Wissenschaftliche Erkenntnisse sollten klar machen, was gilt und was nicht. Aber wie sollen wir damit umgehen, dass diese Eindeutigkeit manchmal (noch) nicht vorliegt? Und auch nicht vorliegen kann? Wie lässt sich Expert*innentum vor diesem Hintergrund vermitteln und bspw. in gelingenden Interviews realisieren? Können diese als Formen „geglückter Kommunikation“ angesehen und diskutiert werden? Wem wird vertraut oder sollte vertraut werden? Wie entsteht Vertrauen und wie geht es verloren – gerade in massenmedialen Settings? Und welche Rolle spielt das für die Beurteilung von Wissen(schaft)sformaten in der Qualitätsdebatte – etwa bei Preisentscheidungen im Rahmen des Grimme-Preises?

Dies und mehr soll diskutiert werden im Rahmen der zweitägigen Tagung des Projekts „Vertrauen in der Wissenskommunikation“ des Grimme-Forschungskollegs an der Universität zu Köln – jeweils am 16. November von 14-18h und am 17. November von 9.30-13.30h, Seminargebäude 106, Tagungsraum 0.04, Universitätsstraße 37, 50931 Köln. Näheres zur Tagung findet sich hier.

In vier Pilotstudien wird untersucht, wie Feedback und Wertungen in der face-to-face Kommunikation, aber auch in der massenmedialen Kommunikation ihre Wirkungen entfalten. Untersucht wurden:

  • der Grimme-Fernsehpreis als ein Beispiel für Vertrauen in die Qualitätskommunikation (Pilotstudie I);
  • sprachliche und kommunikative Mittel die Vertrauen bilden (Pilotstudie II);
  • psychologische und mediale Aspekte von Expert*innen-Interviews (Pilotstudie III);
  • und Interaktionen in der Wissenschaftskommunikation, etwa hinsichtlich des Blickkontakts (Pilotstudie IV). 

Ziel der fachübergreifenden Tagung ist, diese ersten Ergebnisse mit weiteren Expert*innen aus angrenzenden Fächern und erfahrenen Wissenschaftsvermittler*innen aus der Praxis zu diskutieren. Die Tagung und die noch folgende Publikation dienen hierbei der öffentlichkeitswirksamen Vermittlung der Resultate. Die Diskussion mit den Gesprächspartner*innen aus der Praxis setzt die empirische Erschließung der Materialien aus den Grimme-Preisverleihungen fort. 

Hintergrund 

Das Projekt „Vertrauen in der Wissenskommunikation“ erforscht im Anschluss an die jüngsten Vorarbeiten im Verbund Language Challenges an der Universität zu Köln das heuristische Potenzial einer Fokussierung auf Möglichkeiten und Funktionen von Feedback in der laufenden Kommunikation. 

Teilnahme und Anmeldung 

Die Teilnahme ist kostenlos, um verbindliche Anmeldung wird gebeten.

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