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  • Vodafone startet cloudbasierte V2X-Plattform für Fahrzeughersteller und Verkehrsbehörden
  • Sicherheitsinformationen in Echtzeit für Autos, LKWs, Motorräder, Radfahrer und Fußgänger
  • Toter Winkel: 5G-Technologie warnt Fahrer vor Objekten im nicht einsehbaren Bereich
  • Sicherheitsabstand: Automatisiertes Kolonnenfahren von LKWs auf der Autobahn

Vodafone startet in Deutschland einen digitalen Schutzschild für alle Verkehrsteilnehmer. Aktuelle Sicherheits- und Verkehrsinformationen sollen künftig über eine neue V2X-Plattform in Echtzeit mit Autos, Smartphones und Navigationssystemen – ganz egal von welchem Hersteller – geteilt werden. Das gab Vodafone heute anlässlich der IAA Transportation bekannt. Das anbieteroffene System für den Straßenverkehr der Zukunft heißt STEP (Safer Transport for Europe Platform). Es richtet sich an Behörden und Unternehmen, die Sicherheits- und Verkehrsinformationen direkt an Karten-Apps auf Smartphones und an fahrzeuginterne Navigationssysteme übermitteln. In Zukunft könnte STEP auch dazu verwendet werden, die Straßennutzung anhand anonymisierter und aggregierter Positionsdaten zu analysieren, um den Datenaustausch von Fahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern mit der Verkehrsinfrastruktur zu ermöglichen.

Die Gefahren im Straßenverkehr sind groß. Mehr als 2.400 Verkehrstote gab es hierzulande im vergangen Jahr. Der Straßenverkehr der Zukunft muss also nicht nur nachhaltiger und klimafreundlicher werden, sondern vor allem sicherer. Grundlage dafür sind sogenannte V2X-Systeme. V2X steht für "Vehicle to everything" und beschreibt die direkte Vernetzung sämtlicher Verkehrsteilnehmer. Jeder spricht mit jedem und warnt gegenseitig vor Gefahren. Die dabei anfallenden Datenströme werden in Echtzeit über das 5G Netz transportiert. Fahrzeugführer von Bussen und LKW könnten beispielsweise im vernetzten Straßenverkehr der Zukunft auf Radfahrer oder Fußgänger aufmerksam gemacht werden, die sich im toten Winkel befinden oder sich diesem nähern. Und im Zusammenspiel mit Kameras, Radar- und LiDAR-Sensoren wird auch das automatisierte Fahren von LKWs in Kolonnen auf Autobahnen möglich.

"STEP ermöglicht die Bereitstellung wichtiger Sicherheitsinformationen für alle Verkehrsteilnehmer"
Michael Reinartz
Innovationschef

Michael Reinartz, Innovationschef von Vodafone Deutschland: "Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist eine große Herausforderung. Offene Plattformen für einen schnelleren und effizienteren Datenaustausch können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die unnötigen Todesfälle und Verletzungen zu verhindern, die wir jedes Jahr auf unseren Straßen verzeichnen. STEP ermöglicht die Bereitstellung wichtiger Sicherheitsinformationen für alle Verkehrsteilnehmer und fördert die notwendige Zusammenarbeit zwischen Verkehrsbehörden, App-Entwicklern und der Automobilindustrie, um Deutschlands Straßen sicherer zu machen."

Offene Plattform für die Mobilitätsbranche

Mit Vodafones V2X-Lösung STEP können Verkehrsbehörden, Fahrzeughersteller, Mobilitätsdienstleister und andere Mobilfunk-Netzbetreiber zum Deutschlandstart der Plattform mittels 5G wichtige Verkehrsinformationen über Fahrbahnsperrungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Verkehrsstörungen übermitteln. Unabhängig davon, welche App oder welches System Autofahrer nutzen. Auf einer Teststrecke in Aldenhoven und im künftigen Innovationszentrum in Dresden wird Vodafone künftig gemeinsam mit der Autoindustrie an weiteren verkehrsrelevanten Echtzeit-Anwendungen in 5G und 6G Netzen arbeiten. Vodafones V2X-Plattform STEP ist eine cloudbasierte Plattform, die auf offenen Industriestandards aufbaut. Sie basiert auf dem offenen Netzwerkprotokoll Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) für Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Dieses Protokoll ermöglicht die Übertragung von Telemetriedaten zwischen unterschiedlichsten Geräten. Für den Austausch sicherheitsrelevanter Informationen nutzt Vodafone den "Vodafone V2X Message Broker" auf einer eigenen "Multi-access Edge Computing-Plattform". Zur Nutzung der Plattform ist lediglich eine einfache Registrierung erforderlich. Für Entwickler und Hersteller von Drittanbieter-Apps bietet Vodafone eine detaillierte Schnittstellen-Spezifikation (API) und Software-Entwicklungskits (SDK) für Android und iOS.

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