• Mehr als 10.000 Todesopfer nach Sturmtief und Dammbruch
  • 230.000 Euro für medizinische Hilfsgüter fließen an action medeor

Nach den verheerenden Überschwemmungen im Osten Libyens ist das nordafrikanische Land dringend und kurzfristig auf medizinische Hilfsgüter angewiesen, um die Erst- und Notfallversorgung aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wird Unterstützung für die Behandlung chronisch Erkrankter unter den vielen Tausend Betroffenen benötigt, die ihre Häuser und Wohnungen verloren haben. Die Wintershall Dea Stiftung stellt daher im Rahmen humanitärer Soforthilfe 230.000 Euro zur Verfügung. Wintershall Dea ist seit 1958 in Libyen aktiv und dem Land verbunden.

Die Unternehmensstiftung spendet die Finanzmittel an die Hilfsorganisation action medeor, das größte medizinische Medikamentenhilfswerk Deutschlands, das die betroffenen Regionen gemeinsam mit lokalen Partnern mit Medikamenten und Hilfsmitteln versorgt. Durch die Spende wurde die Beschaffung von Medikamenten, Verbands- und weiterem medizinischem Material wie etwa dringend benötigten Blutbeuteln ermöglicht. Die Hilfsmittel sind bereits am Freitag in Libyen eingetroffen.

Ein Sturmtief hatte am 11. September schwere Überschwemmungen im Osten Libyens verursacht. Besonders betroffen ist seitdem die Hafenstadt Derna, in der nach zwei Dammbrüchen große Teile der Stadt zerstört wurden. Nach Angaben der Vereinten Nationen steigt die Zahl der Todesopfer in den betroffenen Gebieten auf über 11.000, weitere 10.000 werden noch immer vermisst.

„Libyen ist dringend auf internationale Hilfe angewiesen. Mit unserer Unterstützung und der Soforthilfe durch action medeor möchten wir dazu einen Beitrag leisten“, erklärt Michael Sasse, Stiftungsvorstand und Unternehmenssprecher der Wintershall Dea. Bereits 2022 unterstützte die Wintershall Dea Stiftung die Hilfsorganisation action medeor mit finanziellen Mitteln zur medizinischen Versorgung im Kriegsgebiet in der Ukraine und im Nachbarland Moldau.

Thomas Ruttmann, Managing Director der Wintershall Dea für Libyen, erklärt: „Unsere Unternehmensgeschichte in Nordafrika und Middle East begann vor über 60 Jahren in Libyen, weshalb wir den Menschen in besonderer Weise verbunden sind. Wir stehen unseren Freunden und Partnern in Libyen in dieser schwierigen Zeit zur Seite und hoffen, dass sich die Lage für die Betroffenen so schnell wie möglich stabilisiert.“ Wintershall Dea ist in Libyen über Tochterunternehmen an der Erdölproduktion im östlichen Sirte-Becken und offshore vor der Küste beteiligt.

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