Am 16.07. ab 15 Uhr präsentieren die Absolvent*innen des fünften Jahrgangs des Masterstudiengangs »Digital Narratives« ihre inspirierenden Abschlussprojekte – darunter VR-Experiences, Games, eine digitale Performance, ein interaktiver Film sowie eine interaktive Graphic Novel. Auch inhaltlich greifen die Masterprojekte ein breites Spektrum an Themen auf – von den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf künstlerische Praxis und Identität über Neurodivergenz und psychische Gesundheit bis hin zu Fragen von Tod, Erinnerung, Migration und kultureller Identität. Allen Projekten gemeinsam ist eine wissenschaftliche Forschungskomponente. Die Prototypen der Masterprojekte werden ausgestellt und können im Anschluss an die Präsentation getestet werden.
Nähere Informationen zu den Abschlussprojekten und ihren Macher*innen unter: www.filmschule.de
Den Auftakt der Abschlusspräsentation machen zwei Keynotes: »Why VR? Storytelling, Technology, and my Creative Process« von Naima Karim und »The Seduction of Multisensory Storytelling« von Prof. Toby Heys. Die Künstlerin Naima Karim wurde für ihre VR-Experiences mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Ihre interaktive VR-Experience »Mirage« feierte Premiere bei den Int. Filmfestspielen Venedig 2025 und gewann den Best #Experience Award bei Laval Virtual 2026 in Frankreich.
Toby Heys ist Professor für Digital Media an der School of Digital Arts (SODA) der Manchester Metropolitan University, UK. Seine jüngsten Arbeiten konzentrieren sich auf die akustischen, haptischen und interaktiven Elemente immersiver Experiences.
Im Mittelpunkt des internationalen Masterstudiengangs Digital Narratives steht die kritische Auseinandersetzung und das Experimentieren mit Erzähl- und Produktionstechniken für digitale Medien. Medienschaffende und junge Kreative erlernen die notwendigen theoretischen und praktischen Fähigkeiten, um sich kritisch mit digitalen Medien auseinanderzusetzen, mit verschiedenen Formaten zu experimentieren und eigene digitale Erzählprojekte zu entwickeln und zu produzieren. Mit einem besonderen Schwerpunkt auf immersiven Technologien, interaktivem Storytelling und den Auswirkungen von KI auf die Medienproduktion bildet das Programm kreative Geschichtenerzähler*innen aus, die die Erzählmethoden und Produktions-techniken der neuen digitalen Medien beherrschen, um erfolgreich innovative Medienformate zu entwickeln – wie AR- und VR-Experiences, Webserien, Apps, interaktive Graphic Novels und KI-gestützte Anwendungen. Der nächste Jahrgang startet zum Wintersemester 2026/27.
Mehr Infos unter www.filmschule.de
Im Jahr 2000 gegründet, gehört die ifs Internationale Filmschule Köln heute zu den führenden Ausbildungsstätten für Film und Bewegtbild in Deutschland. Sie versteht sich als zentrale, international ausgerichtete Aus- und Weiterbildungseinrichtung für die audiovisuelle Medienbranche. Ihr Ziel ist es, Film- und Medienschaffenden in enger Verschränkung von Theorie und Praxis eine hochwertige, zukunftsorientierte Ausbildung zu bieten. Der Sitz am Film- und Medienstandort Köln prägt in besonderem Maße ihren Anspruch der Branchennähe. Gesellschafterin der ifs ist die Film- und Medienstiftung NRW. Die Studiengänge werden in Kooperation mit der TH Köln angeboten.
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