Eine neue, betrügerische Anzeigenkampagne bedroht Nutzer der Social-Media-Plattform Facebook. Wie Sicherheitsforscher von Bitdefender Labs berichten, sind derzeit viele Facebook-Anzeigen in Umlauf, die Nutzer dazu bewegen sollen, die Malware NodeStealer herunterzuladen. Dabei handelt es sich um eine Spyware, die es auf sensible Nutzerdaten wie Passwörter oder Browser Cookies abgesehen hat. Diese Daten erlauben es den Kriminellen, unter anderem Facebook-, Gmail- oder Outlook-Konten zu übernehmen. Besonders betroffen sind Facebook Business-Accounts, bei denen auch Zahlungsinformationen auf dem Spiel stehen.

Wie die Sicherheitsforscher berichten, nutzen die Betrüger für ihre Machenschaften auch das Meta Ad Manager Tool. So beobachteten sie beispielsweise, dass sich die Scam-Kampagne besonders an männliche Nutzer in Afrika, Europa und der Karibik richtet, die über 45 Jahre alt sind.

Nach den Business-Accounts sind bei der aktuellen Kampagne nun auch ganz normale Facebook-Nutzer nicht mehr vor den Machenschaften sicher. Die Kriminellen nutzen das Anzeigenguthaben gehackter Geschäftskonten, um irreführende, mit Malware infizierte Anzeigen zu schalten und so die Malware weiter zu verbreiten. Bei den Motiven setzen sie auf aufreizende Fotos junger Frauen, die häufig durch KI generiert sind oder mit Photoshop bearbeitet wurden. Die Nutzer werden mit diesen Fotos und Überschriften wie „Watch now before it’s deleted“ oder „New stuff is online today“ dazu aufgefordert, auf die Anzeige zu klicken, um mehr zu sehen. Wenn ein ahnungsloser Benutzer dies macht, wird er auf eine bösartige Website umgeleitet und aufgefordert, eine Datei mit dem Titel „Photo Album“ herunterzuladen. Dabei handelt es sich um eine Archivdatei, die die Malware enthält.

Ist NodeStealer erst einmal installiert, beginnt die Malware mit dem Datenklau. So gelangen Anmeldedaten für Facebook, Browser Cookies und andere Daten in die Hände der Kriminellen. Damit können sie den Account ihres Opfers übernehmen. Innerhalb von nur zehn Tagen wurden 100.000 potenzielle Malware-Downloads verzeichnet, und eine einzige Anzeige zog innerhalb von 24 Stunden rund 15.000 Downloads nach sich.

Wer hinter der Kampagne steckt, ist aktuell noch unklar. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass gekaperte Facebook-Business-Accounts von Kriminellen zweckentfremdet wurden, um Malware zu verbreiten. Schutz vor derartigen Angriffen bieten eine aktuelle Antiviren-Software sowie ein gesundes Maß an Misstrauen beim Umgang mit Facebook-Anzeigen.

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