Wie lässt sich der hohe ökologische Fussabdruck von Zementherstellung und Betonverbrauch grundlegend reduzieren?
Als vor 35 Jahren der Bau des Tagungs- und Gästehauses in Glücksburg geplant und und umgesetzt wurde, sprach noch kaum jemand über die Energiebilanz der Zementproduktion. Carbon Capture and Storage, kurz CCS, sorgte einige Jahre später erstmals für heftige Diskussionen, als RWE Kohlenstoff aus nordrhein-westfälischen Braunkohlekraftwerken über eine Pipeline nach Nordfriesland pumpen wollte. Heute wird über aufwändige Abscheideverfahren ausschließlich für diejenigen Branchen diskutiert, die auch mit Wind- und Solarstrom nicht die benötigten Hochtemperaturen wie fossile Energien erreichen.
Am 04.Juni geht es bei einem Fachseminar im artefact-Zentrum um "Zementarm bauen mit Lehm & Co", wenn Dr. Christoph Müller vom Verband Deutscher Zementwerke die herausfordernde Dekarbonisierungsstrategie der Branche vorstellt. Wege zu Reduktion oder Ersatz von Zement als Baustoff werden im Anschluss in Theorie und Praxis vorgestellt: ein Ausflug in die Praxis des Bauens mit Lehm und die parallel im artefact-Zentrum durchgeführte Profi-Fortbildung zur Fachkraft Lehmbau ermöglicht einen Einblick in ein ganz neues Berufsfeld. Das Seminar, das in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Landes Schleswig-Holstein für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Glücksburg durchgeführt wird, richtet sich insbesondere an Bauplaner, Energieberater und Architekten in Kommunen und Betrieben, aber auch an andere Interessierte. Unter www.artefact.de/Termine sind weitere Infos zur Anmeldung zu finden.
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