Nach einer Rekordspielzeit ist am Sonntag die neunte Auflage des SCHLOSSLICHTSPIELE Light Festivals Karlsruhe zu Ende gegangen. 285.000 Besucherinnen und Besuchern kamen an 33 Spieltagen auf den Karlsruher Schlossplatz und genossen bei zumeist schönem Sommerwetter digitale Medienkunst auf der Fassade des Karlsruher Schlosses.

Nach dem ausgesprochen starken Abschlusswochenende mit rund 61.000 Besucherinnen und Besuchern stieg der Besucherschnitt bei den SCHLOSSLICHTSPIELEN auf 8.600 Gäste, die allabendlich das Medienkunstspektakel in der UNESCO City of Media Arts besuchten – aber auch die weiteren Installationen in der Innenstadt im Rahmen des Light Festivals und von „Medienkunst ist hier“. Das sind 500 mehr pro Tag als im bisherigen Topjahr 2019. Zudem kamen zum Konzert der Kultband KRAFTWERK am 12. Juli noch einmal 16.000 Fans. Insgesamt kamen während der bisherigen acht Spielzeiten am Schloss rund zwei Millionen Menschen zu den SCHLOSSLICHTSPIELEN nach Karlsruhe. Die Auflage 2020 musste aufgrund der Corona-Pandemie als digitale Edition durchgeführt werden.

„Mehr als 300.000 Menschen feierten in diesem Jahr gemeinsam und friedlich bei uns auf dem Karlsruher Schlossplatz Medienkunst in all ihren Facetten. Die SCHLOSSLICHTSPIELE sind ein leicht zugängliches Angebot für jeden“, sagte Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruhe Marketing und Event GmbH, die gemeinsam mit dem ZKM Karlsruhe das SCHLOSSLICHTSPIELE Light Festival veranstaltet. „Auch die Innenstadt mit Handel, Gastronomie, aber auch der Hotellerie, profitiert von den SCHLOSSLICHTSPIELEN. Die Menschen kommen eben nicht nur, um am Abend um die Projektionen zu sehen. Sie verbinden den Besuch der Innenstadt mit Bummeln, Shoppen oder Essen gehen“, betont Martin Wacker und verweist auf die Auswertung einer Umfrage, nach der 31 Prozent der Besucherinnen und Besucher noch in der City einkaufen und 37 Prozent das gastronomische Angebot in der Innenstadt nutzen. 10 Prozent übernachten in Karlsruhe und 12 Prozent besuchen auch noch andere Veranstaltungen in der Stadt.

Ebenfalls belegt die Umfrage, dass rund 30 Prozent der Besucher zum ersten Mal bei den SCHLOSSLICHTSPIELEN sind. Zumeist wurde ihnen der Besuch empfohlen. Der Anteil der Gäste von außerhalb nahm weiter zu. Aus dem Ausland kamen Menschen unter anderem aus der Schweiz, USA, Kolumbien, Afghanistan, Ukraine, Ungarn, Iran, Russland, Frankreich, Belgien und der Türkei nach Karlsruhe. „Die Zahl der Erstbesucher zeigt das Potential der SCHLOSSLICHTSPIELE“, resümiert Martin Wacker. „Das haben auch die Menschen und Unternehmen in Karlsruhe und in den Quartieren erkannt. Medienkunst hat sich hier zu einem Multiplikator entwickelt – und viele wollen dabei sein.“ Und alles werde von unzähligen Smartphones aufgenommen und via Soziale Medien in alle Welt gespielt.

Insbesondere das Werk „Bhinneka Express“ des BBBank-Award Gewinners The Fox, The Folks aus Indonesien begeisterte mit seiner farbenfrohen Geschichte die Besucherinnen und Besucher. Als Leitmotiv dient der Zug, der den rasanten Wandel durch die Globalisierung spürbar werden lässt. Neben drei weiteren Werken, die aus dem BBBank-Award hervorgingen, brachte auch Maxin10sity mit „80’s Flash“ ein neues Projection Mapping auf die Schlossfassade. Auch Ausschnitte aus dem KRAFTWERK-Konzert waren zu sehen. Der Refresh von Jonas Denzels „Hands on“ aus dem Jahr 2018 verbindet nun das Digitale mit dem Analogen, die Projektion auf die Fassade mit dem Schlossplatz. Dies ist die Grundidee von "connecting worlds", einem neuen Format mit Award im Rahmen der SCHLOSSLICHTSPIELE, das zum 50-jährigen Jubiläum von dm-drogerie markt startet. Im Gedenken an Peter Weibel, den am 1. März 2023 verstorbenen damaligen künstlerische-wissenschaftliche Vorstand des ZKM und Kurator der SCHLOSSLICHTSPIELE, wurde sein Lied „Wir sind Daten“ von Nikolaus Völzow für die Großprojektion adaptiert. Dazu waren auch viele Werke aus den vergangenen Jahren auf der Schlossfassade zu sehen. Im Sommer 2024 werden die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe dann ihre zehnte Auflage feiern.

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