Für die Fassadengestaltung der Studentenwohnheime Gret-Palucca-Straße 9 und 11 wurde das Studentenwerk Dresden zusammen mit der S & P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH aus Dresden Ende September in Berlin ausgezeichnet. Der Fassadenpreis, vergeben vom Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e. V. (FVHF), würdigt seit 1999 außergewöhnliche planerische Leistungen von Architekten und Ingenieuren im Auftrag ihrer Bauherren und Investoren. Am Wettbewerb nahmen 86 Architekturbüros mit insgesamt über 280 Projekten teil.

Bereits 2012 begann das Studentenwerk Dresden mit einem zweistufigen, europaweiten Architektenwettbewerb vorbereitend zur Sanierung der beiden 17-geschossigen Gebäude in exponierter Innenstadt-Lage. Der Entwurfsansatz der funktionalen und energetisch optimierten Fassadengestaltung wurde mit der 2015 beginnenden, ökologisch nachhaltigen Gebäudesanierung in zwei Bauabschnitten bis 2020 realisiert. Für die Verarbeitung der Fassaden waren die SCHRAG Fassaden GmbH aus Chemnitz sowie die Leipziger Metall und Systemfassaden GmbH verantwortlich.

Die Fachjury hielt das Projekt Wohnhochhäuser für Studierende für einen überzeugenden Beitrag „zur Frage der Erhaltung und Modernisierung sowie des wohnwertsteigernden Umbaus des Plattenbaubestands aus den 1960er-bis 1980er-Jahren“ und sprach ihm eine Anerkennung aus: „Die als Wohnheime durch das Studentenwerk Dresden betriebenen Solitäre bilden eine städtebauliche Einheit mit starkem Wiedererkennungseffekt und bestechen durch klar gegliederte und sorgfältig detaillierte Fassaden.“

Die Wohnhochhäuser aus den Jahren 1967 und 1968 liegen verkehrsgünstig in der Nähe zum Dresdner Hauptbahnhof, an der Schnittstelle zwischen der Altstadt und dem Großen Garten. Zusammen mit dem Gymnasium Bürgerwiese bilden sie ein stadträumliches Ensemble mit attraktivem Freibereich in ihrer Mitte.

Die geschlossenen Gebäudeteile fügen sich durch Ihr Äußeres mit dezenter, in Grün- und Gelbtönen gehaltener farblicher Akzentuierung, mit fein austarierten Kontrasten und der kunstvoll gefertigten Streckmetallfassade in das sich wandelnde Standbild ein. Beide Fassaden bilden einen grauen Sockel und legen darüber einen Rahmen, der die Wohneinheiten umfasst. Die Treppentürme heben sich durch ornamental anmutende Bekleidung bewusst vom Wohntrakt ab.

Ausgezeichnet wurden Fassaden, die die Kernkompetenzen der Bauart VHF (Vorgehängte Hinterlüftete Fassade) in überdurchschnittlichem Maße repräsentieren – in Gestaltung, Innovation, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Technik.

Das Studentenwerk Dresden wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Broschüre zum Sanierungsvorhaben Wohnheime Gret-Palucca-Straße 9 und 11
https://epaper.studentenwerk-dresden.de/wohnheim_gret-palucca-strasse/#0

Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e. V. (FVHF) https://www.fvhf.de/Fassade/Referenzen/Hochhaeuser-Gret-Palucca-Strasse.php

S & P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH, Dresden https://sup-gruppe.com/referenzen/gret-palucca-strasse-dresden-2/

SCHRAG Fassaden GmbH, Chemnitz

https://www.schrag-fassaden.de/referenzen/2017/studentenwohnheim-dresden/

Leipziger Metall und Systemfassaden GmbH http://leipzig-lms.de/kontakt.htm

Weitere Informationen zum Deutschen Fassadenpreis 2022 https://www.fvhf.de/Fassade-bilder/docs/Prospekte/FVHF_Doku_Fassadenpreis_2022.pdf

Über Studentenwerk Dresden

Das Studentenwerk Dresden beschäftigt mehr als 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut mehr als 42.000 Studierende von sieben Hochschulen und einer Staatlichen Studienakademie in Dresden, Zittau und Görlitz. Das Leistungsspektrum umfasst die Studienfinanzierung, Verpflegung in Mensen und Cafeterien, Wohnheim-Bewirtschaftung, Kulturförderung und internationale Austausche. Darüber hinaus gibt es eine Sozial- und Rechtsberatung, Psychosoziale Beratungsstelle, zwei Kindertageseinrichtungen, eine Kinder-Kurzzeitbetreuung und Beratung für Studierende mit Kind.

Das Studentenwerk Dresden wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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