Sechs Monate lang lebte und arbeitete Julia Grieder als Praktikantin in Guatemala. Im Kinderdorf „Aldea Infantil“ der Stiftung Kinderzukunft lernte sie die Tätigkeiten als Sozialarbeiterin kennen und erfuhr, wie durch die nachhaltige Hilfe vor Ort Kinder neue Perspektiven erhalten.

Im Haus Nummer neun lebte Grieder während ihres Praktikums gemeinsam mit acht Kindern zwischen vier und vierzehn Jahren und einer Hausmutter. „Meine Hauptaufgabe im Kinderdorf war die Unterstützung der Sozialarbeiterin, da ich Soziale Arbeit studiere und dies eines meiner Ausbildungspraktika war. Die Arbeit mit ihr zusammen war sehr spannend und abwechslungsreich“, berichtet sie. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen zur Sensibilisierung gegenüber Themen wie Hygiene, Medienkonsum oder Kriminalität. Ausflüge wie Wanderungen, Picknicke oder gemeinsame Yoga-Übungen sorgten für viele schöne gemeinsame Stunden. Seit bereits 32 Jahren finden Kinder im Dorf Schutz, Geborgenheit und ein Zuhause. Dem Kinderdorf angegliedert sind ein Kindergarten, eine Schule und Lehrwerkstätten. Die Schul- und Berufsausbildung ermöglicht den Mädchen und Jungen später auf eigenen Füßen zu stehen, ohne Abhängigkeit von Nothilfe.

Während der Zeit im Kinderdorf lernte Grieder die Herausforderungen und Schwierigkeiten kennen, denen viele Kinder in Guatemala ausgesetzt sind: „Armut, Bildungsmangel und soziale Ungerechtigkeit prägen das Leben vieler in diesem Land.“ Eine besonders eindrückliche Erfahrung war die Aufnahme zweier Kinder, die in einer entlegenen Bergregion Guatemalas lebten. Sie hatten kein fließendes Wasser, keine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln und kaum Chancen auf gute Bildung. Ein Zustand, der keine Seltenheit in Guatemala ist und zu schwerwiegenden Folgen für die Mädchen und Jungen führt. Im Kinderdorf wurden die Geschwister herzlich empfangen und konnten sich gut einleben. „Jedes Mal, wenn mich der kleine Junge sah, rief er meinen Namen und stürmte auf mich zu. Und jedes Mal war ich wieder berührt und froh, dass er und seine Schwester nun ein stabiles Umfeld mit ausreichend Essen und einer guten Schulbildung haben – eine bessere Zukunft“, berichtet Grieder. Zur besseren Zukunft tragen auch wesentlich die Hausmütter des Kinderdorfes bei. Sie haben durch ihr großes Engagement besonderen Eindruck bei der ehemaligen Praktikantin hinterlassen.

Nach einem emotionalen Abschied von den Kindern und Mitarbeitern kehrte Grieder mit vielen unvergesslichen Erfahrungen zurück. „Ich hoffe, dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin die Unterstützung und Fürsorge erhalten, die sie verdienen, und dass ihr Lächeln und ihre Lebensfreude sie auf ihrem Weg begleiten“, sagt sie zum Abschluss ihres Praktikums.

Über Stiftung Kinderzukunft

Stiftung Kinderzukunft: Anerkannte, erfolgreiche Hilfe für Kinder in Not

Seit 35 Jahren bekämpft die hessische Stiftung Kinderarmut effektiv. Mit eigenen Kinderdörfern sowie Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit gibt sie Kindern, die einen schlechten Start ins Leben hatten, eine Zukunftsperspektive. In den Projekten der Kinderzukunft wachsen Kinder und Jugendliche unter guten Lebens- und Lernbedingungen gesund, geborgen und sicher auf und können dann als Erwachsene selbstständig ein menschenwürdiges Leben führen. Somit bekämpft die Stiftung Kinderzukunft Armut direkt dort, wo sie entsteht, und leistet gleichzeitig nachhaltige Entwicklungshilfe.

Mit kofinanzierten Projekten, die mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen Förderern durchgeführt werden, setzt sich die Kinderzukunft aktiv für die Verwirklichung der Rechte der Kinder ein.

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