Erstes Fazit neue generalistische Pflegeausbildung: Was hat sich bewährt? Was muss besser werden? | Wieder in Präsenz: Verlag Springer Medizin mit Geschäftsbereich Springer Pflege richtet Gesundheitspflege-Kongress in Hamburg am 4. und 5. November 2022 zum 20. Mal aus | Zusatzangebot: Live-Webinare im Anschluss an den Kongress

Die ersten „Pflegefachfrauen“ und „Pflegefachmänner“ gehen 2023 an den Start. Dann hat der erste Jahrgang die neue generalistische Ausbildung, die im Januar 2020 begonnen hat, abgeschlossen. Was hat sich bewährt, was muss besser werden? Das diskutieren Pflegeexpertinnen und -experten aus Pflegepraxis und Politik, aus Verbänden und Bildungseinrichtungen auf dem 20. Gesundheitspflege-Kongress Anfang November in Hamburg.

„Es ist herausragend, was bei der Überführung von drei Ausbildungen in eine geleistet wurde – auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie“, betont Dr. Bernadette Klapper, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) e.V. „Die generalistische Ausbildung ist die Grundlage für eine umfassende berufliche Handlungskompetenz und schließt an internationale Standards an. Die ersten Erfahrungen fallen im Wesentlichen positiv aus.“ Bis zu 1.000 professionell Pflegende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum treffen sich am 4. und 5. November auf dem „Pflegegipfel des Nordens“, der seit 20 Jahren vom Springer Medizin Verlag mit seinem Geschäftsbereich Springer veranstaltet wird. Zum 20-jährigen Jubiläum des Kongresses hält Klapper im Rahmen der Eröffnung einen Rückblick über die letzten 20 Jahre Pflege in Deutschland. 

Durch die Einrichtung eines Ausbildungsfonds, in den Krankenhäuser, stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, das Land und die Pflegeversicherung einzahlen, ist auch die Finanzierung der generalistischen Ausbildung – im Unterschied zu vorher – gesichert. „Das gilt allerdings nicht für die primärqualifizierende Pflegeausbildung an der Hochschule, die auch im Pflegeberufegesetz von 2017 verankert ist. Hier besteht noch erheblicher Handlungsbedarf“, berichtet Klapper. Nachgearbeitet werden müsse auch in puncto Bürokratie. „Sinnvoll wäre zum Beispiel eine Vereinheitlichung der Leistungsnachweise für die Praxiseinsätze“, sagt Klapper. Auch die Abbruchrate bereitet Sorgen. „Es ist aber nicht klar, auf was sie zurückzuführen ist. Wir nehmen an, dass manche Auszubildende den Anforderungen nicht gewachsen sind.“ Als Voraussetzung für die neue Pflegeausbildung gelten zehn Jahre an allgemeinbildenden Schulen, während die europäische Richtlinie zwölf Jahre vorschreibt. „Dass Deutschland hier nicht aufgeschlossen hat, haben wir von Anfang an kritisiert. Die berufliche Pflege benötigt weitere Professionalisierung und keine Absenkung der Bildungsstandards“, so die DBfK-Bundesgeschäftsführerin. Bis Ende 2024 wird die generalistische Ausbildung wissenschaftlich evaluiert, weitere Evaluierungen werden folgen.

Kooperationspartner des Kongresses sind neben dem DBfK Regionalverband Nordwest wieder vielen Kliniken der Region – wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein oder die Regio Kliniken. „Der Kongress von Springer Pflege ist eine perfekte Bühne für die Weiterentwicklung der Profession Pflege – nicht nur im Norden“, betont Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement am UKE. Der 20. Gesundheitspflege-Kongress umfasst dieses Mal nicht nur zwei Kongresstage samt Fachausstellung, sondern zusätzlich noch einige Live-Webinare im Anschluss an den Kongress. Mehr über das Programm finden Sie hier

Springer Pflege (www.springerpflege.de) ist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteure der Pflege im deutschsprachigen Gesundheitswesen – von der professionellen Pflege bis hin zu pflegenden Angehörigen. Die Angebotspalette umfasst dabei verschiedenste Printprodukte, den Bereich Fort- und Weiterbildung, den Bereich Kongresse und Fachveranstaltungen sowie umfangreiche Online-Services. Die Verlagsprodukte zeichnen sich durch exzellente Vernetzung aus – sowohl zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbänden als auch zu Herausgeber*innen und Fachautoren*innen. Springer Pflege ist ein Bereich des Springer Medizin Verlages und damit Teil von Springer Nature.

Weitere Informationen

Informationen zum 20. Gesundheitspflege-Kongress
www.gesundheitskongresse.de/hamburg/2022/ 
Übersicht zu allen Gesundheitskongressen  
www.gesundheitskongresse.de/ 
Übersicht zur Webinarreihe Care – Mind – Life  
www.gesundheitskongresse.de/live-webinare/care-mind-life/2022/  

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