• Innovative Sprachförderung durch Filme und Podcasts
• Ehrenamtliche Helfer als Unterstützung für Kinder
• ChancenBox2040 als langfristiger Regionalbeitrag zur Bildungsgerechtigkeit

Wer erinnert sich nicht: Schulschließungen und Homeschooling während Corona. Sie machten schnelle und unkomplizierte Hilfe für Lehrpersonal, Eltern und Kinder notwendig. Das Bildungsprojekt „Deine Lernbox“ wurde 2021 von BASF ins Leben gerufen und gemeinsam mit anderen Förderern sowie der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN GmbH) als starkem Umsetzungspartner vorangetrieben. Das Programm setzte sich aus unterschiedlichen Bausteinen zusammen, aus denen die Schulen individuell die Angebote auswählen konnte, die in der Extremsituation die größte Hilfe waren. Das Projekt war als Akuthilfe für drei Jahre angesetzt und wird nun mit neuem Fokus verstetigt.

Peter Johann, Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar, erläutert: „Die Lernbox war ein essenzieller Beitrag, um Schüler:innen an über 30 Schulen in insgesamt acht Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar zu unterstützen. Als Region freuen wir uns sehr, dass es neben dem Initiator BASF auch uns gelungen ist, weitere starke Partner aus Wirtschaft und Stiftungen zu gewinnen. Der im Projekt entwickelte Spirit der regionalen Vernetzung von Bildungsakteuren wird in Zukunft im langfristig ausgerichteten MRN-Projekt ChancenBox2040 weitergetragen. Damit werden wir zum Thema Bildungsgerechtigkeit weiterhin gute Konzepte umsetzen.“

Bildungsgerechtigkeit zu stärken ist ein essenzieller Auftrag der regionalen Bildungsstrategie der Metropolregion Rhein-Neckar. Um langfristig Akteure und Projekte zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen zu bündeln, wird ab Januar 2024 das regionale Projektvorhaben ChancenBox2040 initiiert. Im Rahmen von ChancenBox2040 finden sich Bausteine zur Stärkung von Pflegekindern, Unterstützungsangebote für Kinder aus den Sozialräumen mit besonderen Herausforderungen wie Leseförderung, Mentoring oder Frühstücksangebot sowie zur Stärkung von demokratischer Teilhabe. Ein Lenkungskreis wird das Projekt strategisch begleiten. Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH kooperiert auch hier mit einer Reihe von Bildungsträgern und Förderern und freut sich jederzeit über weitere Unterstützer und Interessenten.
Bildungsgerechtigkeit bleibt weiterhin auch ein strategischer Schwerpunkt im gesellschaftlichen Engagement der BASF, daher führt BASF die beiden erfolgreichen Lernbox-Module der Bildungspartner „Zubaka“ (Zukunftsbaukasten) und KinderHelden fort.

„Was wir alle schon längst wussten –, dass wir im Thema Bildungsgerechtigkeit noch viele Hausaufgaben zu tun haben – wurde uns durch die Pandemie verschärft vor Augen geführt. Längst nicht alle Kinder und Jugendlichen hatten die gleichen Möglichkeiten, mit den Schulschließungen und dem Fernunterricht zurechtzukommen. Unser Ziel war es damals und bleibt es bis heute, insbesondere diese Kinder und Jugendlichen in Ludwigshafen und Umgebung in ihrer Bildungsbiografie nachhaltig zu unterstützen, ihnen tatkräftig zur Seite zu stehen und Lehrende zu entlasten. Erfolgreich in unserem Engagement sind wir, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler positiv auf ihre Schulzeit zurückblicken, den Spaß am Lernen entdeckt haben und Stärken entwickeln konnten, die sie darin unterstützen, ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg selbstbestimmt und erfolgreich zu gehen“, sagt Karin Heyl, Leiterin des gesellschaftlichen Engagements am Standort Ludwigshafen.

