Bereits mit seinem 1978 im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar erschienenen Debüt-Roman „Bilanz mit Vierunddreißig oder Die Ehe der Claudia M.“ hatte der Arzt und Schriftsteller Wolfgang Licht, der am 1. November 95 Jahre alt geworden wäre, literarischen Erfolg. Im Mittelpunkt dieses immer noch lesenswerten Buches steht die Gynäkologin Claudia M. Ihre Ehre war eine Liebesheirat. Aber die Erlebnisse des Anfangs sind undeutlich geworden. Claudia erinnert sich nur an einzelne Bilder. In ihrer Arbeit hatte sie Erfolg, war angesehen. Nun ist Martin, ihr Mann, Chefarzt in einer medizinischen Klinik. Ein guter Platz auch für seine wissenschaftlichen Pläne. So kann er weitermachen – von Ziel zu Ziel. Claudia hat sich ihre Zukunft jedoch anders vorgestellt. Auch ihr Leben verläuft weitgehend von den Regeln des Berufs bestimmt. Aber der Dienst im Operationssaal und an den Patientenbetten genügt ihr nicht. Sie braucht Anregungen von draußen. Die Abende mit Martin sind eine Sache für sich. Es gibt kaum Gespräche, gemeinsame Erlebnisse sind rar geworden. Claudia versucht schließlich aus dieser Ehe auszubrechen. Doch die erhoffte Erfüllung stellt sich nicht ein. 1986 folgte ebenfalls im Aufbau-Verlag der Roman „Die Geschichte der Gussmanns“, eine Familiengeschichte, die in Nazi-Deutschland spielt. In „Leibarzt am sächsischen Königshaus“ (1998) spürt der Autor dem Leben und Wirken des vielseitigen Arztes, Malers, Naturphilosophen und Psychologen Carl Gustav Carus (1789 bis 1869) nach. Der sehr spannende Roman „Die Axt der Amazonen. Eine Penthesilea-Modifikation in Prosa“ (1995) dreht sich um eine Schauspielerin, die mit der Zeit nicht mehr zwischen dem Leben auf der Bühne und dem in der Wirklichkeit unterscheiden kann – mit katastrophalen Folgen. „Johannes – Versuch einer Ehe zu dritt“ (2002) ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Mit „Lea – Leben und Lieben einer jungen Journalistin in Palästina“ (2006) nähert sich Licht dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern auf überraschende Weise. Selbstbewusst, ansehnlich, beruflich erfolgreich, verliebt in einen verheirateten Mann und voll unruhiger Sehnsucht nach Geborgenheit im Alltag der DDR. So ist die Heldin in „Vera Granford“ (2007). In „Die Zelle. Die Leidenschaften der Familie B.“ (2009) geht es um Liebe, um Begehrlichkeiten und um einen Mord – aus Eifersucht. In „Pascal. Ein Leben mit Wiedergeburten“ erzählt der Autor aus der Zeit vom Deutsch-Französischem Krieg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Alle E-Books von Wolfgang Licht sind unter edition-digital.de sowie im Online-Buchhandel als E-Books zu haben.

Wolfgang Licht wurde am 1. November 1938 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Ausbildung zum Chemielaboranten. Zwischen 1945 und 1949 holte er die Oberschule nach und legte an der Sankt-Petri-Schule in Leipzig das Abitur ab. Nachdem er an der Universität Leipzig ein Studium der Biologie begonnen hatte, wechselte er zur Medizin und erlangte den Titel eines Dr. med. Er arbeitete zunächst als Allgemeinmediziner, später als Facharzt für Gynäkologie. Gleichzeitig aber lebte in ihm die Lust am Schreiben, um auf diese Weise den Menschen zu erkunden und Zugang zu seinem innersten Kreis zu bekommen. Der Arzt und Schriftsteller starb am 20. Mai 2019 in Bad Lausick.

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EDITION digital war vor 29 Jahren ursprünglich als Verlag für elektronische Publikationen gegründet worden. Inzwischen gibt der Verlag Krimis, historische Romane, Fantasy, Zeitzeugenberichte und Sachbücher (NVA-, DDR-Geschichte) sowie Kinderbücher gedruckt und als E-Book heraus. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grafiken und Beschreibungen von historischen Handwerks- und Berufszeichen sowie Belletristik und Sachbücher über Mecklenburg-Vorpommern. Bücher ehemaliger DDR-Autoren werden als E-Book neu aufgelegt. Insgesamt umfasst das Verlagsangebot, das unter www.edition-digital.de nachzulesen ist, mehr als 1.300 Titel. E-Books sind barrierefrei und Bücher werden klimaneutral gedruckt.

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