„Wie ist die Klinik gesichert? Wie viele Beschäftige arbeiten in der Klinik? Wie ist das Verhältnis zu den Kliniknachbarn?“

Diese und viele weitere Fragen hatten die Mitglieder des Planungsbeirates der zukünftigen forensischen Klinik in Wuppertal bei ihrem Besuch der forensischen LVR-Klinik Köln-Porz. In der 2009 in Betrieb genommenen Klinik sind rund 150 psychisch kranke Patienten untergebracht. Im Moment wird auf dem Areal, das direkt an ein Wohngebiet anschließt, ein weiteres Gebäude mit weiteren 20 Plätzen errichtet.

Die Wuppertaler Besucher*innen besichtigten eine Station, Sozialraum, Therapieräume und das Außengelände der Klinik. In einem regen Austausch mit Klinikvertreter*innen erhielten sie einen Einblick in den Alltag einer forensischen Klinik. Der stellv. Vorsitzende des Kölner Forensikbeirats begrüßte die Wuppertaler Kolleg*innen und berichtete von der Arbeit des damaligen Kölner Planungsbeirats und des heutigen Forensikbeirats.

Der Planungsbeirat hatte sich letzten September gegründet. Seine 32 Mitglieder haben die Aufgabe, während der Planungs- und Bauphase die Bürger*innen und die Politik zu beteiligen, aufzuklären und zu informieren. Darüber hinaus berät er in inhaltlich-konzeptionellen, baulichen und organisatorischen Fragen und wirbt für Verständnis und Akzeptanz des Maßregelvollzugs.

Im Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf sollen 2026 nach zweijähriger Bauzeit 150 suchtkranke Straftäter die neue Klinik beziehen. Dadurch soll eine wohnortnahe Unterbringung von suchtkranken Patienten ermöglicht werden, deren Zahl in den letzten Jahren im ganzen Bundesgebiet stark angestiegen ist.

Träger der Klinik wird der Landschaftsverband Rheinland (LVR), der bereits an acht Standorten im Rheinland forensische Kliniken oder Stationen betreibt. Der Bau der neuen Forensik erfolgt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS). Die Inbetriebnahme der neuen Klinik wird durch die LVR-Klinik Langenfeld vorbereitet.

Über Landschaftsverband Rheinland

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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