Influencer:innen sind fester Bestandteil des Medienalltags. Für einige Nutzer:innen stellen sie mittlerweile die Haupt-Informationsquelle dar, sowohl in Bezug auf gesellschaftliche, aber auch auf politische und nachrichtliche Inhalte. Sie erreichen so auch Follower:innen, die sich ansonsten von politischen und Nachrichtenangeboten eher wenig angesprochen fühlen. Chance oder Risiko?

Beides, findet Eva-Maria Sommer, Direktorin der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH), deren Kernaufgabe es ist, durch unabhängige und vielfältige Medien die gesellschaftliche Meinungsbildung zu fördern. Denn Influencer:innen können auch ihre eher informationsfernen Follower:innen in den gesellschaftlichen Diskurs einbinden.  Voraussetzung ist aber, dass Influencer:innen sich ihres Einflusses auf die Meinungsbildung bewusst sind und ihm gerecht werden, indem sie transparent und mit entsprechender Sorgfalt handeln. Denn: Freie Meinungsbildung ist nur auf der Grundlage von Transparenz und Faktentreue möglich.

„Zu Recht erwarten wir von den Influencer:innen viel Professionalität. Eine Selbstverpflichtung zur Einhaltung gemeinsamer Werte wie Wahrheitsorientierung und Transparenz wäre ein wichtiges Signal. Dazu müssen wir in einem konstruktiven Dialog Rahmenbedingungen schaffen, die ein solches Berufsethos auch belohnen. Unser Symposium hat deutlich gezeigt, dass sich auch die Influencer:innen selbst rechtliche Leitlinien und Kennzeichungsmöglichkeiten wünschen. Nicht nur als Orientierungshilfe, sondern auch als Option der qualitativen Auszeichnung.“

Das 13. Hamburger Mediensymposium beleuchtete die gesellschaftliche Bedeutung der Social Media Content Creator und präsentierte neueste Forschungsergebnisse. Angesichts oftmals unklarer Rollen und Strukturen diskutierten Expert:innen, wie das Bewusstsein für die Verantwortung von Influencer:innen für die gesellschaftliche Verständigung gefördert werden kann.

Mehr zum Mediensymposium und den spannenden Vorträgen finden sie hier.

Das Hamburger Mediensymposium wird veranstaltet von der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH), dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), dem Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und der Handelskammer Hamburg.

Das 13. Hamburger Mediensymposium fand in der Handelskammer Hamburg statt. Michaela Beck, Geschäftsführerin der Handelskammer und Mitglied des Medienrats der MA HSH, begrüßte Hamburgs Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda als Impulsgeber und Podiumsteilnehmer sowie rund 250 Gäste. Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des HBI, moderierte die Veranstaltung.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

MA HSH Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein Anstalt des öffentlichen Rechts
Rathausallee 72-76
22846 Norderstedt
Telefon: +49 (40) 369005-0
Telefax: +49 (40) 369005-55
http://www.ma-hsh.de

Ansprechpartner:
Simone Bielfeld
Telefon: +49 (40) 369005-28
E-Mail: bielfeld@ma-hsh.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel