• Cathrina Claas-Mühlhäuser ist neue Vorsitzende
  • Dr. Christian Bruch und Burkhard Dahmen werden Stellvertretende Vorsitzende
  • Claas-Mühlhäuser: „In diesen unsicheren Zeiten kommt es auf einen starken Verband an.“
  • Mitgliederzahl auf Rekordhoch

Das Präsidium des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft hat heute eine neue Führungsspitze gewählt. Die bisherige Stellvertretende Vorsitzende Cathrina Claas-Mühlhäuser übernimmt ab sofort den ehrenamtlichen Vorsitz der ältesten Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft. Sie ist damit in der über 70-jährigen Geschichte des Ost-Ausschusses die erste Frau an der Spitze. Zu neuen Stellvertretern bestimmte das Präsidium die langjährigen Vorstandsmitglieder Dr. Christian Bruch (Siemens Energy) und Burkhard Dahmen (SMS Holding GmbH). Cathrina Claas‑Mühlhäuser, Vorsitzende des Aufsichtsrats des Landmaschinenherstellers Claas KGaA, ist seit zehn Jahren Mitglied im Ost‑Ausschuss-Vorstand. Nach dem Amtsverzicht ihres Vorgängers Oliver Hermes (Wilo SE) im Sommer 2022 hatte Claas-Mühlhäuser zunächst gemeinsam mit Hans-Ulrich Engel (BASF SE) als Stellvertretende Vorsitzende die Leitung des Ost-Ausschusses übernommen. Engel gab im Rahmen der Gremiensitzung sein Mandat im Ost-Ausschuss aus Altersgründen ab.

„Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine müssen viele Unternehmen ihre Geschäftsbeziehungen in unserer Region völlig neu aufstellen. Deshalb ist der Ost-Ausschuss heute so wichtig wie vielleicht noch nie in seiner über 70-jährigen Geschichte“, sagt Cathrina Claas-Mühlhäuser zu ihrer Wahl. „In diesen unsicheren Zeiten kommt es auf einen starken Verband an, der den Unternehmen hilft, in einem veränderten Umfeld neue Chancen zu erkennen und zu nutzen.“ Der Ost-Ausschuss habe sein Beratungsangebot für Unternehmen nochmals ausgebaut und neue Projekte ins Leben gerufen. „Diesen erfolgreichen Weg möchte der neue Vorstand entschlossen fortsetzen“, betonte die Vorsitzende.

Wiederaufbau der Ukraine bleibt wichtiges Thema

Ein wichtiger Schwerpunkt des neuen Vorstands bleibt das Engagement der deutschen Wirtschaft für den Wiederaufbau in der Ukraine. „Der Ost-Ausschuss hat dazu bereits wichtige Vorarbeiten geleistet, die zu vernünftigen Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft und einer effizienten Mittelverwendung beitragen sollen“, so Claas‑Mühlhäuser.

Dazu kämen die langfristigen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft, wie der Umbau des Energiesystems, die Sicherung der Rohstoffversorgung und die Neujustierung der globalen Lieferketten. Auf die Partnerländer des Ost-Ausschusses in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien entfielen trotz des massiven Rückgangs im Russland-Handel 18 Prozent des deutschen Außenhandels, und damit mehr als auf die USA und China zusammen. Deutsche Unternehmen hätten zudem rund 150 Milliarden Euro in der Region investiert. Darauf könne man aufbauen. „Der Schlüssel zur Diversifizierung unserer Absatz- und Beschaffungsmärkte liegt nicht allein in den USA, in Asien oder in Südamerika, sondern gerade auch im Osten und Südosten Europas sowie in Zentralasien“, so Claas-Mühlhäuser.

Erfolgreiche Mitgliederentwicklung

Im Rahmen der Ost-Ausschuss-Gremiensitzungen wurden heute auch 15 neue Mitgliedsunternehmen aufgenommen. Damit erhöhte sich die Zahl der Ost-Ausschuss-Mitglieder innerhalb eines Jahres um fast zehn Prozent auf den neuen Rekordstand von 386. Zum Abschluss der traditionellen Ost-Ausschuss Jahresveranstaltung wird es am Abend in der Villa Elisabeth in Berlin einen Empfang für Mitglieder und Partner des Ost-Ausschusses geben. Dazu haben sich unter anderem auch 15 Botschafterinnen und Botschafter angekündigt. Erwartet wird zudem die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Dr. Franziska Brantner zu einem Gespräch über außenwirtschaftliche Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft, insbesondere in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien. Zu der Veranstaltung haben sich insgesamt 220 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie angemeldet.

Über den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (gegründet 1952) fördert die deutsche Wirtschaft in den 29 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, des Südkaukasus und Zentralasiens. Der deutsche Osthandel steht insgesamt für rund ein Fünftel des gesamten deutschen Außenhandels und ist damit bedeutender als der Handel mit den USA und China zusammen. Der Ost-Ausschuss hat rund 350 Mitgliedsunternehmen und -verbände und wird von sechs Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDI, BGA, Bankenverband, DIHK, GDV und ZDH – getragen.

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