Die Profimannschaft der Frauen des 1. FC Union Berlin setzt sich am 3. Spieltag der Regionalliga Nordost mit 1:0 gegen RasenBallsport Leipzig II durch. Celine Frank erzielt in der 22. Minute den Treffer des Tages. Mit dem Sieg bleiben die Unionerinnen in der Regionalliga weiterhin ohne Punktverlust.

RasenBallsport Leipzig II: Büchner – Dittrich (85. Johne), Braunsdorf, Pospischil, Schuhert, Kiunke – Bührig, Borisch (71. Petrowski), Misch, Grenz (85. Herrmann) – Grunenberg (59. Bäßler)

1. FC Union Berlin: Wagner – Weiß, Niesler, Becker, Metzker – Frank, Görsdorf (82. Blaschka), Moraitou – Youssef (63. Lange), Abu Sabbah (46. Rurack), D. Orschmann (63. Trojahn)

Tore: 0:1 Frank (22.)

Zuschauer: 60

Frank knackt das Abwehrbollwerk

Die 60 Zuschauer auf der Sportanlage Gontardweg sahen eine Union-Mannschaft, die von Anfang an den Ball kontrollierte und Wege suchte, um die tiefgestaffelte Fünferkette der Leipzigerinnen zu überwinden. Nach vier Minuten gaben die Köpenickerinnen den ersten Torschuss ab, der zugleich auch die beste Gelegenheit der Anfangsphase darstellte. Athanasia Moraitou zog vom Strafraumrand ab und zwang RasenBallsport-Keeperin Anne Büchner, die das Leder über die Latte lenkte, zu einer Glanzparade.

In der Folge bestimmten die Eisernen Ladies zwar das Spielgeschehen und drängten die Gastgeberinnen in die eigene Hälfte, taten sich jedoch schwer, in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu kommen. Die Lösung brachte in der 22. Minute eine Flanke aus dem Halbfeld. Anna Weiß spielte den Ball hoch in den Strafraum, wo Celine Frank das Leder per Direktabnahme sehenswert im langen Eck versenkte.

Mit der Führung im Rücken ließ es sich etwas befreiter aufspielen. Nach einer halben Stunde hatte Nour Youssef die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Einen langen Ball von Charleen Niesler leitete Dina Orschmann zu Youssef weiter, die daraufhin frei vor der Torhüterin auftauchte, allerdings aus kurzer Distanz an eben jener scheiterte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verhinderte Büchner ein weiteres Mal den hochverdienten zweiten Treffer der Unionerinnen. Einen Distanzschuss von Moraitou lenkte die Schlussfrau mit den Fingerspitzen an den Pfosten (44.). Wenige Augenblicke später pfiff die Schiedsrichterin zur Halbzeitpause.

Union bringt den Sieg souverän über die Zeit

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Spielverlauf unverändert: Union kontrollierte Ball und Gegner, während Leipzig darauf bedacht war, den Strafraum zu verteidigen. Infolge eines Eckballs gab Dina Orschmann den ersten Abschluss der zweiten Halbzeit ab, zielte jedoch Zentimeter am Pfosten vorbei (63.). Im Anschluss dieser Situation wurden Sophie Trojahn und Maria Christina Lange, die ihr Pflichtspieldebüt für Union gab, eingewechselt. Beinahe hätte es danach nur wenige Sekunden gedauert, bis Lange ihren ersten Treffer bejubelt hätte. Nach Vorarbeit von Trojahn nahm die Ex-Leipzigerin den Ball aus fünf Metern per Volley, verfehlte das Gehäuse jedoch um Haaresbreite (64.).

Die Einwechslungen brachten merklich Schwung, zumal Leipzig mit zunehmender Spieldauer etwas offensiver agieren musste, was wiederum für Lücken in der Hintermannschaft sorgte. Ein Steilpass in der 72. Minute fand Zita Rurack, deren Schuss aus halbrechter Position jedoch von Anne Büchner per Fußabwehr pariert werden konnte.

Union drückte auf den erlösenden zweiten Treffer, doch in der 80. Minute musste auch Torhüterin Melanie Wagner erstmals in der Partie eingreifen. Nach einem Konter kam Silja Bäßler aus spitzem Winkel zum Abschluss, Wagner war allerdings per Fußabwehr sicher zur Stelle.
In den Schlussminuten ließen die Unionerinnen nichts mehr anbrennen und brachten den dritten Sieg im dritten Spiel souverän über die Zeit.

Stimmen zum Spiel

„Das war heute ein Arbeitssieg. Wir haben das Spiel in der 1. Halbzeit komplett bestimmt und gleichzeitig keinerlei Torchance zugelassen. Auch aus der 2. Halbzeit sind wir sehr gut rausgekommen, haben jedoch die Tore nicht gemacht und wurden dann am Ende etwas hektisch, weil der Gegner etwas gewittert hat. Letztlich haben wir aber alles gut verteidigt und die drei Punkte mitgenommen“, lautete das Fazit von Cheftrainerin Ailien Poese.

„Wir haben eine solide erste Halbzeit absolviert, sind jedoch im zweiten Durchgang etwas geschwommen. Am Ende haben wir alles reingeworfen. Es war definitiv schwer, aber wir haben die Wege gemacht und den Sieg entsprechend nach Hause gebracht“, erklärte Torschützin Celine Frank.

Ausblick

Am kommenden Wochenende pausiert die Regionalliga Nordost. Weiter geht es für die Eisernen Ladies am 17.09.2023 mit dem Spitzenspiel zu Hause gegen den FC Viktoria 1889 Berlin. Dabei begegnen sich die beiden besten Mannschaften der Vorsaison, welche auch in der aktuellen Spielzeit noch ohne Punktverlust sind.

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