Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) ermöglicht jungen Erwachsenen aus ihren afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen, ein entwicklungspolitisches Jahr in Deutschland zu absolvieren. Im Rahmen des aktuellen Jahrgangs des Süd-Nord-Freiwilligenprogramms der VEM sind in den vergangenen Tagen bereits elf der insgesamt 15 jungen Menschen aus Ruanda, Tansania, der Demokratischen Republik Kongo sowie aus Indonesien und Sri Lanka in Deutschland angekommen. Sie werden in den nächsten 12 Monaten in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen mit entwicklungspolitischem Fokus zum Einsatz kommen.

Ein Programm in drei Himmelsrichtungen

Don Mumbere Wambereki von der Baptistenkirche im Osten der Demokratischen Republik Kongo wartet derzeit noch auf sein Visum nach Deutschland. Er soll in der evangelischen Kirchengemeinde der Stiftung Tannenhof in Remscheid zum Einsatz kommen. Nishadini Perera aus Sri Lanka ist bereits in Deutschland angekommen. Sie leistet ihr Freiwilligenjahr in der ökumenischen Bahnhofsmission der Diakonie Dortmund ab, während Eva Geofrey Msangi aus der tansanischen Küstenmetropole Daressalaam in der Altenpflege in Bethel tätig sein wird. Die beiden jungen Freiwilligen Melina Nkongoki aus Tansania und Daniel Wasono aus Indonesien kommen in unterschiedlichen Abteilungen im Wuppertaler Missionshaus der VEM zum Einsatz.

Die Freiwilligen aus Afrika und Asien haben oftmals schon eine berufliche Ausbildung in der Tasche und sind deshalb in der Regel etwas älter als beispielsweise deutsche junge Erwachsene, die mit der VEM ein entwicklungspolitisches Auslandsjahr in Afrika oder Asien verbringen. In Nord-Süd-Richtung kommen aktuell 16 junge Erwachsene aus Deutschland in verschiedenen afrikanischen und asiatischen VEM-Kirchen zum Einsatz. Das Freiwilligenprogramm der VEM funktioniert auch in Süd-Süd-Richtung. Vier junge Menschen aus indonesischen und afrikanischen VEM-Kirchen verbringen momentan ihr entwicklungspolitisches Auslandsjahr in verschiedenen kirchlichen Einrichtungen in Tansania.

Nach der Corona-bedingten Zwangspause erfreut sich das Auslandsprogramm für junge Freiwillige in allen drei Himmelsrichtungen steigender Beliebtheit.

Neue Einsatzstellen in Deutschland gesucht

Für den Jahrgang 2024/25 ist die VEM auf der Suche nach neuen Einsatzstellen in Deutschland, beispielsweise in Gemeinden und sozialen oder diakonischen Einrichtungen. „Es gibt sehr viele Möglichkeiten, die unterschiedlichen Talente der Freiwilligen aus unseren Mitgliedskirchen in Afrika und Asien einzusetzen. Die vielfältigen Begegnungen, der Perspektivwechsel und das gemeinsame Lernen mit den hoch motivierten jungen Freiwilligen bieten eine besondere Horizonterweiterung“, meint Julia Thissen, zuständige Referentin für das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm der VEM.

Das Freiwilligenprogramm wird seit 2014 durch die Süd-Nord-Komponente des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. In einem mehrtägigen Einreiseseminar werden alle Freiwilligen aus Afrika und Asien auf ihre Zeit in Deutschland intensiv vorbereitet. Aber auch während ihres Einsatzes in Deutschland werden sie im Rahmen eines umfangreichen pädagogischen Begleitprogramms fortlaufend unterstützt. Hierzu gehören neben der Beratung und Unterstützung der Einsatzstellenanbieter auch verpflichtende Seminare, in denen die jungen Erwachsenen ihre Erfahrungen gemeinsam reflektieren und ihre Tätigkeiten in einen entwicklungspolitischen Zusammenhang einordnen.

Interessenten, die eine einjährige Einsatzstelle für junge Freiwillige aus Afrika oder Asien anbieten wollen oder weitere Informationen wünschen, können die VEM unter sn-volunteers@vemission.org kontaktieren.

Über Vereinte Evangelische Mission (VEM)

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Büros in Wuppertal, Indonesien und Tansania ist eine internationale, gleichberechtigte Gemeinschaft von 39 Mitgliedern, darunter 32 evangelische Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs deutsche EKD-Kirchen und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Dazu gehört, die Lebensumstände notleidender und benachteiligter Menschen unter Achtung ihrer persönlichen Würde und Berücksichtigung ihres kulturellen Kontexts zu verbessern.

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