Was haben ein American Football Team und eine oberschwäbische Hochschule gemeinsam? Ihre Mitglieder sind jung und kommen aus ziemlich vielen verschiedenen Ländern. Diesem anfänglichen Gedanken folgten schnell konkrete Ideen für einen Austausch, berichten Frank Kienzle, Abteilungsleiter der ifm Razorbacks und Professor Dr. Thomas Spägele, Rektor der Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU). Und so schlossen das Football-Team und die Hochschule nun eine Kooperationsvereinbarung.

Die ifm Razorbacks als Abteilung des TSB Ravensburg, feierten gerade ihr 35-jähriges Bestehen. Seit drei Jahren spielen sie in der obersten Deutschen American-Football-Liga. Die Heimspiele wurden bisher im Weingartener Lindenhofstadion ausgerichtet. Da dieses renoviert wird, entsteht an der Ausweichspielstätte in Ravensburg derzeit eine temporäre Tribüne. Zu den Heimspielen kamen zuletzt bis zu 3.000 Zuschauer, berichtet der Präsident des Fördervereins der Razorbacks Günter Staud.

„It’s like family!“
„Die Razorbacks sind ein Ravensburger Verein, der normalerweise bei uns in Weingarten spielt“, sagt Oberbürgermeister Clemens Moll. „Im Zentrum steht das Miteinander, damit stehen sie für das, was uns im Schussental stark macht.“ Auch Stadtrat Alexander Jürgens betont das Potential, das in der Bündelung der Kräfte liegt: „Wir haben mit der Hochschule und dem Erstligaverein zwei echte Highlights am Ort, die muss man zusammenbringen. Es geht nicht um einzelne Stars, das Team ist der King“, so Jürgens.

Neben den regionalen Spielern, die mehr als zwei Drittel des Kaders ausmachen, ist das Team der Razorbacks tatsächlich eine bunte Truppe. Aus zehn verschiedenen Ländern kommen aktuell die weiteren Spieler, aus Dänemark und Australien, aus Tschechien, den USA und so weiter. Jeremy Conley etwa spielt 2023 seine dritte Saison bei den Razorbacks. Die ERIMA German Football League gilt innerhalb Europas als stärkste nationale Liga. Deshalb war Jeremy Conley gezielt nach Deutschland gekommen, um hier Football zu spielen. Den Wechsel nach Oberschwaben bereut er nicht. „Es ist sehr schön hier“, sagt der 31-jährige Defensivspieler, „ich wurde sehr gut aufgenommen. It is like family!“

Englischsprachiges Studium und englischsprachiges Training.
Die familiäre Atmosphäre war neben der Internationalität der zweite Punkt, den die RWU und der Football-Club als Gemeinsamkeit ausgemacht haben. So kommen die Studierenden an der RWU je nach Semester aus bis zu 70 verschiedenen Ländern. Gründe dafür sind neben dem englischsprachigen Studienangebot der überschaubare Campus, das enge Miteinander, die schöne, sichere und dabei so wirtschaftsstarke Region.

Die Kooperation zwischen Hochschule und Football-Team ermöglicht einen Austausch in beide Richtungen, sagt RWU Prorektorin Professorin Dr. Heidi Reichle: „Für interessierte Studierende bietet der Club mit seinen unterschiedlichen Teams ein vielseitiges sportliches Angebot – vom Einsteiger bis zum ambitionierten Fortgeschrittenen auf Bundesliga-Niveau. Selbst ein Damen Team gibt es. Auf der anderen Seite finden Razorbacks-Spieler mit der RWU eine Hochschule, die international aufgestellt ist und englischsprachige Studiengänge anbietet.“ Auch das Training finde zum großen Teil auf Englisch statt, ergänzt Frank Kienzle. Eine Hochschule an der Seite des Vereins sei ein sehr gutes Argument, Spieler für die Razorbacks zu gewinnen und sie auch hier in der Region zu halten.

Die erste gemeinsam Tat des Footballteams und der Hochschule wird der Start ins Sommersemester am 13. März sein. Da sind die Spielerinnen und Spieler auf dem Campus präsent. Unter den 300 aktiven Razorbacks sind mehr als ein Duzend Absolventinnen und Absolventen der RWU und weitere sechs studieren aktuell an der RWU. Mit ihrem Auftritt bei der Semesterbegrüßung werden sie vermutlich noch mehr Studierende für ihren Sport begeistern können.

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