Sich ins Auto setzen und mit dem Lieblingsmenschen dorthin fahren, wo es am schönsten ist. Das geht natürlich nur mit Fahrerlaubnis. Doch der Führerschein ist heute aufwändig und teuer. Laut statista sind die Preise für den theoretischen Unterricht von 2020 bis 2025 um 52 Prozent gestiegen, für den praktischen Teil immerhin um 45 Prozent. Konkret: Wer heute den Führerschein machen will, muss laut statista mit absoluten Kosten von bis zu 4.500 Euro rechnen. Viele junge Leute können sich das nicht leisten.
Theorie lernen per App
Um den Pkw-Führerschein günstiger zu machen, plant das Bundesverkehrsministerium eine Reform der Fahrausbildung, die 2027 in Kraft treten soll. Schon zu Jahresbeginn könnte die Pflicht zum Präsenzunterricht entfallen. Damit wird es möglich, sich das nötige Wissen vollständig digital anzueignen – etwa mit Hilfe einer Lern-App. Eine aktuelle Umfrage von Civey im Auftrag der DEVK zeigt, dass 59 Prozent der 16- bis 29-Jährigen die Digitalisierung des Theorieunterrichts positiv bewerten, nur 19 Prozent sehen diese Entwicklung negativ. Bei den älteren Befragten ab 50 Jahre überwiegt dagegen die Skepsis. Im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung fällt die Einschätzung insgesamt positiv aus: 44 Prozent befürworten den rein digitalen Unterricht, 20 Prozent sind unentschlossen.
Rückmeldung erhalten im Gespräch
Zur Reform gehören auch Erleichterungen für die Führerscheinprüfung. Die aktuell über 1.100 Fragen im Theorie-Teil werden um ein Drittel reduziert. In der praktischen Ausbildung soll es künftig deutlich weniger verpflichtende Sonderfahren geben als bisher. Der ACV Automobil-Club Verkehr begrüßt das Ziel, den Führerscheinerwerb moderner und bezahlbarer zu machen. Gerade mit Blick auf den künftig möglichen vollständig digitalen Theorieunterricht betont der Automobilclub jedoch, dass Einsparungen nicht zulasten der Ausbildungsqualität gehen dürfen.
ACV-Pressesprecher Philipp Mathey:
„Verkehrsregeln lassen sich digital lernen. Rücksichtnahme, Gefahrenbewusstsein und verantwortungsvolles Verhalten entstehen aber auch durch Diskussion, Rückfragen und direkte Rückmeldung und lassen sich besonders wirksam im persönlichen Austausch vermitteln.“
Praxis üben mit den Eltern
Solches Feedback ist mit der Reform ab Juli 2027 sogar seitens der Eltern möglich. Nach bestandener Theorieprüfung und ersten Fahrstunden könnte eine nahestehende, erfahrene Begleitperson dabei helfen, privat Autofahren zu üben. Der DEVK-Umfrage zufolge finden das 57 Prozent der Menschen in Deutschland ab 16 Jahren gut oder eher gut. 26 Prozent sind dagegen. In der Altersgruppe der befragten 40- bis 49-Jährigen ist die Zustimmung zu privaten Fahrstunden mit 66 Prozent am größten. Hier dürften etliche Teenager-Eltern dabei sein, die sich für ihre Kinder wertvolle Fahrpraxis auf öffentlichen Straßen wünschen, ohne dafür ausschließlich auf kostenpflichtige Fahrstunden angewiesen zu sein. Funktionieren soll das private Fahrtraining ähnlich wie beim Begleiteten Fahren mit 17 – nur dass die Schülerinnen und Schüler teilweise erst 16 Jahre alt sind und die praktische Prüfung noch aussteht.
Schutz klären mit der Versicherung
Aktuell sind private Fahrten ohne Führerschein im Rahmen einer Experimentierklausel nur als Modellversuch vorgesehen. Die DEVK unterstützt Familien, die daran teilnehmen wollen – zumal die Erfahrungen mit dem Begleiteten Fahren ab 17 bereits belegen, dass junge Fahrerinnen und Fahrer weniger Schäden verursachen, wenn sie vor ihrem 18. Geburtstag in Begleitung von erfahrenen, registrierten Erwachsenen unterwegs sind.
Alexander Erpenbach, DEVK-Hauptabteilungsleiter Sach/HUK-Betrieb:
„Wer seinem Kind schon vor der praktischen Führerscheinprüfung private Fahrstunden im eigenen Auto geben will, sollte vorab seine Kfz-Versicherung über den geänderten Fahrerkreis informieren.“
Geld sparen bei der DEVK
Und wenn mit dem bestandenen Führerschein bald das erste eigene Auto ansteht, informieren DEVK-Beraterinnen und -Berater gerne über günstigen Versicherungsschutz. Besonders attraktiv ist der Junge-Leute-Vorteil. Bestehen in der Familie zusammen vier weitere Verträge in anderen Sparten, können Fahranfängerinnen und Fahranfänger bis zu 50 Prozent sparen. So hat die Mutter vielleicht eine Hausrat- und eine Unfallversicherung, der Vater eine Privathaftpflicht sowie eine Rechtsschutzpolice. Dann stuft die DEVK das Fahranfängerauto mit SF2 ein statt SF0. Läuft der Vertrag über die Eltern, ist ein Rabatt für Zweitfahrzeuge möglich. Hier gibt es sogar SF4 – damit die neue Freiheit bezahlbar bleibt.
Zur Umfrage
Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag der DEVK am 1. und 2. September 2026 insgesamt 2.000 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 3,7 Prozentpunkten.
Mehr zur Kfz-Versicherung unter www.devk.de/pkw
Das beste Gefühl ist, wenn einfach nichts passiert. Und wenn doch mal was ist, hilft die DEVK schnell und persönlich weiter. Vor 140 Jahren von Eisenbahnern für Eisenbahner gegründet krempeln heute rund 7.500 Menschen im Innen- und Außendienst die Ärmel hoch. Sie kümmern sich um die Anliegen von bundesweit rund 4,2 Millionen Kundinnen und Kunden. Davon sind 577.000 Mitglieder, also Beschäftigte der Verkehrsbranche und deren Angehörige. Insgesamt betreut die DEVK rund 14,7 Millionen Verträge in allen Sparten. Nach der Anzahl der Verträge ist sie Deutschlands viertgrößter Hausrat-, fünftgrößter Pkw- und sechstgrößter Haftpflichtversicherer. Dank ihrer guten Kapitalausstattung ist die DEVK finanzstark, was die „A+“-Ratings der Agenturen Fitch und Standard & Poor’s jeweils mit stabilem Ausblick bestätigen.
DEVK Versicherungen
Riehler Straße 190
50735 Köln
Telefon: +49 (221) 757-0
Telefax: +49 (221) 757-2200
http://www.devk.de
Telefon: +49 (221) 757-1802
E-Mail: maschamay.possekel@devk.de
![]()