.

  • Sommer 1966: Die dritte, völlig neu konstruierte Rekord-Generation geht an den Start
  • Variantenvielfalt: Als zwei- und viertürige Limousine, Coupé, drei- und fünftüriger Caravan sowie Sport-Cabriolet
  • Legendär: Spezialtourenwagen „Schwarze Witwe“ von 1968 auf Rekord C-Basis
  • Millionär: Rekord C erster Opel mit mehr als einer Million produzierter Einheiten
  • Frühjahr 2026: Die Toten Hosen machen den Rekord C Caravan zum Motiv auf ihrem Album „Trink aus! Wir müssen gehen“
  • Moderne Antriebsvielfalt heute: Neuer Opel Astra wahlweise batterie-elektrisch, als Plug-in-Hybrid, Hybrid oder effizienter Verbrenner

Kombinierte Werte für Opel Astra Electric und Astra Sports Tourer Electric gem. WLTP1: Energieverbrauch 15,3-15,8 kWh/100 km, CO2-Emission 0 g/km; CO2-Klasse: A.

Kombinierte Werte für Opel Astra Plug-in-Hybrid und Opel Astra Sports Tourer Plug-in-Hybrid gem. WLTP1: Energieverbrauch gewichtet 12,6-13,0 kWh Strom/100 km plus 2,2-2,3 l Benzin/100 km; CO2-Emission 49-53 g/km; CO2-Klasse B. Bei entladener Batterie: Kraftstoffverbrauch 5,4-5,6 l/100 km; CO2-Klasse D.

Kombinierte Werte für Opel Astra Hybrid und Astra Sports Tourer Hybrid gem. WLTP1: Kraftstoffverbrauch 4,9-5,1 l/100 km, CO2-Emission 109-114 g/km; CO2-Klasse: C.

Kombinierte Werte für Opel Astra 1.5 Diesel und Astra Sports Tourer 1.5 Diesel gem. WLTP1: Kraftstoffverbrauch 4,9-5,1 l/100 km, CO2-Emission 130-134 g/km; CO2-Klasse: D.

„So geht made in Germany“. Die Kampagne zum neuen Opel Astra zeigt, was moderne deutsche Ingenieurskunst auszeichnet: emotionales Design, höchste Präzision und kompromisslose Qualität. All diese Werte trägt der Bestseller aus Rüsselsheim in sich – gepaart mit viel Komfort und Flexibilität zu bezahlbaren Preisen.

Was heute für viele der Astra ist, stellte in den 1960er Jahren der Opel Rekord dar. 1963 startete der Rekord A als Mittelklassemodell für alle, leicht überarbeitet und mit neuen Motoren folgte 1965 der Rekord B. Und schon ein Jahr darauf – vor genau 60 Jahren – präsentierte der Hersteller den Opel Rekord C. Die dritte Rekord-Generation stellte dabei fast schon eine „Neuerfindung“ der Baureihe dar. Sie war von Grund auf neukonstruiert, steigerte den Komfort und kam mit innovativen Features sowie Karosserievarianten, die Autofahrerträume wahr werden ließen.

August 1966: Völlig neu konstruierter Opel Rekord C feiert Premiere

Premiere feiert der Rekord C im August 1966. Von Anbeginn glänzt er mit einer großen Variantenvielfalt. So ist er als zwei- und viertürige Limousine in Standard- und Luxusausführung genauso wie als drei- und fünftüriger Caravan erhältlich. Dazu kommt ein Lieferwagen und – als Star der neuen Baureihe wenige Monate später – das Coupé mit Fastback.

Unter der Haube des Rekord arbeiten moderne Vier- und Sechszylinder-CIH-Motoren mit einer im Zylinderkopf angeordneten Nockenwelle. Das Portfolio erstreckt sich über acht Triebwerke, die vom 1,5-Liter- bis zum 2,2-Liter-Antrieb Leistungen von 43 kW (58 PS) bis 78 kW (106 PS) bieten. „Maßgebend für die ungeheure Vielfalt“, so die Opel-Verantwortlichen damals, „ist einzig allein das Motiv: dem sparsamen Käufer bis zum sehr anspruchsvollen Interessenten seine individuellen Wünsche zu befriedigen.“

Technikinnovation: Rekord C mit Scheibenbremsen vorn und Schraubenfedern hinten

Schon die Einstiegsvarianten glänzen mit innovativen Features und Sicherheitsmerkmalen, die zur damaligen Zeit alles andere als selbstverständlich sind. Dazu zählt das moderne Fahrwerk des Rekord C: Vorne wurde die Spurweite von 1.325 auf 1.400 Millimeter vergrößert, eine bessere Dämpfung erhöht sowohl den Fahrkomfort als auch die Sicherheit. Die großen Veränderungen finden sich jedoch im Heck. So kommen bei der Hinterachse keine Blattfedern mehr zum Einsatz, sie wird nunmehr durch Schraubenfedern abgestützt und von Doppel-Längslenkern und einem Panhardstab geführt. Damit ist der Rekord C der erste Opel mit Schraubenfedern an der Hinterachse. Die vorn obligatorischen Stabilisatoren sind hinten optional verfügbar.

