Ein dem jetzigen 9-Euro-Ticket ähnliches ÖPNV-Monats-Ticket und den Ausbau des ÖPNV im ländlichen Raum fordert der Deutsche Wanderverband (DWV). Die entsprechende Resolution hat der Verband heute während seiner Mitgliederversammlung im Rahmen des 121. Deutschen Wandertages in Fellbach und dem Remstal verabschiedet.

Als anerkannter Naturschutzverband und zugleich Interessenvertreter aller Wandernden in Deutschland setzt sich der DWV seit vielen Jahren bundesweit für die Stärkung des ÖPNV ein. Immer wieder erhoben der Dachverband und einzelne DWV-Mitglieder die Forderung, das ÖPNV-Angebot besonders im ländlichen Raum auszubauen und zu vereinheitlichen. Nicht zuletzt, um es den Gebietsvereinen, deren Engagement meist Landkreis- und Ländergrenzen überschreitend ist und somit durch mehrere Verkehrsverbünde führt, zu erleichtern, Touren mit ÖPNV Anschluss zu organisieren. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß: „Nur mit einem attraktiven ÖPNV-Angebot kann es gelingen, den Individualverkehr zu reduzieren. Und das ist eine der Voraussetzungen, um den Klimawandel wenigstens etwas zu verlangsamen“. Derzeit nutzen laut dem Präsidenten 87 Prozent der Wandernden den eigenen PKW, um zum Start einer Wanderung zu gelangen bzw. vom Endpunkt wegzukommen. „Das ist zu viel und muss weniger werden“, so Rauchfuß.

In seiner „Resolution für eine klimafreundliche und soziale Verkehrswende“ fordert der DWV Bund und Länder dazu auf, nach dem Auslaufen des 9-Euro-Tickets im September dauerhaft ein ÖPNV-Monats-Ticket einzuführen und gelichzeitig den ÖPNV im ländlichen Raum auszubauen. Das Ticket soll deutschlandweit gültig, zu einem bundesweit einheitlichen Tarif zu bekommen und für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbar sein. Außerdem soll es 24 Stunden am Tag gelten und nicht an bestimmte Tageszeiten gebunden sein wie dies bei manchen Ländertickets in der Vergangenheit der Fall war.

Zur Begründung heißt es in der Resolution: Ein gerade im ländlichen Raum attraktives ÖPNV-Netz in Kombination mit einem günstigen Ticket, das bundesweit gilt und den Tarif-Dschungel mit seinen Verbundgrenzen hinter sich lässt, wird dafür sorgen, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen und der Verkehr auf den Straßen weniger wird.

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