Die Preisträgerinnen und -träger des Weltwirtschaftlichen Preis 2023 sind offiziell benannt. Für die Verleihung steht in diesem Jahr Afrika besonders im Fokus. Der Weltwirtschaftliche Preis wird zum 18. Mal vergeben und soll einen Anstoß geben, die großen globalen Herausforderungen grenzüberschreitend zu bewältigen.  

Das Kiel Institut für Weltwirtschaft, die Landeshauptstadt Kiel und die IHK Schleswig-Holstein haben heute die Gewinnerinnen und Gewinner des Weltwirtschaftlichen Preises 2023 bekanntgegeben. In diesem Jahr steht die Entwicklung Afrikas im Fokus der Auszeichnung. Der Weltwirtschaftliche Preis wird in den Kategorien Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verliehen und ist undotiert.

Für ihre herausragenden Leistungen und ihren unermüdlichen Einsatz für die nachhaltige Entwicklung Afrikas sowie als Vordenkerinnen und Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft sollen folgende Persönlichkeiten geehrt werden: 

  • Dr. Ngozi Okonjo-Iweala, Generaldirektorin Welthandelsorganisation; Kategorie: Politik.
  • Eleni Gabre-Madhin, Ph.D., Chief Innovation Officer, Afrikabüro Vereinte Nationen; Kategorie: Wirtschaft.
  • Prof. Leonard Wantchekon, Ph.D., Princeton University; Kategorie Wissenschaft. 

Die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises findet während der Kieler Woche statt am Montag, 19. Juni 2023, um 17 Uhr im Landeshaus in Kiel. Die Preisträgerinnen und der Preisträger werden persönlich erwartet.

Zu ehrende Persönlichkeiten werden aus dem Netzwerk des IfW Kiel vorgeschlagen und schließlich von der Jury des Weltwirtschaftlichen Preises ausgewählt und nominiert. Diese besteht unter anderem aus dem Vizepräsidenten des Kiel Instituts für Weltwirtschaft Stefan Kooths, Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer sowie dem Vizepräsidenten der IHK Schleswig-Holstein Knud Hansen. Entsprechend ihrer Profession stehen die genannten Jurymitglieder für den/die Preisträger/in der Kategorie Politik, Wirtschaft, (Wirtschafts-)Wissenschaft Pate.

Zur Nominierung in der Kategorie Politik sagte Kämpfer: „Ngozi Okonjo-Iweala war maßgeblich an nigerianischen Wirtschaftsreformen beteiligt, die zur Stabilisierung der Ökonomie und zur Verbesserung der steuerlichen Transparenz beigetragen haben. Sie glaubt fest an die Kraft des multilateralen Handels, um Entwicklungsländer aus der Armut zu befreien und ihnen zu einem robusten Wirtschaftswachstum und einer nachhaltigen Entwicklung zu verhelfen.”

Hansen sagte über die kommende Preisträgerin der Kategorie Wirtschaft: „Eleni Gabre-Madhin hat sich als innovative und sozial verantwortliche Unternehmerin, vor allem aber als durchsetzungsfähige Pionierin einen Namen gemacht. Ihre Engagements, sei es die Gründung der Ethiopia Commodity Exchange, die Förderung anderer Warenbörsen oder ihr Wirken als Chief Innovation Officer der UN in Afrika, haben eines gemeinsam: Sie setzen auf Angebote, Anreizsysteme und funktionierende Strukturen, die unternehmerische Initiative und Prozesse fördern, flankieren und stabilisieren. Damit leistet sie nicht weniger als eine konkrete Verbesserung der Situation und der Perspektiven der Menschen vor Ort.“ 

Kooths begründete die Nominierung in der Kategorie Wissenschaft wie folgt: „Leonard Wantchekon ist ein herausragender Politökonom, Wirtschaftshistoriker und Entwicklungsökonom. Seine innovativen wissenschaftlichen Methoden und seine hieraus resultierenden bahnbrechenden Arbeiten, etwa in der Entwicklungsökonomie oder in der aufstrebenden Disziplin der Kulturökonomie, haben ihm weltweite Anerkennung in der Profession beschert. Als Gründer und Leiter der African School of Economics öffnet er afrikanischen Studierenden den Weg zu einer international anerkannten wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung.

Weitere Informationen über den Weltwirtschaftlichen Preis sowie die nominierten Persönlichkeiten: https://www.ifw-kiel.de/index.php?id=18123&L=1

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