Mit einem klaren Ziel starten der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V und das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) die gemeinsame Langzeituntersuchung Motorradsicherheit LUMOS. Im Vordergrund steht dabei die Gewinnung zielführender Erkenntnisse für die Verkehrssicherheitsarbeit, um hier für eine Erhöhung der Motorradsicherheit kurz- und langfristig Lücken zu schließen.

Motorisierte Zweiräder bieten ein großes Potenzial als vernünftige und vergleichsweise ressourcenschonende Alternative im zukünftigen Mobilitätsmix. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags und dem Start der LangzeitUntersuchung MOtorradSicherheit (LUMOS) tragen der DVR und das ifz den über sieben Millionen motorisierten Zweirädern in Deutschland Rechnung, die im Alltag und auch in der Freizeit bewegt werden und deutlich an Bedeutung gewinnen.

Ziel ist es, das Sicherheitsbewusstsein und entsprechende Einstellungen von Roller- und Motorradfahrenden in Deutschland wiederkehrend im Intervall von vier Jahren systematisch zu untersuchen und Entwicklungen zu beobachten. Beide Parteien äußerten sich erfreut über den Beginn der Zusammenarbeit und die weiteren Aussichten auf fundierte Daten und faktenbasierte Insights für Verbesserungspotenziale im motorisierten Zweiradverkehr. Im Kern der fortlaufenden Forschungsreihe steht die Auswertung von Online-Umfragen für Maßnahmen zur Förderung sicherheitsbewussten Verhaltens im Straßenverkehr. Die ersten Ergebnisse werden im Frühjahr 2027 erwartet. Weitere Informationen gibt es hier.

DVR Forum im Juni

Auch das nächste DVR Forum dreht sich unter anderem um das Thema Motorradsicherheit. „Mit Sicherheit unterwegs – auf zwei Rädern durch Stadt und Land“ heißt es am 25. Juni 2026 in Berlin, wenn Expertinnen und Experten Präventionsmaßnahmen vorstellen und Anforderungen an Infrastrukturplanung, technische Standards motorisierter Zweiräder, Fahrräder und Lastenräder sowie Verhalten im Straßenverkehr diskutieren. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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