Am vergangenen Samstag und Sonntag hatte die DTM-Saison 2023 mit den Test- und Media-Days auf dem Red Bull Ring ihren ersten großen offiziellen Auftritt. Mittendrin auch Tim Heinemann. Der 25-jährige KW-Mitarbeiter wird 2023 seine erste Saison in der DTM fahren. Während die anderen DTM-Rennfahrer entweder über Nachwuchsförderprogramme den Sprung in den Motorsport schafften oder bereits auf eine mehrjährige Motorsportkarriere zurückblicken können, kam Tim Heinemann über die SimRacing-Simulation RaceRoom in die Königsklasse des deutschen GT3-Sports: die DTM. In Spielberg fuhr Tim Heinemann mit Rundenzeiten von 1:28.777 Minuten bis 1:29.322 Minuten auf Augenhöhe mit seinen Kontrahenten. „Ich konnte mich bei den etwas über 1.000 Testkilometer in Österreich gut an den neuen Porsche 911 GT3 R gewöhnen und wir haben eine Menge am Setup getestet. Alles weitere ist bei so einer Veranstaltung natürlich mit Vorsicht zu genießen. Wir konnten bei den Rundenzeiten ganz gut mithalten, was definitiv ein besseres Gefühl ist, als im hinteren Drittel des Feldes unterwegs zu sein.“, so Tim Heinemann zu seinem ersten offiziellen DTM-Einsatz. Mehr unter www.kwsuspensions.de

Tim Heinemann ist seit Kindestagen dem Motorsport verfallen und startete den Traum Rennfahrer zu werden mit einem Leihkart auf den Kartbahnen in Kerpen und Niederkrüchten. Als Zehnjähriger gewann er seine ersten Kartrennen und wurde Junior-Meister im Kartclub KCBB. „Motorsport an sich und selbst schon der Kart-Sport sind mit immensen Kosten verbunden“, sagt Tim Heinemann. „Eine Saison im Kart kostet je nach Anspruch bis zu 350.000 Euro, eine Summe, die meine Eltern und ich nicht finanzieren konnten und nach zwei Kartrennen mussten wir damals die Reißleine ziehen.“ Den Traum vom Rennfahrer wollte Tim Heinemann nicht beerdigen und wechselte aufs SimRacing. Bei der RaceRoom Challenge gewann er damals seinen ersten großen Wettbewerb und fuhr seitdem in virtuellen Meisterschaften immer vorne mit, um schließlich im Porsche 911 GT3 R des DTM-Teams Toksport WRT einen Fahrerplatz zu erhalten.

DTM-Saison im Toksport WRT

Seit 2023 ist der KW-Mitarbeiter Tim Heinemann für das DTM-Porsche-Team Toksport WRT im neuen Porsche 911 GT3 R (992) als Fahrer gesetzt. So ist er bisher der einzige Nachwuchsrennfahrer, der über das SimRacing den Sprung in die DTM schaffte. Die gesamte KW automotive Belegschaft drückt Tim Heinemann die Daumen und wünscht ihm viel Erfolg für die Meisterschaft. „Für mich erfüllt sich damit ein echter Traum und es freut mich, dass mein Arbeitgeber mir die Möglichkeit gibt, meiner großen Leidenschaft Motorsport nachzugehen“, so Tim Heinemann. „Durch meinen Berufsalltag, dem Training und Fahren an sich, habe ich jeden Tag direkt und indirekt nonstop Motorsport. Dass ich jemals so weit komme, habe ich immer nur geträumt. Ich bin gespannt, wie mein erstes DTM-Rennen in der Motorsportarena Oschersleben Ende Mai wird.“