Dazu setzt der Rekord weitere Maßstäbe: Er ist das einzige Fahrzeug seiner Klasse, bei dem alle Varianten serienmäßig mit einem Zweikreisbremssystem ausgestattet sind und ein Bremskraftverstärker das rasche Verzögern des Fahrzeugs erleichtert. Für mehr Passagierkomfort sorgen neben den gewachsenen Längen- und Breitenmaßen im Innenraum außerdem Features wie das neue Heizungssystem, das es ermöglicht, „ungeheizte oder geheizte Frischluft sowie Mischluft, das heißt temperierte Frischluft, in den Wagen zu leiten. Der Fahrwind saugt die verbrauchte Innenluft durch die hinteren Luftaustrittsschlitze ab.“ Ein für damalige Verhältnisse höchst fortschrittliches System.

Träume werden wahr: Fastback-Coupé, Sprint, „Schwarze Witwe“ und Cabriolet

Sorgen Lieferwagen und Caravan dafür, dass – so der zeitgenössische Werbeprospekt – „sperriges Gerät und sogar Großmutters Gartenmöbel“ in das voluminöse Heckabteil passen, setzen die übrigen Karosserievarianten mit ihrem Design vor allem auf Dynamik.

So zum Beispiel das im Frühjahr 1967 eingeführte sportliche Rekord Coupé im Fastback-Stil, das zunächst als Spitzenmodell der Rekord-Reihe fungiert. Dabei handelt es sich laut der Rüsselsheimer Designer „nicht einfach um eine Rekord-Limousine mit hinten abgeschrägtem Dach, sondern um ein sportlich-schnittiges Automobil ganz eigener Prägung“. Da die seitlichen B-Säulen fehlen, entsteht ein luftiges Raumgefühl. Die Rekord-typische „Coke-Bottle“-Linienführung unterstreicht beim Coupé den dynamischen Auftritt besonders gelungen.

Im selben Jahr zieht Opel mit dem Rekord Sprint alle sportlichen Register: Mit Rallyestreifen und Zusatzscheinwerfern schon äußerlich ein Kraftpaket, zeigt der Zweitürer mit seinem 78 kW (106 PS) starken 1,9-Liter-Vierzylinder, was in ihm steckt: In 12,5 Sekunden spurtet er souverän von 0 auf 100 km/h und lässt so die meisten damaligen Fahrzeuge deutlich hinter sich.

Noch stärker wird 1968 nur noch die bis heute legendäre „Schwarze Witwe“. Dabei handelt es sich um einen Gruppe-5-Spezialtourenwagen auf Basis des Rekord 1900 S, den der motorsportbegeisterte Opel-Designer Anatol Lapine mit einigen Mitarbeitern seinerzeit ohne offizielles Wissen des Opel-Vorstands baut. Den Vierzylinder des glänzend schwarz lackierten Zweitürers frisieren die Techniker mit zwei Doppelvergasern auf 132 kW (180 PS) – die doppelte Leistung im Vergleich zur Serie. Zudem verstärken sie den Antriebsstrang und optimieren das Fahrwerk. Schon bei seinem zweiten Renneinsatz 1968 auf dem Hockenheimring schafft das Fahrzeug mit Erich Bitter am Steuer die schnellste Rundenzeit, gegen eine starke Porsche-Konkurrenz. Aber auch im Rallyesport wird der Rekord C erfolgreich eingesetzt, etwa vom schwedischen As Lille-Bror Nasenius, der in der Saison 1967 Vize-Europameister wird.

Die breite Angebotspalette an Serienmodellen wiederum rundet das exklusive viersitzige Rekord Sport-Cabriolet ab, das der Karosseriebaubetrieb Karl Deutsch aus Köln realisiert. Darüber hinaus stellt der Rekord C auch die Basis für den Opel Commodore A dar, der die Latte für sportliche Limousinen ab 1967 noch ein bisschen höherhängt. Der Commodore schlägt so die Brücke zwischen dem Rekord und den Flaggschiffen Opel Kapitän und Opel Admiral.

Echter Verkaufsschlager: Rekord C wird zum ersten „Opel-Millionär“

Mit seinem Design, seiner Vielfalt und seinen innovativen Technologien wird der Rekord C zum Verkaufsschlager. Bis zum Produktionsende im Dezember 1971 rollen mehr als 1,25 Millionen Rekord C vom Band. Damit durchbricht der Rekord C als erstes Modell der Marke die Millionengrenze und erzielt einen neuen Höchstwert bei den Mittelkasse-Modellen von Opel.

