Dämmen ist längst keine freiwillige Maßnahme mehr. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet Eigentümer unter bestimmten Bedingungen, Dach, oberste Geschossdecke oder Heizungsrohre nachzurüsten. Gerade in Dortmund, wo ein Großteil des Wohnungsbestands aus der Nachkriegszeit stammt, betrifft das viele Hausbesitzer – oft ohne dass sie es wissen.

Wann die Dämmpflicht greift

Die Nachrüstpflichten des GEG gelten unabhängig von geplanten Sanierungen. Allein der Kauf oder die Erbschaft eines älteren Gebäudes kann sie auslösen. Nach § 47 GEG muss die oberste Geschossdecke oder das darüberliegende Dach gedämmt werden, wenn das Gebäude nach dem 1. Februar 2002 den Eigentümer gewechselt hat und der Mindestwärmeschutz nicht eingehalten wird.

Unabhängig vom Eigentümerwechsel gilt außerdem die Pflicht zur Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen, die durch unbeheizte Räume wie Keller oder Dachböden verlaufen.

„Viele Eigentümer unterschätzen, wie viel mit einer einzigen Maßnahme wie der Dachdämmung erreicht werden kann", erklärt Cyran Heid, Geschäftsführer von Heid Energieberatung. „Eine qualifizierte Energieberatung zeigt, welche Maßnahmen sich wirklich lohnen – und welche Fördermittel dafür bereitstehen."

Welche Bauteile betroffen sind

Das GEG unterscheidet zwischen pauschalen Nachrüstpflichten und Anforderungen, die erst bei Sanierungsmaßnahmen greifen. Die Dämmung von Dach oder oberster Geschossdecke sowie von Rohrleitungen ist in vielen Fällen sofort Pflicht. Bei Außenwänden, Fenstern oder Kellerdecken gelten die GEG-Vorgaben hingegen erst, wenn mehr als zehn Prozent der jeweiligen Bauteilfläche saniert werden.

Entscheidend ist der sogenannte U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient): Je niedriger dieser Wert, desto besser der Wärmeschutz. Ein ungedämmtes Steildach weist oft einen U-Wert von über 2,0 W/(m²·K) auf – das GEG verlangt höchstens 0,24 W/(m²·K).

Ausnahmen und Befreiungen

Nicht jeder Eigentümer muss sofort handeln. Das GEG sieht Ausnahmen vor, etwa für Baudenkmäler, bei wirtschaftlicher Unzumutbarkeit oder für Gebäude unter 50 Quadratmetern Nutzfläche. Auch Gebäude mit kurzer Nutzungsdauer wie Gartenhäuser sind ausgenommen.

Allerdings empfiehlt sich eine fachliche Prüfung, ob die Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sind.

Was bei Nichterfüllung droht

Wer die gesetzlichen Anforderungen ignoriert, riskiert Bußgelder bis zu 50.000 Euro. Hinzu kommen langfristig deutlich höhere Energiekosten und ein sinkender Immobilienwert – ein Faktor, der gerade beim Verkauf oder bei der Beleihung einer Immobilie zunehmend ins Gewicht fällt.

Förderungen nutzen

Die gute Nachricht: Viele Dämmmaßnahmen sind über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) förderfähig. Gefördert werden unter anderem Dach- und Fassadendämmung, der Austausch von Fenstern sowie die Dämmung von Kellerdecken. Voraussetzung ist, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt wird und ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte die Umsetzung begleitet.

Zusammenfassung

Das Gebäudeenergiegesetz verpflichtet viele Eigentümer zur Nachrüstung von Dämmmaßnahmen – besonders nach einem Eigentümerwechsel. Wer die Anforderungen kennt und Fördermöglichkeiten nutzt, kann Energiekosten senken, den Immobilienwert erhalten und Bußgelder vermeiden. Eine qualifizierte Energieberatung in Dortmund hilft, die richtigen Maßnahmen zu identifizieren und Fördermittel optimal auszuschöpfen.

Über die Heid Im­mo­bi­li­en­ GmbH

Die Heid Energieberatung zählt zu den führenden Fachunternehmen für Energieeffizienz in Deutschland. Mit über 180 zertifizierten Energieeffizienz-Experten auf der Liste der Deutschen Energie-Agentur (dena) unterstützt das Unternehmen jährlich zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber bei der energetischen Optimierung. Das Leistungsspektrum reicht von Energieaudits und Sanierungsfahrplänen über Fördermittelberatung bis hin zur energetischen Baubegleitung. Die Berater sind für Förderprogramme von BAFA und KfW zugelassen und kombinieren energetisches Fachwissen mit umfassender Gebäudekompetenz. Gegründet 2005 von Cyran Heid, ist das inhabergeführte Unternehmen heute bundesweit tätig – auch in Dortmund profitieren Kundinnen und Kunden von der langjährigen Erfahrung und fachlichen Kompetenz der Heid Energieberatung.
https://www.heid-energieberatung.de/Dortmund/

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