In der letzten März-Woche des Jahres (Kalenderwoche 13) endet das öffentliche Anleihe-Angebot für den neuen Green Bond 2023/28 (ISIN: DE000A30V6L2) der SOWITEC group GmbH. Das Erneuerbare Energien-Unternehmen kann dabei inklusive Umtauschangebot 11,5 Mio. Euro am Kapitalmarkt einsammeln. Damit bleibt das Platzierungsergebnis zunächst unter der Hälfte der anvisierten 25 Mio. Euro. Weitere Privatplatzierungen der Anleihe sollen in den kommenden Monaten folgen. Auch die Aufstockungs-Emission der IuteCredit Europe für ihre Anleihe 2021/26 (ISIN: XS2378483494) ist nun beendet. Das finale Ergebnis steht dabei noch nicht fest, aber über das Umtauschangebot für bestehende Investoren der Anleihe 2019/23 konnten bereits 23,3 Mio. Euro „getauscht“ werden, was einer Quote von 47% entspricht.

Die Photon Energy N.V. hat ihren 6,50%-Green Bond 2021/27 (ISIN: DE000A3KWKY4) in dieser Woche via Privatplatzierung noch einmal um 2,5 Mio. Euro auf einen Gesamtnennbetrag von nunmehr 80,0 Mio. Euro aufgestockt. Die zusätzlichen Mittel fließen in die weitere Projektfinanzierung des Solar-Unternehmens. Die EUSOLAG European Solar AG konnte aufgrund „technischer Probleme“ ihre Zinszahlung für die EUSOLAG-Anleihe 2022/27 (ISIN: DE000A3MQYU1) indes nicht leisten. Die Zinszahlung soll laut Unternehmen innerhalb der nächsten 30 Tagen erfolgen. Die PCC SE begibt zum 3. April 2023 eine neue Anleihe mit einer Verzinsung von 5,00 % p.a. (ISIN: DE000A351K90) und einem Volumen von bis zu 35 Mio. Euro. Es ist die nunmehr 88. Unternehmensanleihe der Duisburger Beteiligungsgesellschaft. Die Media and Games Invest SE (MGI) hat in den vergangenen Tagen ebenfalls einen neuen vorrangig besicherten Bond (ISIN: SE0019892241) mit einem Volumen in Höhe von 225 Mio. Euro aufgelegt.

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Auf der zweiten Gläubigerversammlung der Inhaber der R-LOGITECH-Anleihe 2018/23 (ISIN: DE000A19WVN8) in Frankfurt am Main haben die Gläubiger den angepassten Anleihebedingungen inkl. einer Laufzeit-Verlängerung der Anleihe bis zum 24. Juni 2024 mit einer erforderlichen Mehrheit zugestimmt. Zudem wurde Dr. Tobias Moser zum gemeinsamen Vertreter aller Anleihegläubiger bestellt sowie die Gewährung von Sicherheiten und zusätzliche Verpflichtungen beschlossen. Die Metalcorp Group S.A. hat nach eigenen Angaben ein Kaufangebot für ihre Anteile an der BAGR Non-Ferrous Group GmbH, der Muttergesellschaft des Aluminium- und Schüttgut- und Eisenmetall-Teilkonzerns, erhalten. Das Kaufangebot sei jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft, u.a. der mehrheitlichen Zustimmung der Gläubiger der Metalcorp-Anleihe 2017/23. Dazu muss wiederum eine Gläubiger-Versammlung einberufen werden. Zudem sollen die Gläubiger in diesem Zusammenhang auch über eine Stundung der festgeschriebenen 8 Mio. Euro-Tilgung für besagte Anleihe abstimmen, die das Unternehmen am 31. März 2023 leisten müsste.

In zwei aktuellen Anleihen-Analysen bewerten die Analysten der KFM Deutsche Mittelstand sowohl die neue Anleihe 2022/25 (WKN A3LBT7) als auch die in 2021 begebene Hybridanleihe der Multitude SE (WKN A3KTC6) als „attraktiv“ und vergeben jeweils 4 von 5 möglichen Sternen. Die Multitude SE hat im Geschäftsjahr 2022 ihren Nettogewinn deutlich auf 12,0 Mio. Euro gesteigert, nach 2,3 Mio. Euro im Vorjahr. Die Katjes International GmbH & Co. KG hat ihren Wachstumspfad im Geschäftsjahr 2022 fortgesetzt und nach IFRS einen Umsatz in Höhe von 294,5 Mio. Euro (+15%) erzielt. Das EBITDA verbesserte sich auf 37,3 Mio. (Vorjahr: 23,0 Mio. Euro) und die EBITDA-Marge auf 12,7 %. Die PNE AG hat ebenfalls ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 hinter sich und ein EBITDA in Höhe von 35,4 Mio. Euro (Vorjahr: 32,7 Mio. Euro) erzielt und damit die Guidance für das Konzern-EBITDA in Höhe von 20 bis 30 Mio. Euro deutlich übertroffen. Die JDC Group AG hat ihre vorläufigen Zahlen für 2022 bestätigt und ein EBITDA von 9,0 Mio. Euro bei einem Umsatz von 156 Mio. Euro erwirtschaftet. Für 2023 erwartet das JDC-Management auf Basis bestehender Verträge eine deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerung. Die Energiekontor AG überzeugt mit einer deutlichen Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2022 und erzielt ein Rekordergebnis in Höhe von 44,5 Mio. Euro (2021: 36,2 Mio. Euro).

Die Greencells-Gruppe hat den Sicherheiten-Basket für den mit rund 39 Mio. Euro ausstehenden 6,50 % Green Bond 2020/25 (ISIN: DE000A289YQ5) erweitert und im Rahmen eines neuen unabhängigen Marktwertgutachtens der Apricum GmbH bewerten lassen. Anhand aktueller Marktdaten ergibt sich für die nunmehr acht als Sicherheit hinterlegten europäischen Photovoltaik-Entwicklungsprojekte der Gruppe ein Netto-Sicherheitenwert von 87 Mio. Euro bis 126 Mio. Euro. Und die MS Industrie AG freut sich über einen hervorragenden Auftragsbestand in 2023 sowohl im Geschäftsbereich MS Powertrain als auch im voll ausgeasteten Bereich MS Ultraschall.

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