• Das Onkologische Zentrum am Alfried Krupp Krankenhaus wurde im April 2026 von der Deutschen Krebsgesellschaft DKG zertifiziert.
  • Im übergeordneten Onkologischen Zentrum arbeiten acht DKG-zertifizierte „Organkrebszentren“ (u.a. Darmkrebs, Prostata…) interdisziplinär zusammen.
  • Laut einer Studie haben Patienten in zertifizierten Krebszentren eine bessere Gesamtprognose als in nichtzertifizierten Kliniken.

Von Bauchspeicheldrüse bis Prostata – acht Organkrebszentren des Alfried Krupp Krankenhaus wurden bereits von der Deutsche Krebsgesellschaft DKG ausgezeichnet. Nun folgt mit dem übergeordneten Onkologischen Zentrum die nächste wichtige DKG-Zertifizierung. Patientinnen und Patienten können damit die bestmögliche Tumorbehandlung erwarten – von der Medizin über Pflege und Beratung bis hin zur Nachsorge.

„Für fast jede Tumorerkrankung finden Patienten und zuweisende Arztpraxen bei uns einen zentralen Ansprechpartner“, freut sich Prof. Dr. med. Marco Niedergethmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Onkologischen Zentrums.

Neben der Primärtherapie, das heißt Chirurgie, medikamentöser Therapie und Strahlentherapie, bietet das Alfried Krupp Krankenhaus seinen Patienten im Onkologischen Zentrum die gesamte Bandbreite unterstützender Angebote wie Psychoonkologie, onkologische Pflegeberatung, Palliativmedizin, Schmerztherapie, Sozialdienst, Seelsorge, Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.

Diese Organkrebszentren finden Patienten im Onkologischen Zentrum

  • Kopf-Hals-Tumor-Zentrum (z.B. Kehlkopfkrebs)
  • Neuroonkologisches Zentrum (z.B. Hirntumoren)
  • Zentrum für Hämatologische Neoplasien (z.B. Leukämie)
  • Überregionales Lungenkrebszentrum
  • Uroonkologisches Zentrum

–         Nierenkrebszentrum
–          Prostatakrebszentrum

  • Viszeralonkologisches Zentrum

–          Darmkrebszentrum
–          Pankreaskrebszentrum

Welche Vorteile bietet ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum?

Bei vielen Tumorerkrankungen kommt es zu Überschneidungen der zuständigen Fachbereiche – zum Beispiel, wenn sich Metastasen in anderen Organen bilden. „Durch die sehr gute Vernetzung unserer Fachdisziplinen müssen Patienten zur Weiterbehandlung nicht das Krankenhaus wechseln“, erklärt Professor Niedergethmann. „Patienten und ihren Angehörigen erspart das zusätzlichen organisatorischen Stress. Die strukturierten Abläufe und die reibungslose Kommunikation im Zentrum sorgen darüber hinaus für einen schnellen Zugang zu Therapien und für mehr Patientensicherheit.“

Diese Vorteile lassen sich auch durch Studien belegen. So haben Tumorpatienten in zertifizierten Krebszentren eine insgesamt bessere Gesamtprognose und weniger Komplikationen als in nicht-zertifizierten Kliniken (vgl. Krebserstbehandlung in zertifizierten versus nichtzertifizierten Krankenhäusern. Ergebnisse der vergleichenden Kohortenstudie WiZen; Dtsch Arztebl Int 2023; 120: 647-54; DOI: 10.3238/arztebl.m2023.0169)

Nähere Informationen:
Prof. Dr. med. Marco Niedergethmann
Leiter des Onkologischen Zentrums
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Yasemin Tahsim-Oglou
Ärztliche Koordinatorin des Onkologischen Zentrums
Fachärztin für Neurochirurgie
Sekretariat
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