So wird der Chip bei deinem Hund eingesetzt
Beim Chip handelt es sich um einen Mikrochip mit einer Größe von rund 12 x 2 Millimetern. Der Chip wird im Welpenalter oberhalb der Schulter im Bereich der linken Nackenhälfte eingesetzt. Zum Einsetzen verwendet der Tierarzt eine dickere Kanüle. Der Schmerz ähnelt dem einer Impfung und dauert nur kurz an. Da der Chip lediglich unter die Haut implantiert wird, verwächst er im Laufe der Zeit mit dem Gewebe.
Die Kosten für das Einsetzen des Chips und den Chip selbst sind durch die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) geregelt. Je nach Komplexität kann die „Behandlung“ bis zum dreifachen Satz abgerechnet werden. Das Modell des Chips wirkt sich auch auf den Preis aus. Insgesamt können die Kosten fürs Chippen zwischen 40 bis 60 Euro betragen.
So funktioniert der Chip bei deinem Hund
Als RFID-Mikrochip gilt der Transponder bei deinem Hund als fälschungssicher. Anders als ein GPS-Gerät sendet er keine Signale und gibt auch keine Strahlung ab. Der Chip kann also nicht fremdgeortet werden. Er kann weder verblassen noch verloren gehen, was bei einer Tätowierung oder einem Adressanhänger der Fall sein könnte. Der Mikrochip kann nur mit einem bestimmten Lesegerät ausgelesen werden.
Welche Informationen sind auf dem Hundechip gespeichert?
Der Chip selbst bewahrt nur eine einzige Information: die 15-stellige Identifikationsnummer. Nachdem der Chip eingesetzt wurde, muss aus diesem Grund eine Registrierung erfolgen. Dabei kannst du die Stelle der Registrierung frei wählen. Derzeit gibt es insgesamt 3 Registrierungsstellen.
- Deutsches Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes (FINDEX): Registrierung kostenlos
- Tierregister des TASSO e.V.: Registrierung kostenlos
- IFTA /Internationale Zentrale Tierregistrierung: Registrierung gegen eine Gebühr von 29,91 EUR brutto
Die Mehrzahl der Tierheime, Ärzte oder Züchter registrieren die Tiere direkt nach dem Chippen. In diesem Fall musst du dich um nichts kümmern. In einigen Fällen musst du jedoch die Registrierung selbst vornehmen. Per Post erhältst du alle notwendigen Informationen und in den meisten Fällen auch einen entsprechenden Anhänger für das Halsband oder Geschirr deines Hundes.
Gibt es in Deutschland eine Chippflicht?
Eine generelle Chippflicht gibt es in Deutschland nicht. Jedes Bundesland regelt das Chippen von Hunden über das jeweilige Hundegesetz für sich. Thüringen, Berlin und Hamburg schreiben die Chippflicht beispielsweise vor, während Schleswig-Holstein und Hessen den Mikrochip lediglich für „gefährliche Rassen“ fordern.
Bei Reisen ins Ausland innerhalb der EU gilt jedoch die Chip-Pflicht! Ansonsten gelten für die einzelnen Bundesländer folgende Regeln.
- Baden-Württemberg: Tätowierung reicht bei den meisten Hunderassen aus. Chip-Pflicht gilt ausschließlich für „gefährliche“ Hunderassen.
- Bayern: Tätowierung reicht aus, kein Chip erforderlich.
- Berlin: Chippflicht für alle Hunderassen.
- Brandenburg: Chippflicht für alle Hunderassen ab Widerrist von 40 Zentimetern oder einem Gewicht von 20 Kilo.
- Bremen: Chippflicht für alle als „gefährlich“ eingestufte Hunderassen.
- Hamburg: Chippflicht für alle Hunde ab dem 3. Lebensmonat.
- Hessen: Chippflicht für alle als „gefährlich“ eingestufte Hunderassen.
- Mecklenburg-Vorpommern: Chippflicht für alle als „gefährlich“ eingestufte Hunderassen. Alternativ werden auch noch tätowierte Zuchtregister-Nummern anerkannt.
- Niedersachsen: Chippflicht für alle Hunde ab dem 6. Lebensmonat.
- Nordrhein-Westfalen: Chippflicht für alle als „gefährlich“ eingestufte Hunderassen, die den 3. Lebensmonat überschritten haben.
- Rheinland-Pfalz: Chippflicht für alle als „gefährlich“ eingestufte Hunderassen (Listenhunde).
- Saarland: Chippflicht für alle als „gefährlich“ eingestufte Hunderassen der saarländischen Liste.
- Sachsen: Keine Kennzeichnungspflicht.
- Sachsen-Anhalt: Chippflicht für alle als „gefährlich“ eingestufte Hunderassen, die den 6. Lebensmonat überschritten haben.
- Schleswig-Holstein: Chippflicht für alle Hunde ab dem 3. Lebensmonat.
- Thüringen: Chippflicht für alle Hunde. Chippen darf nur der Tierarzt.
Die Emmi Ultrasonic mit Sitz in Deutschland hat sich auf Entwicklung, Herstellung und den weltweiten Vertrieb von innovativen Ultraschallgeräten- und verfahren spezialisiert. Die patentierten emmi-Ultraschall-Produkte zeichnen sich u.a. durch extrem miniaturisierte Ultraschall-Chips und technologische Innovationen aus, die seit 2008 für die Reinigung, Prophylaxe und Therapie im oralen und dermatologischen Bereich eingesetzt werden.
Die Gesellschaften der emmi ultrasonic Unternehmen gehören mehrheitlich zur EMAG AG GROUP, Mörfelden-Walldorf (Germany) und beschäftigen sich ausschließlich im Bereich Gesundheit-Schönheit-Wellness. Sie beschäftigen sich seit 2005 mit der Entwicklung neuer, revolutionärer Ultraschalltechnologien für die Mundhygiene und Zahnreinigung. Die Grundlagen dieser Innovation stammen unter anderem aus den umfangreichen Erfahrungen der Unternehmensgruppe in den Bereichen von Ultraschallreinigungsgeräten in Krankenhäusern, Motorenreinigung im Rennsport u.a. Ferrari, in der Industrie bei Ford Automobile sowie Triebwerksreinigungsbäder in der Luftfahrt z.B. Lufthansa und Air France.
Das Ziel der Unternehmengruppe ist es, durch innovative Technologien und Produkte mit Ultraschall die Lebensqualität aller Menschen zu verbessern und deren Anwendung durch jedermann zu Hause zu ermöglichen. Ständige Anstrengungen der Unternehmensgruppe im Bereich Forschung & Entwicklung führen zu immer mehr neuen, innovativen Anwendungen von Ultraschall für Gesundheit und Schönheit, die die Lebensqualität der Menschen deutlich verbessern. Die Möglichkeiten des Einsatzes von Ultraschall in diesen Bereichen stehen erst am Anfang und werden in der näheren und ferneren Zukunft noch für viele Überraschungen sorgen.
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