Diese gemeinsame Haltung prägt die Destination bis heute. Ein Dorf, das von seinen Bewohnerinnen und Bewohnern geschätzt werde, werde auch von Gästen geschätzt, ist Gilardi überzeugt. Sauberkeit, Sicherheit, hohe Servicequalität und die Liebe zum Detail seien Werte, die sowohl der Bevölkerung als auch den Besucherinnen und Besuchern zugutekämen.
Trotz seiner internationalen Bekanntheit hat Ascona sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Mit viel Arbeit, Leidenschaft und Engagement sei es gelungen, die Geschichte des Dorfes lebendig zu halten: vom Monte Verità über das historische Ortsbild bis hin zur kulturellen Identität. Gleichzeitig tragen internationale Veranstaltungen wie JazzAscona oder classicAscona dazu bei, den Namen Ascona weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen.
Neben Kultur und Veranstaltungen sieht Gilardi die Natur als einen der grössten Trümpfe der Destination. Wassersport auf dem Lago Maggiore, Wanderungen, Mountainbike-Touren, Golf oder Ausflüge in die Täler der Region ermöglichen authentische Naturerlebnisse während des ganzen Jahres. «Wer nach Ascona kommt, entdeckt nicht nur das Dorf selbst, sondern eine ganze Region voller Möglichkeiten.»
Auch für die Zukunft setzt Ascona auf Qualität statt Quantität. Ziel sei es, Besucherinnen und Besucher für mehrere Tage zu begeistern, damit sie genügend Zeit haben, die Vielfalt der Destination und der gesamten Region zu entdecken. «Wir möchten Erlebnisse schaffen, die in Erinnerung bleiben.»
Mit Blick auf den diesjährigen Wettbewerb richtet Gilardi seine besten Wünsche an Bosco Gurin, das zu den sechs Finalisten des Wettbewerbs «Schweizer Dorf des Jahres 2026» gehört. Bereits die Wahl unter die Finalisten sei ein Grund, stolz zu sein. Wenn es gelinge, die ganze Region zu mobilisieren, habe Bosco Gurin beste Chancen, Schweizer Dorf des Jahres zu werden. Ein Erfolg wäre laut Gilardi nicht nur für das Dorf selbst wichtig, sondern für das ganze Tessin und würde das positive Image des Kantons weiter stärken.
Die öffentliche Abstimmung läuft noch bis Sonntag, 26. Juli 2026. Wer Bosco Gurin unterstützen möchte, kann seine Stimme online im Wettbewerb der Schweizer Illustrierten und von L’illustré abgeben.
Bosco Gurin im Rampenlicht – und der Staffelstab bleibt im Tessin.
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