Der niedersächsische Gesundheitsminister Dr. med. Andreas Philippi besucht derzeit die acht neuen Versorgungsregionen des Landes und informiert über die anstehende Neustrukturierung. Im Interview spricht er über Ursachen, Ziele, Hürden und Vorteile der Krankenhausreform.

An einer Reform der stationären Versorgung führe kein Weg vorbei, bekräftigt Dr. med. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, in einem jetzt erschienenen Interview mit dem „niedersächsischen ärzteblatt“ (nä). Allein aufgrund des Personalmangels und der geringeren Patientenzahlen in den Krankenhäusern sei eine Konzentration der Kliniken alternativlos: „Weil es nichts nützt, wenn ich in einem Landkreis drei Krankenhäuser habe, die alle drei abends um 22 Uhr ihre Notaufnahme schließen.“ 

Gleichzeitig sei es wichtig, in ländlichen Gegenden Ausnahmeregelungen zuzulassen, betont Philippi im Interview mit dem nä – dem Mitteilungsblatt der Ärztekammer Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen: „Deshalb setze ich mich als Minister eines Flächenlands vehement dafür ein, dass wir die Krankenhausplanung selber machen. Das ist nicht verhandelbar“, stellt der niedersächsische Gesundheitsminister auch in Richtung Berlin klar. Wichtig sei ihm vor allem, die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen. Deshalb besucht Philippi aktuell die acht neuen Versorgungsregionen in Niedersachsen, um vor Ort über die anstehende Neustrukturierung zu informieren.

Das Interview im Wortlaut finden Sie in der Novemberausgabe des „niedersächsischen ärzteblatts“ und auf der Website der Ärztekammer Niedersachsen unter Aktuelles.

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