Den Urlaub im eigenen Land zu verbringen wird immer beliebter. Deutschland hat beeindruckende Landschaften und bietet viel Natur und Kultur. Das sind aber nicht die einzigen Vorteile. Destinationen im eigenen Land sind schnell und unkompliziert mit dem Auto oder der Bahn zu erreichen. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern ist auch noch umweltfreundlich. Die Urlaubsregion Willingen, die eingebettet inmitten der beeindruckenden Mittelgebirgslandschaft des Hochsauerlandes liegt, bietet ihren Gästen ein vielfältiges und abwechslungsreiches Freizeitparadies für die ganze Familie.

Ein Highlight ist die Eissporthalle in Willingen. Im Sommer wie im Winter bietet die 1800 qm große Eisfläche ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiches Eislaufvergnügen und ist somit auch eine der wenigen Anlagen, die ganzjährig geöffnet hat. Übrigens: Schlittschuhe und Laufhilfen können vor Ort ausgeliehen werden.

Wie ist eine Eisfläche aufgebaut, wie wird das Eis gekühlt und gepflegt?

Erfahrene Eismeister sorgen in Willingen dafür, dass das Gleiten auf dem Eis ganzjährig stattfinden kann. Die Eisfläche immer perfekt aufzubereiten ist eine Kunst. Uwe Leipold ist seit vielen Jahren Eismeister in der Eissporthalle in Willingen und erklärt, wie eine Eisfläche überhaupt aufgebaut ist und wie sie funktioniert.

Uwe Leipold: „Man muss sich den Aufbau einer Eisfläche wie bei einer Fußbodenheizung vorstellen, nur eben umgekehrt. Unter der Eisfläche liegt ein Estrich-Boden und darauf befinden sich Kühlschleifen, die mit Ammoniak gefüllt sind, das über hervorragende Kühleigenschaften verfügt. Die mit Strom betriebene Kühlmaschine sorgt für die erforderlichen Temperaturen. In naher Zukunft wird eine von der Gemeinde Willingen geplante Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Eissporthalle dafür sorgen, dass der Strom nachhaltig produziert wird. In Willingen ist es ein großer Vorteil, dass die Halle offen ist und wir dadurch niedrigere Temperaturen in der Umgebung der Eisfläche haben.“

Die Willinger Eismeister müssen ihre Eisfläche regelmäßig pflegen und aufbereiten. Mussten Eismeister früher noch selbst Hand anlegen, erleichtern heutzutage hochentwickelte Eisbearbeitungsmaschinen die Arbeit auf dem Eis. Ein Messer hobelt die oberste Eisschicht ab, warmes Wasser wird auf das Eis gesprüht, dabei saugt eine Gummilippe überschüssiges Wasser wieder ab. So wird verbliebener Pulverschnee aufgelöst und Furchen im Eis ausgewaschen und aufgefüllt. Um die Eisfläche auch im Bereich der Banden von losem Schnee und Eis zu reinigen, befindet sich unter oder neben der Maschine ein ausklappbarer, rotierender Besen. So steht die Eisfläche innerhalb kurzer Zeit wieder spiegelglatt bereit, um erneut befahren zu werden.

Die Eissporthalle wird vielseitig genutzt, nicht nur von Besuchern, die mal aufs Eis wollen, sondern auch von verschiedenen Vereinen, wie zum Beispiel dem SC Usseln.

Eiskunstlauf ist kein Breitensport

„Die Kunst des Eislaufens liegt nicht nur im dreifachen Axel. Die Kunst in dieser Sportart beginnt viel früher“, sagt Heike Wilke, seit Juni 2001 Fachwartin und Vorsitzende der Eiskunstlaufsparte beim SC Usseln. „Bei uns trainiert Jung und Alt. Wir haben bereits Läuferinnen ab vier Jahren bis hin zu Wettbewerbsläufern sowie auch Erwachsene aller Kategorien, ob Anfänger oder Profi. Alle sind willkommen und können jederzeit eine Schnupperstunde vereinbaren. Unser Verein nutzt die Eishalle das ganze Jahr. Zwei- bis dreimal pro Woche findet unser Vereinstraining in der Eishalle statt. Zusätzlich buchen wir abends Eiszeiten, damit die Läufer, die unseren Verein auf bundesweiten Wettbewerben vertreten, ihre Kürprogramme und Sprünge üben können. Außerdem wird die Eishalle von uns auch für Veranstaltungen genutzt, zum Beispiel für eine Eis-Show und Prüfungen. Am 15. und 16.10.2022 veranstalten wir zum ersten Mal einen eigenen Wettbewerb, den „Ettelsberg-Cup“, so Wilke weiter.

„Die Sportler und Sportlerinnen, die für den SC Usseln starten, sind nicht zum Spaß hier, denn wer die Kunst des Eislaufens erlernen will, muss dafür hart und vor allem geduldig arbeiten,“ sagt Gino Thielen, der die Gruppe seit Mai 2021 trainiert. Dem Trainer ist es wichtig, dass der Trainingsalltag aus Ernst und auch aus Lockerheit besteht und dass auch viel gelacht wird. Gino Thielen war selbst Eiskunstläufer und ist ausgebildeter Preisrichter im Reiten national und im Eiskunstlaufen international, zertifizierter Mentaltrainer, Sportpsychologe und Trainer fürs Reiten, Eislaufen und Tanz. Er ist registrierter Tanztrainer bei der Royal Academie of Dance in London und die Eiskunstlauftrainerlizenz hat er in den USA gemacht. Der Coach konnte mit seiner Gruppe auch schon offizielle Erfolge feiern. Die Hessenmeisterschaft in der Klasse Jugend/Damen wurde von einer Sportlerin gewonnen und eine weitere Eiskunstläuferin vom SC Usseln holte bei diesen Titelkämpfen im Figurenlauf Bronze.

Aktuell trainieren beim SC Usseln zehn Wettkampfsportler und zwölf Kinder. Und obwohl derzeit deutsche Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer noch weit von der Weltklasse entfernt sind, wollen immer mehr Jugendliche laut Heike Wilke diesen Sport ausüben. „Da wir in Willingen eine ganzjährige Eiszeit anbieten können, haben wir zahlreiche Anmeldungen, sogar aus Kassel, Paderborn und dem Sauerland, aber auch aus Korbach, Frankenberg oder Vöhl“, sagt Wilke. Der Nachwuchs scheint in dieser Sportart wohl gesichert.

Tipp: Vor allem in den Sommerferien finden in Willingen Trainingslager von Nachwuchssportlern statt. Hier kann man einen Eindruck von dem täglichen harten Training gewinnen. Zuschauer sind jederzeit herzlich willkommen. Es ist sehr beeindruckend, wie schon die ganz Kleinen in ihren Kostümen Pirouetten drehen und Sprünge aufs Eis zaubern. Während der öffentlichen Laufzeiten kann man das Eislaufen auch selber einmal ausprobieren.

Übrigens: Die Eissporthalle begeistert nicht nur Freizeitausflügler und Eiskunstläufer. Von Eis- und Softhockey über Eisstockschießen und Kindergeburtstags-Angebote gibt es noch ein breites Spektrum, das Eisspaß garantiert.

Mehr Informationen unter: www.willingen.de/eis

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