Der Übergang in den Ruhestand bringt eine Vielzahl von Veränderungen mit sich, auch Verluste gehören dazu. Nicht alle diese Verluste sind direkt spürbar, einige entwickeln sich mit der Zeit. Wie die zukünftigen Rentner:innen mit diesen versteckten Verlusten umgehen, ist sehr unterschiedlich.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zählt den Übergang in den Ruhestand zu den „kritischen Lebensereignissen“*. Ein Grund für diese Bewertungen sind die mit dem Übergang einhergehenden Verluste, die in offensichtliche und versteckte Verluste unterschieden werden können.

Offensichtliche und versteckte Verluste

Offensichtliche Verluste, wie den Verlust des Status, den man durch seine Arbeit erlangt hat oder der Verlust der sozialen Kontakte im Arbeitsalltag, kommen im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht, in der Nacht nach dem letzten Arbeitstag.

Diese abrupten Veränderungen sind spürbar, können allerdings auch zu „Aha-Erlebnissen“ führen. Diese machen die Tragweite der Veränderungen deutlich und veranlassen viele Rentner notwendige Veränderungen vorzunehmen.

Anders ist es bei den verstecken Verlusten. Diese schleichen sich über die Zeit ein und führen zu einer Phase der Ernüchterung, in der man merkt, dass etwas nicht stimmt. Dies kann z.B. das Fehlen von Aufgaben, sozialen Kontakten, einer passenden Struktur oder eines persönlichen Sinns sein.

Umgang mit dem Rentner-Blues

Verluste lösen Trauer aus. Wie Menschen mit dem Gefühl der Trauer umgehen ist sehr individuell.

„Die Anzeichen für Trauer sind sehr vielfältig, gerade bei der Verarbeitung von versteckten Verlusten“ berichtet die amerikanische Psychologin Kathryn Rössler und nennt unter anderem: Leichte Reizbarkeit, reaktiver zu sein und sich über kleine Dinge zu ärgern, ein Gefühl der Leere aber auch das Gefühl, immer beschäftigt sein zu müssen und sich nicht entspannen zu dürfen.

Wenn Angehörige oder Freunde eines dieser Anzeichen bei einem „Jung-Rentner“ erkennen sollten sie aktiv werden und ihre Einschätzung und Beobachtungen mitteilen.

Gespräche über die Verluste und Veränderungen können dabei helfen, all die Dinge, die die Betroffenen denken und fühlen, zu normalisieren und so Lösungen zu entwickeln. Gute Gesprächspartner sind hierbei auch Menschen, die bereits in Rente sind oder den Übergang in den Ruhestand gerade durchleben.

Die Veränderungen, die der Ruhestand mit sich bringt, sind umfassend und nachhaltig. Es ist daher sinnvoll, das Gespräch wieder und wieder zu suchen, denn der Prozess der Umstellung dauert oft länger als das soziale Umfeld und auch Betroffene selbst meinen.

Eine erste Selbsteinschätzung, was für den eigenen erfüllten Ruhestand wichtig ist, erhalten Interessierte durch den kostenlosen Selbsttest auf www.ageforce1.com bei dem sie eine persönliche Auswertung inklusive passender Ideen und Impulse bekommen. Die Teilnehmer erkennen hierdurch, ob ihnen wesentliche Herausforderungen des Ruhestands bekannt sind und zu welchen Herausforderungen sie noch keine eindeutige Meinung entwickelt haben.

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