Eine besondere Rekord C-Anekdote: Zur Feier des zehnmillionsten Opel im September 1971 – also vor 55 Jahren – in Rüsselsheim überreicht das Unternehmen je einen Rekord C an die Vertreter der Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz – unter einer Bedingung: Jede Landesregierung soll ihren „zehnmillionsten Opel“ an eine regionale wohltätige Organisation spenden. Der nordrhein-westfälische Staatssekretär Heinz Truschkowski sagt der Arbeiter-Wohlfahrt „sein“ Fahrzeug zu. Der hessische Ministerpräsident Albert Osswald will den Rekord C Caravan dem Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung stellen – ebenso wie der damalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz – ein gewisser Helmut Kohl, der schließlich von 1982 bis 1998 als Bundeskanzler die Geschicke der Bundesrepublik Deutschland lenken soll.

Der Rekord C wird so ab Ende der 1960er Jahre zum Auto, das bis heute für Freiheit, Freundschaft und viele Erinnerungen steht. Zu besonderen Ehren haben ihn auch Die Toten Hosen erhoben. Schon auf dem Cover ihres Debütalbums „Opel Gang“ ist 1983 ein Rekord C Caravan zu sehen. Da war für die Punkrocker mit Kultstatus auch 2026 – 43 Jahre später – klar: Frei nach dem Motto „An einem Wagen wie diesem“ muss so einer auch auf das Cover ihres letzten regulären Studioalbums „Trink aus! Wir müssen gehen“. Auf diese Weise schließt sich der Kreis zwischen Opel und der legendären Punkrock-Band, die noch bis zum September auf großer Tour ist.

Leistung mit Verantwortung: Die neuen Opel Astra und Astra Sports Tourer

Leistung und Design, die Emotionen wecken – dafür steht heute der Kompaktklasse-Bestseller Opel Astra, der sich mit einer Fahrzeuglänge von 4,37 respektive 4,64 Meter in den Größenverhältnissen des damaligen Mittelklassemodells Rekord bewegt. Hinter der klaren, dynamischen Linienführung steckt ein Raumkonzept, das keine Kompromisse eingeht. Mit einer Ladefläche von jeweils über einem Meter Länge und Breite sowie bis zu 1.634 Liter Gepäckraumvolumen bietet der Kombi großzügigen Platz für alles, was den Alltag begleitet.

Sicherheit und Komfort stehen dabei stets an erster Stelle: So definiert Opel mit dem adaptiven, blendfreien Intelli-Lux HD Licht der jüngsten Generation – mit über 50.000 Pixeln und dynamischen Lichtanimationen – die Maßstäbe im Segment neu. Ergänzt wird dies durch Features wie die serienmäßigen Intelli-Sitze, die sich durch eine spezielle mittig in der Sitzfläche verlaufende Vertiefung auszeichnen, den Druck auf das Steißbein verringern und so das Wohlbefinden weiter erhöhen.

Dazu fährt der neue Opel Astra strahlender, geschärfter und ressourcenschonender denn je vor. So sind mit dem Astra Electric nun bis zu 454 Kilometer (gemäß WLTP2) zwischen einzelnen Ladestopps drin. Gleiches gilt für den Plug-in-Hybrid: Auch er wurde weiterentwickelt, so dass die rein elektrische und damit lokal emissionsfreie Reichweite gesteigert werden konnte. Beide sind Teil des umfassenden Antriebsprogramms, bei dem die Kunden zusätzlich aus effizienten Hybrid- und Diesel-Alternativen wählen können – maßgeschneidert für alle Bedürfnisse und jeden Einsatzzweck.

[1] Die Werte eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

[2] Die angegebene Reichweite wurde anhand der WLTP-Testverfahren bestimmt (VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EU) Nr. 2017/1151). Die tatsächliche Reichweite kann unter Alltagsbedingungen abweichen und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, insbesondere von persönlicher Fahrweise, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Nutzung von Heizung und Klimaanlage sowie thermischer Vorkonditionierung.

   

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Opel Automobile GmbH
Bahnhofsplatz 1
65423 Rüsselsheim
Telefon: +49 (6142) 7-70
Telefax: +49 (6142) 77-8409
http://de-media.opel.com/de

Ansprechpartner:
Leif Rohwedder
Telefon: +49 (6142) 6927466
E-Mail: leif.rohwedder@opel-vauxhall.com
Patrick Munsch
Telefon: +49 (6142) 6922440
E-Mail: patrick.munsch@opel.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel