Die Airport-Stadt mit ihren rund 500 Unternehmen und ca. 20.000 Beschäftigten ist ein bedeutender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in Bremen. Die Interessengemeinschaft AirportStadt hat sich zum Ziel gesetzt, Mobilität zukunftsweisend neu zu denken und strategische Impulse für den Gewerbeentwicklungsplan 2030 des Landes Bremen und zur Förderung der Attraktivität zu setzen.

Der Vorstand der IG AirportStadt mit seinem geschäftsführenden Vorstand Uwe Nullmeyer sowie der derzeitigen Vorsitzenden Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen, hat in diesem Zusammenhang eine erste Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Studierende des 6. Semesters im Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Bremen (HSB) führten im Sommersemester 2022 eine erste Bestandsaufnahme und Analyse der verschiedenen Verkehre, des Mobilitätsverhalten von Beschäftigten von Unternehmen, Besucher:innen, der Rolle von Gewerbeverkehr und den unterschiedlichen Bedarfen durch. Die studentischen Gruppen entwickelten erste Ideen unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Carsten-Wilm Müller von der Hochschule Bremen.

Im Modul „Stadtentwicklung“ stellte Prof. Dr.-Ing. Müller seinen Studierenden die Aufgabe, den Autoverkehr im Stadtteil zu reduzieren und damit die CO2-Belastung zu senken. „Die Studierenden sollten dabei nicht nur an bekannte Möglichkeiten wie den öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing oder das Fahrrad denken. Sie sollten auch neue, in Bremen noch nicht erprobte Verkehrsträger wie zum Beispiel Seilbahnen, autonome Busse oder überdachte E-Rollerbahnen in ihren Überlegungen berücksichtigen“, erklärt der Professor für Verkehrswesen an der HSB.

Ziel des Mobilitätskonzeptes der IG AirportStadt ist es, bedingt durch den Klimawandel und der notwendigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes, durch konkrete private und öffentliche Maßnahmen die unterschiedlichen Verkehre in der Airport-Stadt als Modellstadt neu zu justieren und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Standorts für Unternehmen und ihre Beschäftigten zu leisten.

Erste Überlegungen, Strategiefelder und Ansatzpunkte wurden hierzu zudem durch den Vorstand der IG AirportStadt in die Diskussion gebracht. Hierzu gehören unter anderem:

  • Mobilitätsachse ÖPNV: Haltepunkte Hauptbahnhof – Domsheide – Flughafen. Durch diese Verbindung ist eine schnellere Erreichbarkeit der Pendler:innen und Besucher:innen zur Airport-Stadt gegeben.
  • Mobilitätsachse Individualverkehr: Bildung von Fahrgemeinschaften. Dieser Punkt richtet sich an Berufspendler:innen und Reisende als sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr und eigenem PKW, unterstützt durch Apps.
  • Car-Sharing ausbauen, eigene Station in der Airport-Stadt.
  • Mobilitätsachse Fahrrad: „Schnelltrasse Innenstadt – Viertel – Neustadt –Airport-Stadt“ für Beschäftigte der Unternehmen in der Airport-Stadt.
  • Mobilitätsachse E-Mobilität: Ausbau der Infrastruktur von Ladesäulen im öffentlichen Straßenraum und bei Unternehmen als Option und Anreiz auf Elektromobilität umzusteigen; steuerliche Förderung des Bundes und des Landes.
  • Mobilitätsachse A 281: Zügiger Weiterbau der Autobahn 281 Abschnitt 2/2; während der Bauphase Mitwirkung der IG AirportStadt an dem Bauverlauf (unter anderem App-unterstützt).

Am Donnerstag, 21. Juli 2022, stellen die HSB-Studierenden ihre Vorschläge öffentlich vor. Eine Jury aus Vertreter:innen der IG AirportStadt prämiert die Vorschläge zwischen 12:30 und 14 Uhr in der Upperdeck Lounge am Bremer Flughafen mit Preisgeldern. Die Posterpräsentation ist öffentlich zugänglich.

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