• Für Oldtimerfans: Weltweit größte B2B-Fachmesse der Automobilwirtschaft treibt Vernetzungsinitiative unter Klassik-Profis voran
  • Mittendrin: Opel Classic präsentiert im Rahmen der „Classic Car Exhibition“ Ikonen vom Patentmotorwagen „System Lutzmann“ über Opel GT bis zu Motorsportfahrzeugen wie Calibra V6 4×4 und Astra Kit Car
  • Networking mal anders: Vom 8. bis 12. September am Opel Classic-Stand F12 F74A im Freigelände die einzigartige Geschichte von Opel kennenlernen

Vom 8. bis 12. September 2026 wird Frankfurt am Main zum Nabel der Automobilwelt: Die Automechanika bringt die Klassik-Szene mit internationalen Playern aus dem Automotive Aftermarket zusammen, um Innovationen, Trends und neue Technologien erfahrbar zu machen – und Opel Classic ist mit einer eigenen Präsenz erstmals mit dabei. Denn das Besondere in diesem Jahr: Die Fachbesuchermesse bietet ein deutlich vergrößertes Angebot zum Thema Oldtimer.

So werden auch zahlreiche Exponate aus Rüsselsheim die Blicke auf sich ziehen. Das Angebot im Freigelände rund um den Opel Classic-Stand F12 F74A reicht vom Patentmotorwagen „System Lutzmann“ über den legendären Opel GT bis zu Motorsportfahrzeugen wie dem Calibra V6 4×4 und dem Astra Kit Car. Damit ermöglicht Opel Classic einen tiefen Einblick in die Firmengeschichte, bei dem das Publikum Fahrzeuge aus einem ganzen Jahrhundert kennenlernen kann.

„Das diesjährige Engagement von Opel Classic auf der Automechanika soll die einzigartige Geschichte von Opel beim internationalen Fachpublikum unterstreichen und greifbar machen. Die Besucher können Opel-Modelle von 1899 bis zum Jahr 2000 in Augenschein nehmen und so automobile Tradition und Innovation ‚made in Germany‘ hautnah erleben. Zudem sorgen unsere Exponate im Freigelände für eine willkommene Abwechslung und laden zu einer Pause vom Messetrubel ein“, sagt Opel Classic-Leiter Leif Rohwedder.

Mehr als 100 Jahre Automobilgeschichte vor Ort: Opel-Klassiker von 1899 bis 2000

Untrennbar mit den Anfängen von Opel als Automobilhersteller verbunden ist der Patentmotorwagen „System Lutzmann“. Er rollt als erster Opel ‚made in Rüsselsheim‘ im Frühjahr 1899 vom Hof. Der liegende 1.545 cm3 große Einzylindermotor mit einer Bohrung von 122 und einem Hub von 132 Millimetern erreicht bei 650 min-1 eine maximale Leistung von 3,5 PS. Diese wird über ein Zweiganggetriebe mit Treibriemen an die Hinterachse gebracht. Die Höchstgeschwindigkeit der Motorkutsche liegt bei rund 20 km/h. Nach einigen Monaten kommen stärkere und schnellere Versionen hinzu.

Ganz praktisch wird es mit dem zweitältesten Opel-Exponat auf der diesjährigen Automechanika: Das Opel Blitz LF8 TSA Löschfahrzeug repräsentiert ein klassisches Feuerwehrfahrzeug aus den 1950er und 1960er Jahren. Die Basis bildet das Opel Blitz-Nutzfahrzeuggestell; ausgerüstet wurde der mit bis zu 9 Personen besetzte Feuerwehr-Opel seinerzeit mit Tragkraftspritze und umfangreichem Brandbekämpfungswerkzeug.

Apropos Praxisnutzen: Dieser steht auch bei vielen Opel-Studien im Vordergrund. Bestes Beispiel ist der in jeder Hinsicht außergewöhnliche Opel MAXX von 1995. Der Entwurf des MAXX lässt Wirklichkeit werden, was zuvor nur ein Wunschtraum war – ein Auto, dessen Platzangebot, Ausstattung und Aussehen sich exakt auf die individuellen Anforderungen und den Geschmack zuschneiden lassen. Mit dem MAXX zeigen die Rüsselsheimer vor rund 30 Jahren eine Zukunftsvision für den möglichen Einstieg in die Opel-Welt.

Wie Opel seit jeher – gerade auch in sportlicher Hinsicht – Emotionen zu wecken vermag, zeigen die weiteren Ausstellungsstücke der 1960er bis 2000er Jahre. „Nur Fliegen ist schöner…“ – diese vier Worte reichen aus, um Sehnsüchte und pure Emotionen zu wecken. 1968 geht der Opel GT an den Start. Eine stark taillierte Form – die charakteristische „Coke Bottle Shape“ –, Klappscheinwerfer und unverwechselbare Details prägen sein Erscheinungsbild und machen ihn zu einer Ikone der 1960er und 1970er Jahre. Und so wie der Slogan als Klassiker in die Werbegeschichte einging, so ist der Beworbene selbst zum Klassiker geworden. Der Opel GT versprüht heute noch seinen unwiderstehlichen Charme und ist für viele ein echtes Traumauto.

Klassiker wie der Opel Manta Breitbau-Rennwagen „Targa Florio 1974“ oder der legendäre Opel Calibra V6 4×4 aus der DTM werden ebenfalls die Herzen der Automechanika-Besucher höherschlagen lassen. Mit einem 500 PS starken V6-Motor, Allradantrieb und einem sequenziellen Getriebe ausgestattet, fährt der Calibra 1996 sogar den Gewinn der Internationalen Tourenwagen-Meisterschaft (ITC) ein. Und der ebenfalls in Frankfurt ausgestellte Opel Astra Kit Car stellt einen seriennahen Wettbewerbswagen der Formel-2-Kit-Car-Klasse dar, der um die Jahrtausendwende erfolgreich im nationalen wie im internationalen Rallyesport eingesetzt wurde.

All diese Opel-Legenden stehen vom 8. bis zum 12. September 2026 auf der Automechanika am Opel Classic-Stand F12 F74A für das Fachpublikum bereit. Wer tiefer in die Welt und Serviceleistungen des Opel-Mutterkonzerns Stellantis eintauchen will, hat dazu ebenfalls auf dem Frankfurter Messegelände Gelegenheit. Der Stellantis-Stand in Halle 9.0, Stand F84-E84, ist als Live-Werkstattumgebung konzipiert, die es den Besuchern ermöglicht, das gesamte Leistungsversprechen praxisnah zu erleben.

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