Digitalisierung & KI: Warum Job‑Grundfitness jetzt zählt
Mit KI, Automatisierung und digitalen Tools verändern sich Tätigkeiten in fast allen Branchen. Gefragt sind deshalb analytisches Denken, Problemlösungskompetenz und kritisches Urteilsvermögen, um Informationen einzuordnen, Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen oder Abläufe zu verbessern. Ebenso wichtig sind Kommunikation, Teamarbeit und Eigenorganisation. Hinzu kommt Resilienz, denn Change-Prozesse werden in vielen Unternehmen zur Regel. „Wer neugierig bleibt, digitale Grundlagen beherrscht und KI reflektiert einsetzt, stärkt seine berufliche Zukunftsfähigkeit“, sagt Sebastian Hofmann, Chief Digital Officer der TÜV SÜD Akademie.
Wie kann ich meine Job‑Grundfitness verbessern? – 3 Alltagstipps
1. Digitale Grundfitness regelmäßig auffrischen
Schon kleine Schritte tragen dazu bei, im digitalen Arbeitsalltag mehr Souveränität zu entwickeln. Dazu zählt das regelmäßige Erproben seltener genutzter Funktionen in häufig verwendeter Software, etwa in E‑Mail‑Programmen oder Collaboration-Tools. Eine saubere und klar strukturierte Datenorganisation bildet zudem eine wichtige Grundlage für den Einsatz von KI und Automatisierung. Sinnvolle Ordnerstrukturen sollten daher angelegt und kontinuierlich gepflegt werden. Ebenso relevant ist der Ausbau grundlegender digitaler Kompetenzen. Kurze Tutorials oder Webinare zu Themen wie Cybersicherheit, KI‑Funktionen oder Kollaborationsplattformen können dabei wertvolle Impulse geben.
Praxis-Tipp: Einmal pro Woche 15 Minuten ein neues digitales Feature testen, z. B. Filterfunktionen in Excel oder den Chat in einem Kollaborations-Tool.
2. KI-Tools sinnvoll und reflektiert nutzen
Künstliche Intelligenz kann entlasten, ersetzt jedoch kein kritisches Denken. Für einen sicheren und kompetenten Umgang empfiehlt es sich, regelmäßig kleine Aufgaben mit KI zu üben, etwa das Formulieren oder Zusammenfassen von Texten oder die Erstellung von Ideenlisten. Gleichzeitig bleibt es entscheidend, Fakten zu prüfen, Quellen kritisch zu betrachten und mögliche Verzerrungen zu erkennen. Auch der Datenschutz spielt eine zentrale Rolle: Vertrauliche Informationen sollten grundsätzlich nicht in KI-Tools eingegeben werden. Ebenso wichtig ist der Ausbau der Medienkompetenz, um Deepfakes und Desinformation besser identifizieren zu können.
Praxis-Tipp: Bei jeder KI-Antwort die Fragen stellen: Klingt das logisch? Ist die Quelle vertrauenswürdig? Würde ich das so weitergeben?
3. Sofort trainierbare Zukunftskompetenzen
Zukunftskompetenzen lassen sich direkt im Alltag stärken. Dazu zählen vor allem analytisches Denken, Kommunikation, Selbstorganisation und Resilienz. Wer Informationen bewusst hinterfragt, Ergebnisse klar erklärt und regelmäßig Feedback einholt, schärft Urteilsvermögen und Verständlichkeit. To‑do‑Listen helfen, Aufgaben zu priorisieren und den Überblick zu behalten. Pausen und kurze Reflexionen nach anspruchsvollen Phasen unterstützen die persönliche Belastbarkeit.
Persönlicher Tipp von Sebastian Hofmann, Chief Digital Officer der TÜV SÜD Akademie: „Ich empfehle, KI bewusst auszuprobieren – auch im privaten Umfeld. Wenn eine Frage auftaucht, ruhig unterschiedliche KI‑Tools testen und vergleichen. So bleibt man neugierig, entwickelt ein Gefühl für Stärken und Grenzen der Systeme und bleibt kontinuierlich am Ball.“
4. Weiterbildung als Motor für berufliche Resilienz
Ob Jobwechsel, Wiedereinstieg oder neue Rolle im Unternehmen: Eine digitale Grundfitness hilft im Umgang mit Tools, Daten und digitalen Prozessen Anschluss zu halten. Kurze Lernformate, praxisbezogene Übungen und konkrete Anwendungsfälle erleichtern den Einstieg. Wer regelmäßig Kompetenzen auffrischt, verbessert die Chancen, Aufgaben zu erweitern, neue Tätigkeitsfelder zu erschließen und Veränderung nicht nur zu bewältigen, sondern mitzugestalten.
Die TÜV SÜD Akademie vermittelt in ihren Weiterbildungen die dazu notwendigen Fachkenntnisse mit hohem Praxisbezug durch Übungen und Case Studies. Die Angebote richten sich grundsätzlich an Teilnehmende aus unterschiedlichen Branchen – von Mitarbeitenden, die digitale Werkzeuge sicher nutzen möchten, bis zu Fach- und Führungskräften, die die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben wie den EU AI Act verantworten.
„Digitale Grundfitness, KI-Verständnis und persönliche Kompetenzen bilden die Basis, um im Arbeitsmarkt von morgen erfolgreich zu sein. Kleine Lernschritte im Alltag reichen oft aus, um beruflich sicherer zu werden. Weiterbildungen helfen dann, dieses Fundament gezielt auszubauen“, ergänzt Hofmann.
Weitere Informationen zum Weiterbildungsangebot der TÜV SÜD Akademie gibt es unter tuvsud.com/de-de/store/akademie
Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Rund 30.000 Mitarbeitende sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. tuvsud.com/de
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