phase 10 lässt die Bäume in den Himmel wachsen – so im spektakulären Stadtgarten auf dem Flakbunker in Hamburg St. Pauli. Damit die Planerinnen und Planer des sächsischen Büros bei solch visionären Projekten nicht die Bodenhaftung verlieren, stützen sie sich auf den QualitätsStandard Planer am Bau.

„Die Grundlage unseres Erfolgs sind Kostensicherheit und Termintreue.“ Das sagt Ingenieurin Marie Erfurt, die zusammen mit ihrem Vater, Bauingenieur Ronny Erfurt, und dem Architekten Dirk Westpfahl die Geschäfte von „phase 10“ leitet. Gleichzeitig sticht das Ingenieur- und Planungsbüro in Freiberg bei Dresden durch seine Bereitschaft hervor, Neuland zu betreten. Ein Beispiel ist das Bunkerprojekt in Hamburg, ein anderes das eigene Büro, die preisgekrönte „Innovationswerkstatt“ mitten in der Altstadt von Freiberg. Im letzten Podcast von Bauingenieur Ronny Erfurt ging es um die technischen Voraussetzungen für Flugtaxis in Sachsen. Bislang hat das Büro dazu zwar nur eine Studie erstellt, doch die Begeisterung für Innovationen in Kombination mit einem realistischen Blick auf die Umsetzbarkeit hatten auch in der Vergangenheit schon Wege geebnet.

Das Team der phase 10 Ingenieur- und Planungsgesellschaft mbH umfasst heute 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die meisten von ihnen arbeiten in Freiberg, kleinere Teams im nahegelegenen Dresden, in Leipzig und in Hamburg. Das Büro übernimmt alle neun Leistungsphasen der HOAI. „Neun Phasen plus Phase 10, das besondere Etwas“, erläutert Marie Erfurt. „Daher unser Name. Wir wollen unsere Auftraggeber nicht nur zufriedenstellen, sondern begeistern.“

Von der Bauleitung zu 10 Leistungsphasen

Als Bauingenieur Ronny Erfurt 1994 das ERFURT-Ingenieurbüros gründete, hatte er zunächst vor allem Bauleitungen im Blick. Doch um Kosten und Termine sicherzustellen ist es in der Bauleitung oft schon zu spät. Nach und nach wurde das Portfolio erweitert, das Team wuchs. 2008 stieß der Architekt Dirk Westpfahl zum Führungsteam, 2010 wurde das Büro in „phase 10“ umbenannt.

„2017 haben wir mit der Einführung des QM-Standards Planer am Bau einen weiteren Meilenstein erreicht“, sagt Marie Erfurt. Zu dem Zeitpunkt war das Büro auf 25 Beschäftigte angewachsen, alle wurden in die Ausformulierung des QM-Standards einbezogen. „Von der Klausurtagung, als das Ganze in Rollen gebracht wurde, wird heute noch erzählt“, sagt Marie Erfurt. Gemeinsam reflektierte das gesamte Team die Abläufe und Strukturen im Büro, definierte Standards und hielt sie schließlich im QM-Handbuch fest. Alle standen von Anfang an hinter der Einführung des QM-Standards. Marie Erfurt wundert das nicht:

„Jeder ist zufriedener, wenn er effektiv und strukturiert arbeiten kann.“

Vor allem helfe die einheitliche, schriftlich definierte Struktur neuen Kolleginnen und Kollegen, sich schneller zurechtzufinden. Eine Onboarding-Liste erleichtert die Einarbeitung zusätzlich. Und neue Kollegen wurden nun dringender denn je gebraucht. Kurz nach der QM-Zertifizierung wurde phase 10 mit dem Umbau des Bunkers St. Pauli beauftragt: Planung, Bauausführung und Bauüberwachung des fünfstöckigen Erweiterungsbaus auf dem Dach mit Hotel und einem Bergpfad, der sich vom Sockel des Bunkers bis zum Landschaftspark hoch über Hamburg zieht. Das Planungsbüro wuchs innerhalb kurzer Zeit von 25 auf 40 Beschäftigte. „Ohne Qualitätsmanagement wäre das kaum zu leisten gewesen“, meint Marie Erfurt.

