Es gibt Künstler, die Bilder schaffen. Und es gibt Künstler, die Räume eröffnen. Räume für Erinnerung, Assoziation, Emotion und Reflexion. Bernd Luz gehört zu jener seltenen Kategorie von Künstlerpersönlichkeiten, deren Werk weit über das Sichtbare hinausweist. Seine Arbeiten sind keine bloßen Kompositionen – sie sind visuelle Resonanzräume, in denen Vergangenheit und Gegenwart, Popkultur und Poesie, Dynamik und Stille miteinander in Dialog treten.

Der international renommierte Künstler, Diplom-Designer und Autor hat sich mit seinem unverwechselbaren Stil einen festen Platz in der zeitgenössischen Kunstlandschaft erarbeitet. Seine Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, werden international ausgestellt und haben ihm weit über die Grenzen Deutschlands hinaus Anerkennung eingebracht. Doch trotz aller Erfolge ist Bernd Luz vor allem eines geblieben: ein unabhängiger Geist, der konsequent seinen eigenen Weg geht.

Kunst als kultureller Resonanzraum

Im Zentrum seines Schaffens steht die Idee, Bilder nicht als Abbild der Wirklichkeit zu verstehen, sondern als Orte der Begegnung – zwischen Erinnerungen und Erfahrungen, zwischen Geschichte und Gegenwart.

„Meine Kunst ist ein visueller Resonanzraum unserer Zeit. Ich nehme Facetten der Vergangenheit und Gegenwart auf, um sie in neuen, farbgewaltigen Kontexten zu arrangieren. So entsteht ein Mosaik, das nicht nur das Auge fängt, sondern Geschichten erzählt, die uns alle berühren.“

Diese Haltung prägt insbesondere seine unverwechselbaren Mediamix-Collagen. Ikonische Motive, kulturelle Symbole, historische Fragmente und zeitgenössische Bildwelten verschmelzen zu komplexen visuellen Erzählungen voller Energie und Bedeutung. Luz sammelt nicht nur Bilder – er verdichtet kulturelle Spuren zu neuen Zusammenhängen. Seine Werke laden dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und hinter der Oberfläche verborgene Geschichten freizulegen.

Dabei geht es ihm nie um Nostalgie. Vielmehr entstehen Bildräume, in denen Erinnerung lebendig wird und Gegenwart neue Perspektiven erhält.

Freiheit als künstlerisches Prinzip

Wer das Werk von Bernd Luz verstehen möchte, muss seine Haltung verstehen. Freiheit ist für ihn kein Schlagwort, sondern die Grundlage seines Denkens und Schaffens.

Konventionen betrachtet er nicht als Grenzen, sondern als Ausgangspunkte für neue Möglichkeiten. Diese Offenheit prägt seine gesamte künstlerische Praxis.

„Design gibt der Welt eine Struktur, aber erst die Kunst schenkt ihr die Seele und bricht die Regeln auf, um Raum für Emotionen zu schaffen.“

So arbeitet Bernd Luz nicht ausschließlich auf Leinwand. Seine Bildwelten entstehen ebenso auf Papier, Metall, Architekturflächen, Rennfahrzeugen oder Flugzeugen. Das Medium ist für ihn niemals Selbstzweck. Entscheidend ist die Idee, die emotionale Kraft eines Projekts und die Möglichkeit, neue Ausdrucksformen zu entdecken.

Diese kompromisslose Offenheit macht ihn seit Jahrzehnten zu einem Grenzgänger zwischen Kunst, Design und visueller Kommunikation.

Die Ästhetik der Bewegung

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Bernd Luz insbesondere durch seine außergewöhnlichen Arbeiten im Bereich der Automotive Art. Präsentationen bei Ferrari in Maranello, Bugatti in Molsheim, Mercedes-Benz in Stuttgart sowie am legendären Autodromo Nazionale Monza dokumentieren die internationale Wertschätzung seines Schaffens.

Doch seine Faszination für Automobile erschöpft sich nicht in technischer Perfektion oder ikonischem Design. Im Mittelpunkt steht vielmehr die emotionale Dimension von Bewegung.

„Ein Auto bewegt den Körper, aber ein Kunstwerk bewegt den Geist. Ich halte nicht das Blech fest, sondern die reine Energie der Bewegung.“

In seinen Arbeiten werden Fahrzeuge zu Metaphern für Freiheit, Aufbruch und menschliche Sehnsucht. Geschwindigkeit wird zu Rhythmus, Technik zu Emotion und Bewegung zu einer universellen Bildsprache.

Es sind Werke, die weit über das Motiv hinausreichen und die Dynamik des Lebens selbst sichtbar machen.

Zwischen Erzählung und Abstraktion

Neben seinen ikonischen Collagen bildet die abstrakte Malerei einen wesentlichen Schwerpunkt seines Schaffens. Hier löst sich die Erzählung zugunsten einer unmittelbaren emotionalen Erfahrung auf.

Natur, Literatur, Atmosphäre, Musik und persönliche Eindrücke fließen in Werke ein, die nicht erklären wollen, sondern berühren. Es entstehen Bildräume voller Tiefe, Offenheit und Intensität, die den Betrachter zur eigenen Interpretation einladen.

Ob gegenständlich oder abstrakt – stets bleibt die Handschrift von Bernd Luz unverkennbar: kraftvolle Farbigkeit, kompositorische Präzision und eine besondere Sensibilität für emotionale Resonanz.

Ein Leben jenseits vorgezeichneter Wege

Auch sein Lebensweg spiegelt jene Unabhängigkeit wider, die sein Werk prägt. Nach einer Ausbildung zum Chirurgiemechaniker studierte Bernd Luz Design an der Fachhochschule Konstanz und schloss als Diplom-Designer ab. Bereits früh beschäftigte er sich intensiv mit dem Medium Film und wurde für seine Produktionen mehrfach ausgezeichnet.

Mit der Gründung seiner Agentur „revoLUZion – Kunst und Design“ in Deutschland und der Schweiz entwickelte er sich zu einem gefragten Gestalter. Mehr als 600 Logos für Unternehmen und öffentliche Institutionen entstanden unter seiner kreativen Leitung. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen würdigten seine gestalterische Arbeit.

Parallel dazu entwickelte sich seine künstlerische Karriere kontinuierlich weiter. Heute umfasst sein Werk mehr als einhundert Ausstellungen im In- und Ausland. Kunstbücher, internationale Publikationen sowie erfolgreiche Pop-Art-Kalender dokumentieren die beeindruckende Bandbreite seines Schaffens.

Mehr als ein Kunstwerk

Wer ein Werk von Bernd Luz erwirbt, erwirbt weit mehr als Farbe auf Leinwand, Papier oder Metall. Er erwirbt einen Teil einer künstlerischen Haltung. Einen Ausdruck gelebter Freiheit. Eine Einladung, die Welt mit offenen Augen zu betrachten und gewohnte Perspektiven zu hinterfragen.

Die Arbeiten von Bernd Luz stehen für den Mut, eigene Wege zu gehen, für die Kraft der Imagination und für die Überzeugung, dass Kreativität dort beginnt, wo Konventionen ihre Selbstverständlichkeit verlieren.

In einer Zeit zunehmender Vereinfachung und Beschleunigung schafft Bernd Luz Werke von bemerkenswerter Tiefe. Sie berühren, inspirieren und eröffnen neue Blickwinkel auf unsere Gegenwart.

Seine Kunst ist kein Kommentar aus der Distanz.

Sie ist ein visueller Resonanzraum, in dem sich die Geschichten unserer Zeit spiegeln – vielschichtig, leidenschaftlich und zutiefst menschlich.

Vita

• erster Atemzug 1966 in Rottweil

• lebt in Süddeutschland zwischen Stuttgart und Zürich

• bereits in sehr jungen Jahren Arbeiten in Öl und Acryl, Comics und Zeichentrick

• drehte bereits in seiner Jugend viele Filme

• viele Filmpreise, u.a. erster Platz bei den Schweizer Jugendfilmtagen 1986

• 1984 Verkauf des Senderechtes eines Filmes an den SRG

• Abitur 1986 (Technisches Gymnasium Tuttlingen)

• Studium Foto-Design in Ravensburg

• Technische Ausbildung zum Chirurgiemechaniker

• Designstudium an der Fachhochschule Konstanz, Abschluss Diplom-Designer

• selbständig mit revoLUZion – Grafik und Design (Deuschland und Schweiz), über 600 Signets

• viele Auflandsaufenthalte, vorwiegend in USA

• verschiedene Lehrtätigkeiten u. Workshops

• Vorträge an der Academy of Art in San Francisco sowie verschiedenen Bildungseinrichtungen

• eine Vielzahl an Designpreisen

• viele Veröffentlichungen in internationalen Designbestenbüchern

• weltweit über 100 Ausstellungen in den letzten Jahren

Über FaktorKunst

BERND LUZ – ZUM KÜNSTLER

Der süddeutsche Künstler und diplomierte Designer Bernd Luz zählt mittlerweile zu den wichtigsten zeitgenössischen PopArt-Künstlern. Seine Werke finden sich weltweit in Galerien und Museen, selbst in Nationalmuseen.

Er ist Autor mehrerer Kunstbücher. Es gibt zahlreiche internationale TV-Berichte über ihn.

Auszug aus den letzten Ausstellungen:
Museo Ferrari Maranello, Museo Mille Miglia, Bugatti, Frankreich, FC Bayern München Säbener Straße, München, Hockenheimring, Vaduz Liechtenstein, Katharinenpalast, St. Petersburg, Nationalmuseum von Kasachstan und viele Weitere.

KURZE FAKTEN
> geboren 1966 in Rottweil
> lebt und arbeitet im baden-Württembergischen Kreis Tuttlingen und in Schaffhausen in der Schweiz
> international TV-Berichte
> Bilder in Nationalmuseen und Museen weltweit
> Autor von Kunstbüchern und Kunst-Kalendern
> Vielzahl an Berichten in Automobil- und Kunstjournalen
> Campagnolo-ArtBike und BMW Custom-ArtCar
> zahlreiche Designpreise
> viele Veröffentlichungen in internationalen Designbüchern
> im deutschen, englischen und russischen Wikipedia

Über 100 Ausstellungen in den letzten 6 Jahren

> Katharinenpalast St. Petersburg, Russland
> FC Bayern München, Säbener Straße, München, Büroausstattung mit PopArts
> 125 Jahre VfB Stuttgart, Mercedes Benz Arena, Stuttgart
> mehrere Ausstellungen im Nationalmuseum von Kasachstan
> 110 Jahre Bugatti (Frankreich)
> Museo Ferrari Maranello
> Le Mans History, Automuseum Volkswagen, Wolfsburg
> Ausstellung im weltgrößten Automobilmuseum (Frankreich)
> Größtes deutsches Zweiradmuseum (in Neckarsulm)
> Ausstellung parallel zu Warhol (MAC-Museum Singen)

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