Übers SimRacing in die DTM

Zweimal in Folge gewann er die ADAC SimRacing Trophy sowie zahlreiche weitere SimRacing-Rennen und Meisterschaften. Durch seine SimRacing-Erfolge wurde auch die KW automotive Gruppe auf den Niederrheiner aufmerksam und bot ihm an, eine Ausbildung bei dem Fahrwerkhersteller und SimRacing-Entwickler zu beginnen. „2016 zog ich von meiner Heimat nach Fichtenberg, absolvierte bei KW eine erfolgreiche Ausbildung als Industriekaufmann und feilte daneben an meiner SimRacing-Karriere“, erinnert sich Tim Heinemann, der bei der KW automotive Gruppe in der Motorsportabteilung tätig ist. Durch Tim Heinemanns Erfolge im SimRacing und in der AMG eRacing Competition hatte er die Möglichkeit im Mercedes-AMG GT4 und Mercedes-AMG GT3 mit und gegen die DTM-Rennfahrerlegende Bernd Schneider auf dem Hockenheimring zu fahren. Im Rahmen des DTM-Finales 2018 startete Tim Heinemann beim GT4 Sprint Cup Europe. Er fuhr als Rookie auf Anhieb auf das Podium und wurde Dritter. 2019 nahm er an der ADAC GT4 Germany Meisterschaft im HP Racing International Mercedes-AMG GT4 teil und beendete die Saison auf dem siebten Platz. 2020 wechselte HP Racing International und Tim Heinemann als Fahrer in die DTM-Trophy. Mit einem uneinholbaren Vorsprung von 100 Meisterschaftspunkten gewann er als Fahrer im Mercedes-AMG GT4 überlegen seine erste Meisterschaft im echten Motorsport. 2021 startete er sporadisch im Aston-Martin GT4 in der DTM Trophy und fuhr in der GTC-Race seine erste GT3-Saison und wurde Champion. Gaststarts beim 24h-Rennen Nürburgring und vereinzelte Starts in der Nürburgring Langstreckenserie machten auch den japanischen Automobilhersteller Toyota auf den Rennfahrer, der über das SimRacing in den echten Motorsport wechselte, aufmerksam. Mit 47 Punkten Vorsprung gewann Tim Heinemann 2022 im Toyota Gazoo Racing Supra GT4 zum zweiten Mal die DTM-Trophy. Nun nimmt er als KW-Mitarbeiter Kurs auf die DTM. Neben dem Porsche 911 GT3 R (992) von Tim Heinemanns Team Toksport WRT vertrauen in der DTM sämtliche BMW- und Porsche-Kundensportteams auf die KW V6 Racing Solid Piston Dämpfer. KW automotive rüstet die DTM-Titelverteidiger Schubert Motorsport mit ihren beiden BMW M4 GT3, die BMW-Rennwagen von Project 1 sowie die Porsche 911 GT3 R (992) der Teams KÜS Team Bernhard, Manthey EMA und Toksport WRT mit den fünffach leistungseinstellbaren Motorsportdämpfern aus. In der Saison 2023 gibt es kaum noch Motorsportmeisterschaften, in denen nicht Fahrwerke und Motorsportdämpfer von KW und Reiger sowie BBS Räder Verwendung finden. Mehr unter www.kwsuspensions.de

Über die KW automotive GmbH

Zur KW Gruppe gehören der Fahrwerkhersteller KW automotive mit seinen Marken KW suspensions, ST suspensions, ap Sportfahrwerke und die SimRacing-Marken TrackTime und Ascher Racing. Mit seinem immensen Fahrwerk-Portfolio, modernster Fertigungstechnik, Entwicklungs- und Testzentrum agiert KW seit über 25 Jahren erfolgreich auf allen Märkten. In den vergangenen Jahren entwickelte KW automotive über 16 verschiedene Dämpfungstechnologien, um seinem eigenen Anspruch „Für jeden Anspruch das richtige Fahrwerk“ zu liefern, gerecht zu werden. Neben seinem Kerngeschäft, der Entwicklung und Fertigung von manuell und adaptiv einstellbaren Gewindefahrwerken und weiteren Fahrwerkkomponenten für den Aftermarket sowie dem Zubehörprogramm verschiedener Automobilhersteller, entwickelt sich das Geschäftsfeld der Erstausrüstung von Sondermodellen und Supersportwagen für die schwäbische Fahrwerkmanufaktur äußerst positiv. Als Entwicklungspartner für anspruchsvolle geregelte Fahrwerksysteme verfügt KW automotive über das gesamte Produktportfolio aus Hydraulik, Elektronik, Sensorik, Steuergeräte und Dämpferregelungen sowie das notwendige Knowhow zur Applikation und Abstimmung komplexer fahrdynamischer Regelungen aus einer Hand. Im Kundenmotorsport hat sich KW automotive in den vergangenen Jahren stark etabliert und fertigt für immer mehr Rennfahrzeuge verschiedener Automobilhersteller homologierte Rennsportdämpfer und -fahrwerke. Weltweit setzen erfolgreiche Rennsportteams auf die patentierte Ventiltechnik der KW Competition Fahrwerke. Die Unternehmensgruppe verfügt über Niederlassungen in den wichtigsten Märkten wie Belgien, Großbritannien, China, Japan, Schweiz, Taiwan und USA. Von den 1200 Angestellten weltweit sind etwa 360 am Stammsitz in Fichtenberg tätig. Weitere Geschäftssparten sind Software- und Hardwarelösungen sowie Events für den virtuellen Motorsport unter dem Dach der Marke RaceRoom. Ebenfalls Marken der KW Gruppe sind die Fahrwerkhersteller KW Damping Unit (früher AL-KO Damping Unit), Belltech und Reiger Suspension sowie der Leichtmetallräderhersteller BBS. www.kwsuspensions.de

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