Was haben unerfüllter Kinderwunsch, Wechseljahre oder medizinische Vorsorge mit einem Industriebetrieb zu tun? Auf den ersten Blick wenig – auf den zweiten sehr viel. Denn diese Themen nehmen im Alltag der Betroffenen großen Raum ein – und sind damit auch für den Betrieb relevant. Als Konsequenz hat das Dürmentinger Unternehmen Georg Schlegel seine betriebliche Krankenversicherung um den Baustein „Reproduktive Gesundheit“ erweitert – als erstes mittelständisches Unternehmen in Deutschland.

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist ein sensibles und persönliches Thema, das für viele Betroffene mit großem Leidensdruck verbunden ist. Auch gesundheitliche Veränderungen in der Lebensmitte belasten viele Beschäftigte und nehmen gedanklich großen Raum ein. „Das macht vor der Unternehmenstür nicht halt“, sagt Geschäftsführer Christoph Schlegel. Deshalb habe man sich entschieden, die Mitarbeitenden gezielt in diesen Situationen zu unterstützen. „Wir wollen unsere Mitarbeitenden auch in sensiblen Lebensphasen begleiten.“

Seit mehr als vier Jahren bietet das Unternehmen eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenzusatzversicherung (bKV), die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ergänzt. Nun wird das Angebot um den Baustein „Reproduktive Gesundheit“ erweitert. Dafür arbeitet Schlegel mit dem Heidelberger Start-up ONUAVA zusammen. „Wir verbessern damit den Zugang zur medizinischen Versorgung und entlasten unsere Mitarbeitenden auch finanziell auf dem Weg zum Wunschkind“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Weber.

Männer- und Frauengesundheit

Das Angebot umfasst mehr als finanzielle Unterstützung. Konkret gibt es Zuschüsse für Kinderwunschbehandlungen und das sogenannte Social Freezing, also das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen. Zusätzlich erhalten die Versicherten Zugang zu einer digitalen Plattform mit ärztlicher Beratung rund um Frauen- und Männergesundheit – von Schwangerschaft bis hin zu Wechseljahresbeschwerden oder Vorsorgethemen. Facharzttermine können in der Regel innerhalb weniger Tage online vereinbart werden. Ein zentraler Punkt ist dabei die Vertraulichkeit: Die Nutzung erfolgt vollständig anonymisiert, der Arbeitgeber erfährt nicht, wer Angebote in Anspruch nimmt.

Dass Unternehmen sich mit reproduktiver Gesundheit befassen, hat auch mit ihrer Bedeutung zu tun: Laut Bundesfamilienministerium bleibt rund jedes zehnte Paar in Deutschland ungewollt kinderlos. Viele Frauen leiden unter Beschwerden in den Wechseljahren, die sich auch auf den Arbeitsalltag auswirken können. Bei Männern werden Prostatakrebserkrankungen häufig erst spät erkannt – oft, weil Vorsorgeuntersuchungen zu lange aufgeschoben werden.

In den USA ist das Thema in vielen Unternehmen bereits etabliert. In Deutschland steckt es noch in den Kinderschuhen. „In Deutschland gibt es bislang nur wenige Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden Leistungen im Bereich Fertility Policy anbieten“, sagt Katharina Jung, Geschäftsführerin von ONUAVA. Schlegel nimmt hier im Mittelstand eine Vorreiterrolle ein.

Konsequenter Schritt

Für Schlegel ist das ein konsequenter Schritt: Als Familienunternehmen stehen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt, so das Unternehmen. Gleichzeitig ist die Erweiterung ein weiterer Baustein der Personalpolitik. Arbeitsbedingungen gelten als bedeutender Faktor im Wettbewerb um Fachkräfte; laut einer Umfrage im Auftrag des Bundesfamilienministeriums halten 90 Prozent Familienfreundlichkeit so wichtig wie das Gehalt. Schlegel setzt bereits auf flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und – wo möglich – mobiles Arbeiten. Mit der Erweiterung der bKV geht das Unternehmen nun einen Schritt weiter. „Wir stärken damit unsere Mitarbeitenden und verbessern zugleich unsere Attraktivität als Arbeitgeber, mit dem Ziel, Fachkräfte zu binden und neue zu gewinnen“, sagt Christoph Schlegel.

Über die Georg Schlegel GmbH & Co. KG

Der Name GEORG SCHLEGEL steht für Innovation, Qualität und Design. 1945 gegründet, ist SCHLEGEL heute ein weltweit agierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, Vertriebsniederlassungen in Österreich, Singapur, China und den USA sowie Export in über 80 Ländern auf fünf Kontinenten. Die Kernkompetenzen: Entwicklung und Produktion von Befehlsgeräten, Meldeleuchten und Reihenklemmen. Erweitert wird das Produktportfolio mit Bussystemen, Gehäusen, Bedientableaus und Funktionsbausteinen. Einen hohen Anspruch bei der Entwicklung neuer Produkte stellt SCHLEGEL an das Design. Mehr als 100 nationale und internationale Awards bestätigen die hohe Designkompetenz des Unternehmens, darunter der iF Design Award, der Red Dot Award oder der German Design Award.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Georg Schlegel GmbH & Co. KG
Kapellenweg 4
88525 Dürmentingen
Telefon: +49 (7371) 502-0
Telefax: +49 (7371) 502-49
http://www.schlegel.biz

Ansprechpartner:
Bruno Jungwirth
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (7371) 502-412
Fax: +49 (7371) 502-13
E-Mail: bruno.jungwirth@schlegel.biz
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel