Im Anschluss hält Prof. Dr. Andreas Büscher (Hochschule Osnabrück) einen Vortrag zum Thema „Wenn Angehörige Pflegebedürftigkeit zuhause bewältigen – aktuelle Herausforderungen und Unterstützungsangebote“.Einer der Höhepunkte wird eine Autoren-Lesung am Eröffnungstag: Ein jung an Alzheimer erkrankter Familienvater, eine pflegende Ehefrau eines an Frontotemporaler Demenz (FTD) erkrankten Mannes und eine Dame, die einen Podcast zusammen mit einer an Demenz erkrankten Frau produziert hat und diese durch den Alltag begleitet. Für den zweiten Kongresstag ist eine Live-Aufzeichnung für eine neue Folge des Demenz-Podcast geplant. Der Demenz-Podcast wird seit 2019 in Kooperation mit dem medhochzwei Verlag, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und Radiojournalistin Christine Schön in bereits 81 Folgen zu verschiedenen Demenz-Themen aufgelegt.
Darüber hinaus vergibt die DAlzG im Rahmen des Kongresses ihre mit 50.000 Euro dotierte Forschungsförderung 2026, sowie weitere 200.000 Euro für die Grundlagenforschung, die von der Förderstiftung Dierichs zur Verfügung gestellt werden.
Der zweitägige Kongress umfasst 17 Symposien, in denen ein breites Themenspektrum behandelt wird: Es gibt Vorträge zu Demenzerkrankungen in jüngerem Alter, Beiträge zur frühzeitigen Diagnosestellung, über digitale Technik, über neue Wohn- und Versorgungsformen sowie über neue Antikörpertherapien. Therapeutische Ansätze, Strategien in Bund und Ländern sowie viele weitere Themen laden zur Diskussion und zum Austausch ein. Sieben Workshops runden das Programm ab.
„Das Programm des 13. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft bietet viele Vorschläge und Ansätze, wie wir die Zukunft zusammen so gestalten, dass wir alle – ob mit oder ohne Demenz – sie gerne erleben möchten," so Swen Staack, 1. Vorsitzender der DAlzG. „Wir freuen uns sehr, dass so viele hervorragende Referentinnen und Referenten ihre Erfahrungen und Ideen einbringen und darüber mit den Teilnehmenden vor Ort in den Austausch gehen werden.“
Die Schirmherrschaft über den Kongress haben Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Petra Benn-Grimme, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Der Kongress wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert und medial von unseren Medienpartnern demenzworld, Friedrich Verlag, medhochzwei Verlag und mgo Fachverlage unterstützt.
Weitere Informationen zum Kongress
Alle Informationen zum Kongress (Programm, Organisation, Anmeldung) finden Sie auf der Kongressseite www.demenz-kongress.de.
Frühbuchertarif
Besucherinnen und Besucher können ihre Tickets bis zum 20. August 2026 zum ermäßigten Beitrag buchen.
Akkreditierung von Medienvertreterinnen und -vertretern
Bitte per E-Mail an die Kongressorganisation
demenz-kongress@kukm.de mit folgenden Angaben:
- Vor- und Nachname
- Name und Art des Mediums (Radio, Print, TV, Internet)
- Büro- bzw. Redaktionsanschrift
- Kopie des Presseausweises (nach Richtlinien der Innenministerkonferenz)
Informationen zum Kongress
Alle Informationen zum Kongress (Programm, Organisation, Registrierung, Akkreditierung) finden Sie auf der Kongressseite www.demenz-kongress.de.
Kongressorganisation:
Kongress- und Kulturmanagement GmbH
Annett Loß
Rießnerstraße 12 B
99427 Weimar
Tel: 03643 – 246 81 26
E-Mail: annett.loss@kukm.de
www.kukm.de
Hintergrund
In Deutschland leben heute etwa 1,8 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Etwa zwei Drittel davon werden in der häuslichen Umgebung von Angehörigen betreut und gepflegt. Jährlich erkranken rund 400.000 Menschen neu. Ungefähr 60 Prozent davon haben eine Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzerkrankten wird bis 2050 auf 2,3 bis 2,7 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz. Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von rund 130 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft ist als Interessenvertreterin von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen im Lobbyregister des Deutschen Bundestags eingetragen und hat sich dem dafür geltenden Verhaltenskodex verpflichtet.
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Keithstraße 41
10787 Berlin
Telefon: +49 (30) 2593795-0
Telefax: +49 (30) 2593795-29
https://www.deutsche-alzheimer.de/
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