„Das QM spart viel Zeit bei der Einarbeitung von neuem Personal.“

Weitere Großprojekte folgten, darunter der Bau des Fußballstadions für den FC Erzgebirge Aue bei laufendem Spielbetrieb. „Der Bau von Eventgebäuden ist jedoch nur eines unserer Standbeine“, betont Marie Erfurt. „Wohn- und Gewerbebauten gehören ebenso dazu wie öffentliche Gebäude. Auch das Bauen im Bestand ist für uns ein wichtiges Thema.

Ob KiTa, Wohnhaus oder Sportstadion, ob Entwurfsplanung oder Bauüberwachung – Grundlage der Zusammenarbeit ist immer das QM-Handbuch von Planer am Bau mit den individuell an die Bedürfnisse von phase 10 angepassten Regelungen. Alle zwei Monate trifft sich das gesamte Team von phase 10 zur Qualitätsbesprechung. In dieser Runde kommen auch Verbesserungsvorschläge auf den Tisch. Das betrifft zum Beispiel die Checklisten zu den einzelnen Leistungsphasen, manchmal auch Kleinigkeiten wie den E-Mail-Betreff. „Der Umgang mit Fehlern und Reklamationen ist für ein funktionierendes QM essenziell“, findet Marie Erfurt:

„Qualitätsmanagement ist Verbesserungswesen.“

Im Schulungsplan, ebenfalls Bestandteil des QM-Handbuchs, wird nicht nur festgelegt, wie häufig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Weiterbildungen teilnehmen, sondern auch, wie der Wissenstransfer im Büro sichergestellt wird. Wer an einer Qualifizierung teilgenommen hat, ist angehalten, den Lehrgang zu bewerten und sein frisch erworbenes Wissen bei den zweimonatigen QM-Besprechungen in einem zehnminütigen Abriss an die Kollegen weiterzugeben.

Bei der Umsetzung des QM-Standards greift das Team von phase 10 auf das Online-Tool „Smart Sheet“ zurück. Damit kann auch der externe Zugriff auf Pläne, Protokolle und Termine ermöglicht werden. „Für uns ist das sehr praktisch, damit alle immer auf dem aktuellen Stand sind. Sogar bei der Verwaltung von Akquise-Projekten haben wir damit gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Marie Erfurt.

Erfahrungsaustausch im ERFA-Kreis

Um auch außerhalb des Büros neue Anregungen zu finden, nimmt die Geschäftsführung regelmäßig am ERFA-Kreis Planer am Bau teil. „Den Erfahrungsaustausch zwischen den Büros empfinde ich als ungeheuer wertvoll“, begeistert sich Marie Erfurt. „In keinem anderen Netzwerk gibt es einen so vertraulichen Austausch. Wir haben ähnliche Anliegen, können Lösungsansätze diskutieren, voneinander lernen. Diese Treffen möchte ich auf keinen Fall missen.“

Über QualitätsVerbund Planer am Bau

Der QualitätsVerbund Planer am Bau berät seit 2007 Architektur- und Ingenieurbüros bei der Einführung eines QualitätsManagement-Systems nach dem durch den TÜV Rheinland geprüften QualitätsStandard Planer am Bau. Dieses von Architekt:innen und Ingenieur:innen mit entwickelte QualitätsZertifikat ist ein branchenspezifisches, schlankes QM-System für Bauplaner. Da es sich um ein anerkanntes QM-System handelt, wird es auch von öffentlichen Auftraggebern bundesweit anerkannt. Initiatoren sind die erfahrenen Bauingenieure Dr.-Ing. Knut Marhold und Dr.-Ing. E. Rüdiger Weng, seit 2018 unterstützt Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Thomas Benz das Team, 2020 kam Sicherheitsingenieur Dr. rer. sec. Michael Pospiech dazu.
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