Juni, gekauften 9-Euro-Tickets waren bereits für Juli bzw. August. Für diese Monate ausgestattet sind natürlich auch schon die über 850.000 BVG-Stammkund*innen, deren Abonnements automatisch auch als 9-Euro-Ticket gelten. Übrigens: Seit Mitte 2021 ist der Bestand an Abonnements bei den Berliner Verkehrsbetrieben vor allem bei der Umweltkarte und dem Firmenticket wieder stetig angewachsen.

Nachfrage nach Bus und Bahn steigt deutlich

Dass das 9-Euro-Ticket nicht nur gekauft, sondern auch rege genutzt wird, zeigen die Auswertungen zur Nachfrage nach Bussen und Bahnen der BVG. Lag diese im Mai 2022 noch bei rund 80 Prozent des vergleichbaren Vor-Corona-Zeitraums, ist sie mit Einführung des 9-Euro-Tickets im Wochenschnitt auf bis zu 96 Prozent gestiegen.

Wichtig für die Fahrgäste: Die BVG hat sich gut vorbereitet. Hatte sie das Angebot schon während der Corona-Pandemie kontinuierlich weiter ausgebaut, wurde es für den Gültigkeitszeitraum des 9-Euro-Tickets in Absprache und auf Bestellung des Landes Berlins noch einmal verstärkt (siehe Pressemitteilung SenUMVK). Engpässe gab es daher bisher nicht, nur vereinzelt kam es zu Auslastungen jenseits 70 Prozent. Das heißt: In Bussen und Bahnen der BVG ist auch weiterhin Platz, damit alle, die wollen, mit dem 9-Euro-Ticket die umweltfreundliche Mobilität in Berlin erleben können.

Auch Autofahrer*innen sind neugierig auf Bus und Bahn

Auch wenn die Ergebnisse einer ersten Onlinebefragung über BVG.de (insgesamt rund 2.500 Teilnehmer*innen) nicht repräsentativ sind, zeigt sich, dass sich auch neue Kund*innengruppen angesprochen fühlen. Von den Käufer*innen des 9-Euro-Tickets gaben neun Prozent an, den ÖPNV zuvor gar nicht genutzt zu haben. Hiervon sind fast 80 Prozent bisher im privaten Pkw unterwegs gewesen – als Selbst- oder Mitfahrer*in. Das zeigt: Auch Autofahrer*innen sind neugierig auf Bus und Bahn.

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind mit dem bisherigen Verlauf der 9-Euro-Ticket-Aktion sehr zufrieden und freuen sich weiterhin über viele neue und alte Kund*innen, die in den Monaten Juni, Juli und August (wieder) mit Bus und Bahn unterwegs sind. Neben dem Monitoring der Verkaufszahlen und des Fahrgastaufkommens begleitet die BVG das 9-Euro-Ticket selbstverständlich weiter mit einer ausführlichen Marktforschung.

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