Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Industrie, Wirtschaft und Verbänden nutzten das Event, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um digitale Datenräume und Manufacturing-X als Initiative für den sicheren Datenaustausch in der Industrie zu informieren. Der Digitale Produktpass ermöglicht es Unternehmen, Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus transparent, standardisiert und unternehmensübergreifend bereitzustellen und schafft damit die Grundlage für einen effizienteren Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette.
Als Co-Gastgeber präsentierte GEMÜ anhand konkreter Anwendungen, wie digitale Datenräume und der Digitale Produktpass bereits heute in der industriellen Praxis genutzt werden. Ein Parcours mit verschiedenen Anwendungen, KI-gestützten Lösungen und einem Messemodell eines Bioreaktors machte die vorgestellten Konzepte greifbar. An dem Messemodell demonstrierte GEMÜ praxisnah, wie die Asset-Management-Software CONEXO die Wartung digital unterstützt. Ein Workshop vermittelte darüber hinaus konkrete Schritte für den Einstieg in den unternehmensübergreifenden Datenaustausch.
„Die Veranstaltung bot eine sehr gute Gelegenheit für einen offenen Austausch und beantwortete zahlreiche Fragen aus der Praxis. Sie hat aber auch deutlich gemacht, dass der Wissensstand zum Digitalen Produktpass in den Unternehmen teils sehr unterschiedlich ist. Aktuell geht es vor allem darum, Orientierung zu schaffen und die Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Der Einstieg gelingt am besten über konkrete Anwendungsfälle, einen praxisnahen Austausch und den Mut, einfach zu starten,“ sagt Simon Stadtmüller, Senior Product Owner, Digital Business Transformation bei GEMÜ.
Mit der gemeinsamen Veranstaltung unterstrichen GEMÜ, die IHK Heilbronn-Franken und der VDMA die Bedeutung eines praxisnahen Zugangs zu digitalen Datenräumen und dem Digitalen Produktpass für die Vernetzung der Industrie. Der intensive Austausch machte deutlich, dass das Thema zunehmend an Relevanz gewinnt, gleichzeitig aber weiterhin ein hoher Informationsbedarf besteht. Außerdem zeigte sich: Praxisnahe Beispiele und der Austausch zwischen Unternehmen, Verbänden und Institutionen sind entscheidend, um den sicheren Datenaustausch in der Industrie erfolgreich voranzubringen.
Die GEMÜ Gruppe entwickelt und produziert Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. In der sterilen Prozesstechnik zählt das Unternehmen zu den Weltmarktführern. GEMÜ Produkte kommen in zahlreichen Branchen zum Einsatz – von der Pharma- und Biotechnologie über die Lebensmittelproduktion bis hin zu Industrie und Halbleiterfertigung. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen weltweit einen Umsatz von über 500 Millionen Euro. Die GEMÜ Gruppe beschäftigt über 2.500 Mitarbeitende und fertigt an acht Standorten weltweit. Das Unternehmen steuert den globalen Vertrieb über 25 Tochtergesellschaften sowie lokale Partner und ist so in mehr als 50 Ländern präsent vor Ort. Geführt wird die international aufgestellte Unternehmensgruppe von Gert Müller als CEO und Managing Partner, zusammen mit den Geschäftsführern der GEMÜ Gruppe Stephan Müller (CFO), Matthias Fick (COO) und Stephan Gehrig (CSMO). Mit kundenfokussierten digitalen Services und technologischer Agilität setzt die GEMÜ Gruppe Maßstäbe in der Prozessautomatisierung. Ob für Medienflüsse, höchste Hygienestandards oder individuelle Anwendungen – die Kundenlösungen sind passgenau, prozesssicher und einsatzbereit.
Weitere Informationen finden Sie unter gemu-group.com.
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