Am 19. und 20. Mai kamen in Baden-Baden 175 Teilnehmende, 20 Aussteller sowie Vertreter:innen aus Industrie, Forschung und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Zukunftsthemen wie Chiplets, KI-gestützte Diagnostik, intelligente Sensorsysteme, Mikro- und Nanoelektronik sowie innovative Material- und Oberflächentechnologien.
Besonders prägend war erneut die offene und vertrauensvolle Atmosphäre der Veranstaltung. Viele langjährige Teilnehmende beschrieben die Clusterkonferenz als Ort, an dem Zusammenarbeit auf Augenhöhe entsteht. Gleichzeitig berichteten auch neue Gäste, wie schnell Gespräche entstanden und wie willkommen sie sich in der Community fühlten.
Das Motto „Collaborate to Innovate“ war während der gesamten Veranstaltung spürbar. Immer wieder entstanden direkt aus Gesprächen neue Ideen und konkrete Anknüpfungspunkte für Kooperationen. Wie schnell aus interdisziplinärer Zusammenarbeit Innovationen entstehen können, zeigte unter anderem die Session „Vom Netzwerk zum Impact“ von Dr. Robert Huber (VEGA Grieshaber) und Markus Klawitter (Fraunhofer ISE).
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Mikroelektronik und technologischer Souveränität. Beiträge von Swissbit, imec, IMS CHIPS, Fraunhofer IAF, Hahn-Schickard und Nokia verdeutlichten die strategische Bedeutung europäischer Chip-Technologien. Gleichzeitig wurde auf der Clusterkonferenz vielen Mitgliedern und Partnern erstmals umfassender die Landesinitiative Chip Connect BW vorgestellt, die von microTEC Südwest koordiniert wird. Dabei wurde deutlich, welche Rolle starke Netzwerke künftig für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit spielen werden.
Auch die Verbindung von Forschung, Anwendung und Unternehmertum spielte eine zentrale Rolle. Besonders eindrucksvoll zeigte das Prof. Natalie Garzorz-Stark von Dermagnostix in ihrer Gründungsstory „Molekulare Diagnostik made in Freiburg“. Der Vortrag machte deutlich, wie aus wissenschaftlicher Exzellenz, interdisziplinärer Zusammenarbeit und unternehmerischem Mut innovative Diagnostiklösungen mit internationalem Potenzial entstehen können.
Neben den Fachvorträgen boten Fachausstellung, Postersession und Workshops zahlreiche Möglichkeiten für persönlichen Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Young Talents.
„Die Clusterkonferenz zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig persönliche Netzwerke und Vertrauen für Innovationen sind. Besonders schön war in diesem Jahr zu sehen, wie schnell auch neue Teilnehmende Teil der Community geworden sind. Genau dieser offene Austausch zwischen Industrie, Forschung und jungen Talenten macht unser Netzwerk aus“,
Dr. Christine Neuy
Geschäftsführerin microTEC Südwest
Weitere Eindrücke und Fotos der Veranstaltung:
microTEC Südwest ist eines der führenden Kompetenznetzwerke für Mikrosystemtechnik in Europa und der zentrale Ansprechpartner für Innovationen in diesem Bereich. Mit über 100 Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik fördert der Spitzencluster interdisziplinäre Zusammenarbeit und unterstützt die Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Das Netzwerk setzt Schwerpunkte in den Bereichen Smart Health, Smart Production und nachhaltige Elektronik und engagiert sich aktiv in der Förderung von Start-ups und Forschungseinrichtungen.
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