Insgesamt drei Milliarden Euro mehr sind im Entwurf des Bundeshaushalts 2024 für die Schiene eingeplant. Das ist zwar deutlich weniger als von der Branche erhofft und benötigt, aber trotzdem sorgen die zusätzlichen Mittel bei vielen Einzelposten im Haushaltsplan des Bundesverkehrsministeriums für höhere Fördersummen. Vor allem die Förderung der Betriebskosten im Einzelwagenverkehr soll erheblich steigen: von 80 Millionen Euro in diesem Jahr auf 300 Millionen Euro im nächsten Jahr. Der Branchenverband VDV begrüßt diese Entwicklung. Jetzt gilt es, mithilfe der Förderung den Einzelwagenverkehr konkurrenzfähiger zu machen. Die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel ist aus VDV-Sicht ausreichend, damit alle Marktteilnehmer entsprechend ihrer Geschäftsmodelle davon profitieren können.

VDV-Vizepräsident Joachim Berends: „Wir haben es in einer gemeinsamen Anstrengung der Branche und ihrer Verbände geschafft, den Bund davon zu überzeugen, deutlich stärker in die Förderung des Einzelwagenverkehrs zu investieren. Nachdem dies gelungen ist, wofür wir Bundesverkehrsminister und dem Bahnbeauftragten der Bundesregierung  ausdrücklich danken, wird es nun unsere gemeinsame Aufgabe sein, diese Fördermittel richtig einzusetzen. Und zwar so, dass sich der Markt des Einzelwagenverkehrs schnellst- und bestmöglich entwickeln kann. Das heißt aus unserer Sicht: diskriminierungsfreie und wachstumsorientierte Betriebskostenförderdung für alle Marktteilnehmer.“

Über Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV)

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist der Branchenverband des öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehrs mit über 640 Mitgliedsunternehmen. Branche und Branchenverband sorgen für mehr klimaschonende Beförderung und Transport von Menschen und Gütern bei weniger Verkehr: Rund 7,1 Milliarden Fahrgäste in Deutschland nutzten im Corona-Jahr 2020 den Öffentlichen Personennahverkehr der VDV-Mitgliedsunternehmen. Busse und Bahnen ersetzten damit jeden Tag rund 14 Millionen Autofahrten auf deutschen Straßen. 2020 transportierten die VDV-Unternehmen im Schienengüterverkehr 288 Millionen Tonnen und ersetzten so rund 67.000 voll beladene Lkw auf deutschen Straßen.

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