Zubaka und Chancenzünder
Beim gemeinnützigen Sozialunternehmen Zubaka GmbH, von Beginn an ein Teil der Lernbox, stehen Schulklassen mit hohem Anteil an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund bzw. sozialer Benachteiligung im Fokus. Lehramtsstudierende, die für den Einsatz im Projekt eine entsprechende Qualifizierung durchlaufen, unterstützen als Scouts mit bis zu fünf Schulstunden pro Woche die Lehrkräfte im Regelunterricht. Sie arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern mit Medien wie Filmen oder Podcasts und verbinden so Sprachförderung und Medienkompetenz. Den Lehrenden wird so der Raum gegeben, sich auf den eigentlichen Unterricht konzentrieren zu können. Im Schuljahr 2023/2024 fördert BASF sieben Zubaka-Klassen an Ludwigshafener Grundschulen.

Beim Lernbox-Modul von KinderHelden werden Ehrenamtliche zu Helfern und Mentoren. Sie kommen unter anderem von BASF am Standort Ludwigshafen und von Hochschulen. Die schulische und außerschulische Entwicklung ihrer Schützlinge unterstützen sie für mindestens ein Schuljahr in regelmäßigen 1 :1 Treffen. So können sie gezielt auf den (Lern)Bedarf des Kindes eingehen. Neben Spielen, Hausaufgabenbetreuung oder Lesen gibt es auch besondere Events, an denen die Mentoren mit den Schülerinnen und Schülern teilnehmen können. Im Rahmen der Fortführung dieses Mentoringprogramms für Grundschüler hat BASF ein eigenes KinderHelden-Programm, den Chancenzünder, entwickelt. Noch in diesem Schuljahr sollen 50 Tandems aus je einem Kind und einem Mentor in Ludwigshafen entstehen. Besondere Events wie beispielsweise der Besuch der BASF Kids‘ Labs oder Kekse backen bei der BASF-Werkfeuerwehr sind geplant.

Lernbox während der Pandemie ins Leben gerufen
Initiiert wurde die Lernbox Anfang 2021 von BASF. Sie wurde unter Beteiligung von Lehrkräften, Vertretern der Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren aus dem Bildungsbereich konzeptionell entwickelt. Die MRN GmbH setzte die Lernbox als Trägerorganisation operativ um und baute sie weiter aus. Während die kostenfreie Hotline alle Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland bei Problemen beim Homeschooling anrufen konnten, lag der Fokus der anderen Lernbox-Angebote auf den Schülerinnen und Schülern in Ludwigshafen und Mannheim. Mit außerschulischen Trägern wurden passgenaue Hilfsangebote geschaffen und an rund 20 Schulen aus Ludwigshafen und Mannheim und der Region Rhein-Neckar erprobt. Eins-zu-eins-Mentoring, Nachhilfeangebote, Sprachförderung, Lernferien und Stärkung der Resilienz gehörten dazu. Im Laufe der Zeit kamen weitere Bausteine zum Nachholen für Lernrückstände und zum naturnahen gemeinsamen Lernen hinzu; gleichzeitig wuchs auch die Anzahl der beteiligten Schulen auf dreißig. Über die Projektlaufzeit konnten knapp 2.000 Kinder und Jugendliche unterstützt werden.

Wie zu Pandemie-Zeiten überall der Fall galt es auch in diesem Projekt kurzfristig auf die akuten Herausforderungen zu reagieren. Diese Flexibilität half, als das Projekt im Frühjahr 2022 durch die ukrainischen Kinder und Jugendlichen, die in die Klassen integriert werden mussten, eine zusätzliche Dynamik entwickelte. Durch das Engagement aller Partner ist es gelungen, auch für diese neue Akutsituation passende Angebotsformate zu schaffen.

Mehr Informationen: https://www.m-r-n.com/was-wir-tun/themen-und-projekte/projekte/Lernbox

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