Jeden Tag nutzen wir digitale Medien. Was macht das mit unserer Gesundheit – vor allem mit der von Kindern und Jugendlichen? Das ist Thema der 8. Fachtagung Jugendschutz und Nutzerkompetenz, die heute in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) stattfand.

Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der BLM, sagte zum Auftakt: „Der Einfluss digitaler Medien auf soziales Miteinander, Körper und Psyche ist unbestritten – gerade für junge Menschen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Doch werden gesundheitsgefährdende Einflüsse wie Medienabhängigkeit oder Cybermobbing in der Öffentlichkeit ungleich häufiger diskutiert als die Chancen, die digitale Medien in Sachen Kontaktpflege oder Vermittlung von Gesundheitskompetenz bieten.“

Prof. Dr. Laura-Maria Altendorfer, Professorin für Journalismus mit Schwerpunkt digitale Kommunikation an der IU Internationale Hochschule, verwies in ihrer Eröffnungs-Keynote auf die Notwendigkeit einer reflektierten Mediennutzung. „Digitale Medien bieten Chancen und Risiken für unsere Gesundheit. Der Schlüssel liegt in der bewussten Nutzung sowie der eigenen Medien- und Gesundheitskompetenz. Wir sollten immer kritisch hinterfragen: Ist das, was wir über Medien vermittelt bekommen, auch tatsächlich gesund für uns?“

Prof. Dr. med. Rainer Thomasius vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) in Hamburg, machte sich für noch mehr Medienkompetenz stark: „Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien zur Aufrechterhaltung von Kontakten, zur Bekämpfung von Langeweile oder zur Beschaffung von Informationen. Falls dabei persönliche, familiäre und schulische Ziele in den Hintergrund treten, werden alterstypische Entwicklungsaufgaben nicht angemessen gelöst und ein Stillstand in der psychosozialen Reifung ist die Folge. Deshalb sind Präventionsangebote für Kinder und Eltern so wichtig.“

Die Fachtagung diskutiert das Thema interdisziplinär und praxisnah. Mehr Information dazu finden Sie hier.

Heute erscheint auch die neue Ausgabe des BLM-Fachmagazins „Tendenz“ – das sich aber nicht nur um den Einfluss digitaler Medien auf die Gesundheut junger Nutzerinnen und Nutzer dreht, sondern um die Gen Z und ihren Umgang mit Medien insgesamt.

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