Unser Ziel, neue Segelreviere kennenzulernen, hat ein kleines Juwel zutage gefördert: den Edersee-Cup der J22. Der Eder-Stausee, tourismuswirksam auch „The Blue Snake“ genannt, ist eingebettet in eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft. Er hatte bereits im Frühsommer einen Teil seiner Füllmenge verloren, sodass die Steganlage nur über recht steile Treppen zu erreichen war und der Kran eine fast schon abenteuerliche Hubhöhe bewältigen musste.

Nach dem Kranen in Rehbach am Freitag ging es im Schleppverband zur „Endstation“, dem Clubhaus in Bringhausen.

„Endstation“? Nicht im Entferntesten! In einer besonders familiären Atmosphäre wurden wir bereits am Vorabend der Regatta herzlich aufgenommen. Die Regatta selbst war ebenfalls hervorragend organisiert: Fünf Wettfahrten konnten am Wochenende wie geplant gesegelt werden.

Jeweils zur Mittagszeit setzte eine angenehme Thermik ein, die es trotz der großen Hitze ermöglichte, das Programm vollständig durchzuführen. Besonderer Respekt gilt dabei der Wettfahrtleitung, die bei sengender Sonne und Temperaturen von bis zu 37 Grad standhaft auf den Booten ausharrte. Ein absolutes Must-have waren natürlich die Badesachen!

Die Segelbedingungen auf dem See erwiesen sich als durchaus anspruchsvoll. Als Alstersegler sind wir jedoch mit drehenden Windverhältnissen bestens vertraut – ein Vorteil, der uns auf diesem Revier zugutekam.

Am Samstagabend, zur Halbzeit der Regatta, trafen sich alle im Clubhaus zu einem deftigen Schnitzelessen mit Seeblick. Ein echtes Highlight! Am Sonntag, nachdem die Tonnen eingeholt worden waren, ließen wir am Steg ein schönes Wochenende ausklingen und wurden anschließend ganz unkompliziert zurück zum Kran geschleppt.

Herzlichen Dank an unsere engagierten Gastgeber!

Wir können allen nur empfehlen, im nächsten Jahr mit uns an den Edersee zu fahren – zu einer Veranstaltung, die deutlich höhere Meldezahlen verdient hätte und sich hervorragend mit einem Kurzurlaub verbinden lässt.

Andi, Silke und Harald
Team JOLA

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