Die Darstellung und Ausübung von Gewalt in den Medien verändert sich. Gewalthaltige Bilder und Videos zirkulieren heute in Echtzeit über soziale Netzwerke und wirken dadurch häufig unmittelbarer. Plattformen fungieren dabei längst nicht mehr nur als Distributionsräume, sondern auch als Orte, an denen Gewalt selbst ausgeübt wird.

Die neue Ausgabe 1/2026 des Wissenschaftsmagazins mediendiskurs, herausgegeben von der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), widmet sich unter dem Titel Gewaltdimensionen diesen Entwicklungen. Der Schwerpunkt analysiert unterschiedliche Erscheinungsformen von Gewalt in Medien und nimmt aktuelle Dynamiken in den Blick – von der Verbreitung von Kriegsbildern in sozialen Netzwerken bis hin zu neuen Formen digitaler und verbaler Gewalt.

mediendiskurs erscheint zweimal jährlich und richtet sich an Fachöffentlichkeit, Medienpraxis und Wissenschaft. Alle Printausgaben sind auch online unter mediendiskurs.online abrufbar.

Arbeitsschwerpunkt der FSF in 2026

Der Themenkomplex „Gewaltdarstellungen und Gewaltkultivierung“ bildet zugleich einen zentralen Arbeitsschwerpunkt der FSF im Jahr 2026. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Gewalt insbesondere vor dem Hintergrund weltweit zunehmender Konflikte in audiovisuellen Formaten dargestellt wird und wie junge Zuschauerinnen und Zuschauer diese Darstellungen wahrnehmen. Auch das FSF-Kuratorium wird sich im Laufe des Jahres intensiv mit dieser Fragestellung befassen.

Über Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) e.V

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) e. V. ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung gemäß JMStV, die Rundfunk- und Telemedienanbieter bei der Umsetzung des Jugendmedienschutzes unterstützt. Neben der Inhaltebewertung und Altersfreigabe engagiert sie sich für Medienbildung, bietet Schulungen für Jugendschutzbeauftragte und fördert den gesellschaftlichen Diskurs zu Medienwirkung und -ethik, unter anderem durch Plattformen wie Medienradar und die Zeitschrift mediendiskurs.

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